Caroline Waldeck 19.05.17

Populisten Paroli bieten

Große Reden verwandeln Ängste in Hoffnungen, Wut in Sehnsucht und Enttäuschungen in Zukunftsträume. Über das Reden(schreiben) in postfaktischen Zeiten

Jan Krone 18.05.17

Marxistisch-leninistische Pressetheorie reloaded – Zur Theorie digitaler (Massen-)Kommunikation

Organisierter arglistiger Täuschung in Kommunikationsmedien und vorschnellen Diskussionen über Wirkungen derselben auf das Publikum muss mit Wissen über die Ursachen und Strukturen begegnet werden. In den Grauzonen westlicher Gegenwart treten Verdachtsmomente manipulatorischer Intention im Diskurs der gesamten Breite politischer Farben und teilnehmenden Akteuren auf.

Redaktion Carta 13.05.17

Impressionen: CARTA Salon # 2

«Europa ist tot, es lebe Europa?» So lautete das Thema des zweiten CARTA Salons in Köln. Zu Gast: Carolina Tobo, Katja Riemann, Giorgos Chondros und Andre Wilkens.

Richard Meng 08.05.17

Für den Journalismus beginnt das post-bequeme Zeitalter

Macrons Sieg bedeutet Zeit zum Aufatmen, nicht Ausruhen. Es gilt, die demokratische Substanz der Mehrheitsgesellschaft zu stabilisieren. Dabei kommt dem Journalismus eine Schlüsselrolle zu. Doch in Zeiten, in denen es ums demokratische Ganze geht, muss er seine Rolle neu definieren.

Mario Münster 08.05.17

Boff!

Also doch. Wir können uns auf Frankreich verlassen. Aufbruch statt Katastrophe. Jetzt wird alles gut? Leider nein. Frankreich ist nicht gerettet und Europa schon mal gar nicht.

Klaus Vater 06.05.17

Diesseits der Prinzipien

Lässt sich aus der hin und her gerissenen Leitkultur-Debatte etwas Fruchtbares machen?

Hans F. Bellstedt 05.05.17

Das Experiment Macron

Mit den defensiven, nationalistischen und ökonomisch kaum ernst zu nehmenden Vorschlägen Marine Le Pens wäre Frankreich dem weiteren Niedergang geweiht. Macron Président? Zwei Tage vor der Wahl hat Frankreich in Wahrheit keine Wahl.

Dieter Rulff 04.05.17

Politik-Architektur vom Reißbrett

Warum Europa keine Republik werden muss.

Paul Sailer-Wlasits 02.05.17

Götzendämmerung in Europa: Politische Entropie als Symptom

Risse im Gesellschaftsgefüge, Bruch- und Konfliktlinien sind allerorts bereits mit freiem Auge sichtbar. Ist Deutschland deshalb schon ein gespaltenes Land? Europa ein gespaltener Kontinent? Im Moment noch nicht. Die zunehmende politische Unordnung kann noch behoben werden. Erneut kommt der politischen Sprache eine Schlüsselrolle zu.

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