Fakten und Faxen: Mehr Chancengleichheit bei der Jobsuche
Die Antidiskriminierungsstelle lobt anonymisierte Bewerbungsverfahren. Gute Idee, aber Chancengleichheit ensteht nicht durch das Weglassen von Informationen.
Der große Umsonst-Irrtum
Am 21. März platzte Sven Regener in einem Telefoninterview der Kragen. Er bestand im Rahmen einer «Wutrede» darauf, dass Künstler zu vergüten seien. Das ist eine absolut nachvollziehbare Forderung, die sicher kaum einer verwehren kann. Doch wie kommt der gute Mann darauf, dass die «ganzen asozialen Leute», von denen er spricht, für Musik nichts bezahlen wollen?
Die digitale Gestapo
Vor wenigen Wochen wurde die elfjährige Lena in einem Emder Parkhaus vergewaltigt und ermordet. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen kam es nicht nur zu zahlreichen Pannen. Auch Lynchaufrufe aus dem Internet sorgten bundesweit für Aufsehen. Welche Verantwortung trägt die “Netzgemeinde” an solchen Vorfällen?
Det fiel ma uff: Was ich zur Urheberrechtsdebatte zu sagen habe
Lange habe ich gezögert, mich von der grassierenden Stellungnahme-Epidemie anstecken zu lassen, die offenbar gerade viele Menschen zwingt, sich zur Debatte um Urheberrecht, Handelsblatt, Piratenpartei, “Gratiskultur” und verlorenen Köpfen zu äußern.
Auf der Suche nach dem wirtschaftspolitischen Kern der Piraten
Es ist ein bisschen wie Schatzsuche: Mit der richtigen Karte und viel Geduld findet man auch die Beschlüsse der Piratenpartei zu Wirtschaftsthemen.
Jürgen Trittin, die SZ und die Kulturflatrate
An der Kulturflatrate reiben sich vor allem jene, die nicht so genau wissen, was das ist. Manche kämpfen auch einen Kulturkampf gegen Windmühlenflügel – wie jüngst das Feuilleton der SZ.
Kony? Schon mal irgendwo gehört??
Erinnert sich noch jemand an Mister Kony? Joseph Kony? Vermutlich nicht – denn Ugandas unfassbarer Topterrorist ist aus den Medien wieder verschwunden. Sein Wirken hat die Welt nicht lange erregt. Was die Frage aufwirft, ob Social Media-Hypes mehr sein können als ein Placebo für ein bequemes Gewissen?
Die Überreaktion auf Günter Grass ist dämlich
Ziemlich unsouverän reagiert die israelische Regierung auf die unpräzise Kritik des Literatur-Nobelpreisträgers. Sie erklärt Grass einfach zur unerwünschten Person.
«Der dritte Korb darf kein Maulkorb für Urheber werden»
In ihrem Positionspapier zur geplanten Urheberrechts-Reform kritisieren die freien Journalisten Verwerter und Nutzer gleichermaßen.