Die neue Grausamkeit
Neuerdings starten auf Sites automatisch mehr oder weniger explizite Videos, die zwar null Information enthalten, aber die Gefühle der Leser so schön ansprechen. Emotion sells, egal, wie schlimm die Bilder sind?
Von geistlicher und weltlicher Macht – das Verfahren Papst ./. Titanic
Der Papst hat gegen das Satiremagazin eine einstweilige Verfügung erwirkt. Am Freitag dieser Woche findet die Verhandlung vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg statt.
Die Energiewende braucht auch eine EEG-Wende
Grüner Strom wäre heute viel billiger, wenn er in Deutschland mit Windkraft erzeugt würde und nicht durch Photovoltaik.
Google verdient auch ohne die Inhalte der Presseverlage
Eine Beratungsfirma hat 1,5 Milliarden Datensätze ausgewertet, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Und vermutlich, um ihr SEO-Tool zu bewerben.
Wie aus Internet-Plattformen Verlage werden
Google, Facebook, YouTube, iTunes, Amazon, Twitter – sie alle wollen weg vom Image des beliebig beschmierbaren Schwarzen Bretts. Zunehmend fühlen sie sich für „ihre“ Inhalte verantwortlich und bewerten, ordnen, filtern und hierarchisieren sie. So werden aus einst neutralen Dienstleistern allmählich Verleger neuen Typs.
Anke Domscheit-Berg kandidiert für den Bundestag – vielleicht
Vorausgesetzt, die Piraten erfüllen bis dahin noch die Fünf-Prozent-Klausel. Im Augenblick sieht es eher nach Sinkflug bei unsichtigem Wetter aus.
Alle lieben Karlsruhe
Die Deutschen vertrauen den Karlsruher Verfassungsrichtern deutlich mehr als der Regierung oder dem Bundestag. Das ergibt eine aktuelle Allensbach-Umfrage. Doch weshalb ist das so?
Ökonomie und Moral bei Maischberger
Johannes Ponader und die Weigerung der Piraten, ihrem politischen Geschäftsführer ein Gehalt zu zahlen, sorgt für Diskussionen. Leider wird mehr über Ponader als über die zugrunde liegenden wirtschafts- und sozialpolitischen Fakten gesprochen.
Bewaffneter Bundeswehr-Einsatz im Inneren: BVerfG öffnet die Tür einen Spalt breit
Die Entscheidung des Großen Senats des Bundesverfassungsgerichts, bewaffnete Militäreinsätze unter bestimmten Bedingungen auch im Inland zu erlauben, stößt offenbar bei den Piraten auf Verständnisprobleme.