Medienlinks zum Wochenstart: «Freemium» als Geschäftsmodell
Diesmal mit: Chris Anderson («Free») rät Verlagen zu vielen freien und wenigen exklusiven Bezahlinhalten im Web – Spot.Us will expandieren – Google News will Qualitätsjournalismus aggregieren – Langes Warten am Zeitungsdrucker
Gensemer: Es geht um die Aussicht, dass Wahlen auch etwas verändern
Zwölf Wochen vor der Bundestagswahl sieht sich der Wähler mit der Lethargie eines vertagten Handlungsdrucks konfrontiert. Im Vorwahlkampf feht es vor allem an einem: An der Zuversicht der Wähler, dass sie mit ihrer Stimme wirklich etwas verändern könnten.
Deutsche Verlage fallen über Google her
Die Debatte über den Schutz journalistischer Inhalte im Internet gewinnt an Schärfe. Immer mehr Verlage greifen Google an, der viele Inhalte auswertet und vermarktet. Der Internetkonzern reagiert genervt.
Die Frischzellenkur hat noch nicht gewirkt
Diverse traditionelle Medien haben begonnen, auf ihren Websites hauseigene oder freie Blogger zu beschäftigen. Diese sollen die klassischen Angebote bereichern. Davon ist jedoch wenig zu spüren.
First, kill the lawyers – before they kill the news
David Marburger, an alleged First Amendment attorney, and his economics-professor brother, Daniel, are proposing the copyright law be changed to insist that a newspaper’s story should appear only on its own web site for the first 24 hours before it can be aggregated or retold. Incredible.
MDR-Sachsenspiegel auf dem Weg zum Regierungsspiegel
Kritische Stimmen zur sächsischen Regierung kommen im Sachsenspiegel kaum zu Wort. Er verfehlt damit den Programmauftrag des MDR, doch Intendant Udo Reiter ignoriert das Problem.
Springer-Konzern will neue Zwangsabgabe auf Computer
Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer der Axel Springer AG, fordert eine neue Zwangsabgabe zur Subventionierung der Verlage. Der Springer-Konzern glaubt nicht mehr an die Marktwirtschaft. Zumindest dann, wenn es um die Gelegenheit geht, Geld auf einfachere Weise einzuziehen.
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Deutschlands Prekariat, selbstausbeuterisch und leise
Krise, welche Krise? Während in den Nachrichten eine Hiobsbotschaft auf die nächste folgt, ist im Alltag vieler Deutscher noch wenig von der Krise zu spüren. Also alles halb so schlimm? Oder gibt es andere Gründe für den überraschenden Gleichmut? Tatsächlich sind bislang vor allem die prekär Beschäftigten von der Krise betroffen, und diese repräsentieren eben (noch) nicht das Gros der Bevölkerung.