Newsletter vom 3. Oktober 2012
Der Carta-Newsletter enthält eine Auswahl der Texte der vergangenen Woche.
Missverständnisse zum «geistigen Eigentum» in der Presse
Der Streit um das Urheberrecht ist auch eine Frage der Sozialisierung: Vor oder nach der Einführung des Internets? Und herbeiphantasierte Vergleiche machen eine sachliche Diskussion nicht einfacher.
Die Petition gegen ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist eine vertane Chance
Zu schnell geschossen, nicht ausreichend überlegt, nicht gut begründet – Bruno Kramm muss sich für seine Petition Kritik gefallen lassen.
BVerfG: Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PCs nicht verfassungswidrig
Das Gericht hat eine entsprechende Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Damit steht fest: Ein internetfähiger PC ist ein Rundfunkempfangsgerät. Spannend: Gelten demnach auch die Pflichten für Rundfunk- oder rundfunkähnliche Aussendungen?
Neue Überraschungen beim WDR-Hörfunk
Beim Kölner WDR geht es lustig weiter mit der ‚Modernisierung‘ der Hörfunkprogramme, Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz immer mittenmang. Sogar schon geplante Programme erwischt es: Die Umstrukturierungen sollen bereits im Januar umgesetzt werden.
Steinbrücks Problem mit dem Vertrauen
Irgendein Problem hatte die SPD immer mit ihren Kandidaten. Vorsorglich hat Steinbrück deshalb schon um Beinfreiheit gebeten. Die braucht er auch.
Informationsfreiheit: NRW-Umweltministerium setzt im Umgang mit Journalisten auf Abschreckung
Was dem Bundesinnenminister recht ist, kann dem NRW-Umweltminister nur billig sein. Vielleicht sollte das IFG in «Kostenerzeugungs- und Verschleppungshilfegesetz» umbenannt werden.
Meine fünf Zent zum Mainzer Männer-Medien-Disput
Wenn Themen allgemein debattiert werden, sollte die Diskussionsrunde nicht bloß einen Blickwinkel abbilden. Tut sie aber, wenn nur Männer teilnehmen.
Mit vier Prozent ist schlecht wackeln
Im Wahlkampf muss die FDP so tun, als ob. An der Übung sollte es nicht mangeln, doch es wird kaum reichen.