Klaus-Peter Schöppner 09.03.09

„Partei der Mitte“: Der Chancentod der CDU

Nur noch 33 Prozent würden heute die Union wählen, kaum mehr als nach der Parteispendenaffäre 2000. Ein halbes Jahr vor dem Urnengang 2005 lag sie dagegen noch bei 43 Prozent. Die CDU steckt als „Partei der Mitte“ in der „No–Name-Falle“. Nicht der kleinste gemeinsame Nenner, sondern die Summe der Individualinteressen, durch eine dicke Klammer zusammengehalten, können ihre Wahlchancen verbessern.

Redaktion Carta 09.03.09

«Der Online-Journalismus wird überschätzt»

Journalisten haben ihre Leser vergessen, über ihre Verhältnisse gelebt und Probleme mit Politikern, die nur noch als PR-Figuren auftreten. Das sagt der Pulitzer-Preisträger Walter Pincus. Und meint dennoch: Die Zeitung wird überleben.

Redaktion Carta 09.03.09

Politik am Katzentisch der feinen Leute

Da war doch mal was. So Politiker, die sehr laut und indezent sagten, dass die Bankenwelt unbedingt striktere Regeln bräuchte, dass sie jetzt aufräumen würden mit überzogenen Boni und riskanten Geschäften. Passiert ist eigentlich nichts.

Redaktion Carta 09.03.09

«Keine Gebühr den Privaten»

Der neue ARD-Vorsitzende Boudgoust spricht sich im Tauziehen um ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender gegen Proporzdenken und eine Dominanz der Politik in öffentlich-rechtlichen Sendern aus.

Redaktion Carta 09.03.09

Obamas Baisse

Der Aktienmarkt gibt der neuen amerikanischen Regierung miese Noten. Denn die Aktionen der Führungsmannschaft unter Barack Obama werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Christopher Harth 09.03.09

Wahlcomputer-Urteil: Online-Wahlen rücken damit in weite Ferne

Die Nedap-Wahlcomputer vom Typ ESD1 und ESD2 haben sich am vergangenen Diens­tag in die Verfassungsgeschichte der Wahltechnik eingeschrieben. Mit dem Urteil aus Karlsruhe wird die Nutzung von elektronischen Wahlgeräten eine Zukunft haben – die Umsetzung von Online-Wahlen wird durch das Urteil aber erheblich erschwert.

Redaktion Carta 08.03.09

Adrett, charmant, schneidig, nichtssagend

Noch vor einem Monat war er ein Unbekannter. Jetzt ist Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg einer der populärsten Ressortchefs in Berlin. Wie hat der Mann das in so kurzer Zeit nur geschafft?

Redaktion Carta 08.03.09

Meine Schulden, deine Schulden

Die Auswirkungen der Finanzkrise haben ein paar Erkenntnisse über die Europäische Währungsunion nach oben gespült, die lange verdrängt worden sind. Wer in Deutschland glaubt, die griechischen Schulden gingen ihn nichts an, ist auf dem Holzweg.

Redaktion Carta 08.03.09

«Ich verlange sehr viel»

Hartmut Ostrowski, Vorstandschef von Bertelsmann, spricht im Interview mit manager magazin über die Unruhen bei Gruner + Jahr, den Umbau des Medienmultis inmitten der Wirtschaftskrise und seinen kantigen Führungsstil.

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