Schöner debattieren? Vocer und Diskurs@Deutschlandradio
Gleich zwei neue Debattenportale zum Medienwandel und der Digitalisierung unserer Gesellschaft sind in diesen Tagen online gegangen: Zunächst Vocer, getragen vom Verein für Medien- und Journalismuskritik, und in dieser Woche nun Diskurs@Deutschlandfunk, ein Angebot von Deutschlandradio.
Abgelehnt? Egal
Lange habe ich dieses Thema mit mir herumgetragen. Habe es mit Verlagen diskutiert, habe mit Agenten über das Pro und Contra gestritten, wurde von Schreibblockaden erfasst. Jetzt ist es endlich raus. Über das Verfertigen und Verlegen von Büchern im digitalen Zeitalter.
Journalismus-Lehrbücher meiden!
Die Kritik an der neuen Auflage des „neuen Handbuch des Journalismus“ ist berechtigt. Dennoch übersieht sie das eigentliche Problem.
Neue Medienpolitik für neue Medien
Medienpolitik muss nicht nur technologischen und ökonomischen Realitäten gerecht werden. Vielmehr muss sie zivilgesellschaftlichen Partizipationsbedürfnissen Rechnung tragen, etwa indem sie neue Formen journalistischer Produktion fördert.
Unverzichtbare Lichtgestalten
Die deutschen Medien verhalten sich wie Amphibien: Wechselwarm, von der Temperatur ihrer Umgebung abhängig. Allerdings passen sie sich nicht ausschließlich natürlichen Gegebenheiten an, sondern suchen stets nach zusätzlichen künstlichen Wärmequellen. Etwa nach der «schönen Piratin» Marina Weisband.
Hevelingfacts
Ein CDU-Abgeordneter aus Korschenbroich (das liegt in der Nähe von «Weisse Bescheid, Schätzelein!!») hat einen Shitstorm im Netz provoziert. Der Zeitpunkt dafür war extrem gut gewählt.
Bunkermentalität beim ZDF? Oder Mut, Kraft und Willen zur Reform?
Carta dokumentiert Elmar Theveßens ergreifenden Brief an die ZDF-Mitarbeiter.
ZDF-Mitarbeiter fordern: „Freiheit für das Zweite!“
Wie unlängst beim Österreichischen Rundfunk (ORF) scheint sich nun auch im ZDF eine sender-interne Protestbewegung zu formieren. Noch anonym, noch sehr klein, aber immerhin. Carta dokumentiert den Aufruf der Empörten.
Glanzlichter: Frau Piepenbröck, LEGO und die Extremisten
Mit außerordentlicher Freude stelle ich die Glanzlichter heute wieder auf CARTA. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Ruhrbaronen für das großzügig gewährte Asyl und die tolle Unterstützung, insbesondere von Stefan Laurin. Tatjana Brode und Wolfgang Michal wünsche ich nach dem guten Start viel Erfolg – schön, dass es CARTA wieder gibt!