Redaktion Carta 14.04.10

#rp10: Inzest im digitalen St. Nirgendwo

FAZ-Abgesang über den Zustand der deutschen Blogosphäre: «Fast alle müssen inzwischen einsehen, dass die Zukunft im Netz immer schon anderswo liegt.»

Robin Meyer-Lucht 14.04.10

Die digitale Faszination – Vom Leben auf dem achten Kontinent

Peter Glaser in seinem re:publica-Vortrag zur Frage: Woher kommt eigentlich die Faszination an dieser ganzen digitalen Kommunikationstechnik? Woher kommt dieses Heimweh nach einem Ort, an dem wir noch nie waren, weil wir ihn nämlich nicht betreten können, außer in unserer Vorstellung? Was fasziniert uns so am Netz?

Robin Meyer-Lucht 13.04.10

#rp10: Plädoyer für einen Innovationsfonds «digitale Öffentlichkeit»

Die Strukturkrise des Journalismus wird sich nicht mit neuen (Leistungs)Schutzrechten überwinden lassen. Stattdessen sollte die Politik gezielt die Herausbildung neuer journalistischer Öffentlichkeit im Netz unterstützen.

Jan Krone 13.04.10

„Qualitätsjournalismus“: Systemkrise des elitären publizistischen Führungsanspruchs

Das Unwort vom Qualitätsjournalismus lässt sich als Muffe zwischen Ideologien und Interessen begreifen. In der Systemkrise klammert sich der Journalismus an dieses Bollwerk.

Sandra Mamitzsch 13.04.10

Japanische Zeitung beschränkt Links auf ihre Website

Japans größte Wirtschaftszeitung verbietet jetzt ohne Erlaubnis Links auf ihre Internetseite zu setzen. Hierzulande völlig undenkbar.

Marcel Weiß 13.04.10

re:publica 2010: Ausgewählte Highlights

Die Highlights: Eine kleine Auswahl von interessanten Sessions aus dem umfangreichen Programm der re:publica 2010.

Felix Neumann 13.04.10

Kritik am Titanic-Titel: Wer besudelt hier wen?

Eine «unüberbietbare Besudelung» soll das aktuelle Titelbild der Titanic sein – mit maximaler hysterischer Empörung wird hier die Pressefreiheit verneint. Institutionen und Autoritäten müssen aber auch in Frage gestellt und kritisiert werden können. – Gegenüber Menschen kann man sich nicht alles erlauben!

Matthias Spielkamp 13.04.10

Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht

Eigentumsfragen sind Machtfragen. Nirgends werden diese Fragen lauter und provozierender gestellt als im Internet: Durch die Digitalisierung geistiger Werke und den schnellen Austausch von Daten und Informationen werden starre Verfügungsrechte aufgelöst.

Viktor Mayer-Schönberger 12.04.10

#rp10: Die unerfüllte Hoffnung auf eine neue ‚bürgerliche Öffentlichkeit‘

Viktor Mayer-Schönberger über seine enttäuschten Hoffungen auf eine neue demokratische Öffentlichkeit: Auch das Internet werde dominiert von einem Informationsoligopol und brauche staatliche Regulierung zur Absicherung der Öffentlichkeit. Aus der Meinung der Vielen entstehe keine Weisheit.

1 466 467 468 469 470 776