#rp10: Inzest im digitalen St. Nirgendwo
FAZ-Abgesang über den Zustand der deutschen Blogosphäre: «Fast alle müssen inzwischen einsehen, dass die Zukunft im Netz immer schon anderswo liegt.»
Die digitale Faszination – Vom Leben auf dem achten Kontinent
Peter Glaser in seinem re:publica-Vortrag zur Frage: Woher kommt eigentlich die Faszination an dieser ganzen digitalen Kommunikationstechnik? Woher kommt dieses Heimweh nach einem Ort, an dem wir noch nie waren, weil wir ihn nämlich nicht betreten können, außer in unserer Vorstellung? Was fasziniert uns so am Netz?
#rp10: Plädoyer für einen Innovationsfonds «digitale Öffentlichkeit»
Die Strukturkrise des Journalismus wird sich nicht mit neuen (Leistungs)Schutzrechten überwinden lassen. Stattdessen sollte die Politik gezielt die Herausbildung neuer journalistischer Öffentlichkeit im Netz unterstützen.
„Qualitätsjournalismus“: Systemkrise des elitären publizistischen Führungsanspruchs
Das Unwort vom Qualitätsjournalismus lässt sich als Muffe zwischen Ideologien und Interessen begreifen. In der Systemkrise klammert sich der Journalismus an dieses Bollwerk.
Japanische Zeitung beschränkt Links auf ihre Website
Japans größte Wirtschaftszeitung verbietet jetzt ohne Erlaubnis Links auf ihre Internetseite zu setzen. Hierzulande völlig undenkbar.
re:publica 2010: Ausgewählte Highlights
Die Highlights: Eine kleine Auswahl von interessanten Sessions aus dem umfangreichen Programm der re:publica 2010.
Kritik am Titanic-Titel: Wer besudelt hier wen?
Eine «unüberbietbare Besudelung» soll das aktuelle Titelbild der Titanic sein – mit maximaler hysterischer Empörung wird hier die Pressefreiheit verneint. Institutionen und Autoritäten müssen aber auch in Frage gestellt und kritisiert werden können. – Gegenüber Menschen kann man sich nicht alles erlauben!
Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht
Eigentumsfragen sind Machtfragen. Nirgends werden diese Fragen lauter und provozierender gestellt als im Internet: Durch die Digitalisierung geistiger Werke und den schnellen Austausch von Daten und Informationen werden starre Verfügungsrechte aufgelöst.
#rp10: Die unerfüllte Hoffnung auf eine neue ‚bürgerliche Öffentlichkeit‘
Viktor Mayer-Schönberger über seine enttäuschten Hoffungen auf eine neue demokratische Öffentlichkeit: Auch das Internet werde dominiert von einem Informationsoligopol und brauche staatliche Regulierung zur Absicherung der Öffentlichkeit. Aus der Meinung der Vielen entstehe keine Weisheit.