06.11.2009 | 4 Kommentare
Hat sich die vorläufige Rettung von Opel angesichts der jüngsten Entwicklungen als Fehler erwiesen? Aus meiner Sicht waren die staatlichen Rettungsmaßnahmen von Anfang an ein Fehler. Richtig war die Position des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers, dass eine “geordnete” [...]
04.11.2009 | 7 Kommentare
Erst ja, dann nein, dann wieder ja, nun nein: Die inszenierte Abspaltung, geplante Sanierung und erhoffte Rettung des europäischen Autokonzernteils Opel zeigt, was passiert, wenn die Politik betriebswirtschaftliche Überlegungen außer Kraft setzen will: Es geht schief. Angela Merkel hielt [...]
11.09.2009 | 2 Kommentare
Das Delikate an dem Opel-Deal, der am 10. September verkündet wurde, ist die Finanzkonstruktion, auf dem er basiert: Das Geschäft kann nur zustande kommen (unterzeichnet ist es ja noch nicht), weil der Staat Kreditzusagen im Gesamtumfang von 4,5 Mrd Euro gibt. Die Bundesregierung steht bereit, [...]
01.09.2009 | 3 Kommentare
„Ein unpersönlicher Markt trennt wirtschaftliche Aktivitäten von politischen Ansichten und schützt zugleich den Einzelnen vor Diskriminierung infolge von Gründen, die mit seiner individuellen Produktivität nichts zu tun haben.“ Dieser These Milton Friedmans folgend, lassen [...]
29.05.2009 | 4 Kommentare
Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für den Industriestandort Deutschland haben sich seit 2005 spürbar verschlechtert. Insbesondere der deutsche Automobilsektor ist von der seit Anfang 2007 geltenden, um drei Prozentpunkte erhöhten Umsatzsteuer erheblich betroffen. Dies verteuert [...]
06.03.2009 | 4 Kommentare
Die industriepolitische Diagnose für Opel ist eine ambivalente: der Patient scheint seit Jahren unheilbar erkrankt – man weiß nur nicht genau woran und warum. Seit mehr als einem Jahrzehnt wurden deshalb bereits zahlreiche Behandlungen mit staatlichen Medikamenten ausprobiert. Aus der Patientenakte [...]
18.02.2009 | 5 Kommentare
Rubikon – so heisst der Fluss im nördlichen Italien, den Caesar am 10. Januar des Jahres 49 v. Chr. überschritt, um gegen Pompeius zu ziehen. Die Würfel waren sprichwörtlich gefallen: Ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, brachte Caesar kurz darauf die wichtigsten Städte [...]

