Medienlinks zum Wochenstart: Wer zahlt für Online?
Diesmal mit: Brill und Shirky in Paid-Content-Streitschriften – Marian Semm über notwendige Wertschöpfung bei Paid Content – Soziale Suche – Tante Emma im Web – Pioniergeist statt Festanstellung
Investigativer Journalismus – Presseschau V
Diesmal mit: Günter Wallraff – Telekom-Datenaffäre – Abmahnungen und investigativer Journalismus – Martin Sonneborn – Atomlobby im Wahlkampf – und mehr.
Scoyo: Mit 20 Mio. Euro kam Bertelsmann über Blog-Reichweiten nicht hinaus
Bertelsmann will sich von seinem Prestige-Onlineprojekt «Scoyo» trennen. Die Reichweite dieser 20-Mio.-Website lag offenbar irgendwo zwischen «Design Tagebuch» und «Bildblog». Genutzt wurde Scoyo besonders viel in: Gütersloh. Das Projekt Selbstzerstörung bei Bertelsmann geht weiter.
Die Zukunft des Wissens: Google Books, Open Access und die Informationsgesellschaft von morgen
Die Digitalisierung der Kulturgüter verändert unseren Zugang zum Wissen tiefgreifend. Das Netz erlaubt es, das Wissen der Menschheit allgemein zugänglich zu machen und ermöglicht es einem Konzern wie Google, sich eine unermessliche Zahl digitalisierter Buchkopien anzueignen. Derzeit scheint es, als laufe die technische Entwicklung einer vergleichsweise behäbigen Rechtsordnung davon.
Der Röhrenblick: Warum im Journalismus nicht alles auf die private Karte gesetzt werden sollte
Im September diskutierten Forscherinnen und Forscher in Cardiff die Zukunft des Journalismus. Die Botschaft war deutlich: Der Markt alleine richtet es nich, Stiftungen und öffentliche Mittel für journalistische Arbeit sind erforderlich. Was andernorts längst angekommen ist, löst in der Journalismusforschung heftigen Widerspruch aus.
Journalisten vs. Blogger (Ein Kriegsbericht)
Kaum war die Tinte unter dem letzten Blogger vs. Journalisten-Beitrag trocken, taucht ein Fall auf, der zeigt, wie hart die Auseinandersetzung noch werden kann. Doch wie bei jedem Rechtsstreit gibt es auch hier Argumente auf beiden Seiten.
Kommerzielle Blogs und Qualität? Wie soll das gehen? Eine Erwiderung
Vor einigen Tagen hat Matthias Schwenk hier die Krise der kommerziellen Blogs geschildert und drei Gründe für ihre gegenwärtige Unterfinanzierung genannt. Das ist alles richtig. Aber spielt nicht auch die mediale Großwetterlage eine Rolle?
Medientage München: Elefantenrunde reloaded
Die Elefantenrunde der Münchner Medientage durch Remix von Richard Gutjahr doch noch vor Langeweile und Bedeutungslosigkeit bewahrt: [via knüwer] Die Medientage München sind eine von diesen Standortkonferenzen, die von der örtlichen Landesmedienanstalt und den klassischen Massenmedienanbietern dominiert werden: daher die Zusammensetzung der Elefantenrunde, daher das Gezänk zwischen Verlegern und Öffentlich-Rechtlichen. Doch mit der schwindenden Bedeutung […]
Leistungsschutzrecht: Verlage gegen Pressefreiheit
Wie das im Koalitionsvertrag angestrebte Leistungsschutzrecht tatsächlich umgesetzt soll, liegt im Argen. Um den Verlagen zu nützen, müsste es so weitreichend ausgestaltet sein, dass die Pressefreiheit und das Netz als freier Diskussionsraum selbst bedroht wären.