Penny for his thoughts
David Carr fordert ein «iTunes for News» – und Jeff Jarvis entgegnet: Carr begreift nicht, dass Nachrichten und Kommentare nicht einzigartig genug sind, um sie wie einen Song zu kaufen.
Die ökologischen Kosten von Google
Der Physiker Alex Wissner-Gross behauptet, jede Google-Suche erzeuge soviel CO2 wie das Erhitzen einer Tasse Tee. Kann das sein? Wer bezahlt dann Googles Stromrechnung?
Linkökonomie des investigativen Journalismus
Thomas Knüwer rechnet vor, dass sich investigativer Journalismus durchaus im Netz refinanzieren liesse: Dazu müssten die zitierenden Medien nur auf die Originalquellen verlinken.
Von null anfangen
«Das Internet schafft gigantische Möglichkeiten für Qualitätsjournalismus. Ich gebe allerdings zu, dass das alte Geschäftsmodell der Verleger durch das Internet bedroht ist.» Jay Rosen in der NZZ.
Pragmatische Nomaden
Im politischen Journalismus bahnt sich ein zweifacher Generationswechsel an. Der politisch-ideologische Habitus verschiebt sich zusehends. Stephan Weichert über die neue Ungebundenheit der publizistischen Rädelsführer.
Die Winterkatastrophe der ARD
Es gibt Tage, da ist die Nachrichtenlage so krass, dass nur eine Organisation wie die ARD mit ihrer föderalen Struktur und ihrer Informationskompetenz ihr angemessen Herr werden kann.
Kopierschutz – Willkommen in der Realität
Von Apples Verzicht auf den digitalen Kopierschutz bei seinem Online-Musikshop iTunes profitieren alle: das Unternehmen und seine Kunden, aber auch die Musikindustrie.
Obamas «e»-Strategie
Für seinen Wahlsieg nutzte Obama neben Radio und TV vor allem das Internet und SMS. Mit Erfolg: Noch nie hatte ein Kandidat so viele finanzielle Unterstützer – und auch die Spendensumme schlägt alle Rekorde.
Quotenbringer leben länger
Das ZDF hat seine Schleichwerbe-Moderatorin Andrea Kiewel begnadigt. Entscheidend dafür war die Quote, erklärt Stefan Niggemeier – wie auch für den gönnerhaften Abschied von Elke Heidenreich.