Über die Gratis-Kultur des digitalen Zeitalters
Das digitale Zeitalter übt einen Preisdruck nach unten auf alles aus, was «aus Ideen gemacht ist» – bis alles gratis ist.
Bankenreform: Comeback der Crash-Ideologie
In der Londoner City verblassen die Folgen der Finanzkrise. Von Reformeifer ist vielerorts keine Spur mehr, neue Regeln werden als lästiges Teufelszeugs bekämpft. Es scheint, als kehre das Selbstbewusstsein der einstigen Herren des Universums allmählich zurück.
No Unternehmertum, please – wir sind Verleger
Das Leistungsschutzrecht, das Verlage derzeit für ihre Waren fordern, ist nichts anderes als der Glaube, gedruckter Journalismus sei ein meritorisches Gut. Und: Das Leistungsschutzrecht ist die versteckte Bettelei um Staatshilfe – die Verlage wollen nur nicht dieses Wort in den Mund nehmen.
Irangezwitscher: Süßer Vogel Freiheit?
Eben noch waren wir alle entzückt vom revolutionären Potential, das Twitter im Iran offenbarte. Dann wurde es still. Schrecklich still. War da was?
Die große Koalition hat funktioniert – und wie!
Mit teuren Geschenken an die Wähler hat die große Koalition eine Sicherheit vorgegaukelt, die es gar nicht gibt. Die Folgen des Konjunktureinbruchs wurden um ein halbes Jahr verschoben, um die große Koalition über die Bundestagswahl zu bringen.
Internet-Community: Die Ureinwohner wehren sich
Medien und Parteien entdecken einen für sie fremdartigen Stamm namens Internet-Community. Dabei gibt es keine Trennung zwischen Webnutzern und dem Rest der Menschheit.
AWA 2009: Internet wächst weiter, Zeitungen verlieren weniger
Neue Zahlen aus Allensbach zeigen: Das Internet gewinnt weiter mit erheblichen Wachstumsraten an Zuspruch. Die derzeitige Print-Krise ist keine Nutzungs-, sondern eine Umsatzkrise.
Netz der Ideologien
Die Parteien rufen zum Kampf gegen die Onlinesucht auf. Ihr billiges Motiv: Sie wollen das linke Bildungsbürgertum mit seiner Abscheu vor Technologien und Popkulturen mobilisieren.
Wie das mit dem Bloggen geht
Don Alphonso eröffnet eine Serie, in der er Journalisten das Bloggen erklärt. In der ersten Folge betont er, dass es nicht um Subjektivität geht, sondern vor allem um Charakter.