Austeritätstagebuch: Neuwahlen – und dann?
Konstantinos Koulocheris über einen Sommer ohne Sommerloch und die anstehenden Neuwahlen.
Theorie und Wirklichkeit des Neoliberalismus
Mit ihrer ursprünglichen Theorie hat die Realität der neoliberalen Argumentation heute wenig zu tun. Der Kapitalismus heute ist weniger ein System des Wettbewerbs, sondern ein System der Privilegien.
63 Abweichler = Schwarz-Grün kaputt
Die 63 Abweichler aus der CDU/CSU-Fraktion, die der Kanzlerin den Stinkefinger zeigten, votierten nicht nur mit Gregor Gysi gegen das Griechenlandpaket, sondern auch gegen Angela Merkels liebste Koalitionsoption Schwarz-Grün.
Kaltes Deutschland
Der Umgang mit dem im Juli in Deutschland eingetroffenen chinesischen Künstler Ai Weiwei legt Mechanismen und Wertvorstellungen unseres Öffentlichkeitsbetriebes in seltener Schärfe offen. Die Erwartungen an ihn waren groß, noch größer war die Enttäuschung über ihn: Erwartet wurde ein echter Dissident, doch es kam bloß ein Mensch.
Der entfesselte Skandal und die Sanktionseruption
Darf man sich unwohl fühlen, wenn die Empörung doch die Richtigen trifft?
Austerität und Flüchtlingskrise: Eine gefährliche Melange
Konstantinos Koulocheris, Forscher und Publizist, beschäftigt sich in seinem Austeritätstagebuch mit der Lage in Griechenland, Neuwahlszenarien und dem drohenden Aufstieg der Goldenen Morgenröte.
Heidegger, der Liberalismus und die Sozialdemokratie
Heidegger selbst war beileibe kein Liberaler oder Sozialdemokrat. Aber sein Werk kann dazu führen, es zu sein. Sein frühes Denken war ein Befreiungsdenken, das – politisch und demokratisch weitergedacht – als Fundament für eine neue soziale Bewegung und eine gerechtere Welt taugt.
Experimentierfreude statt Romantik
Mehr Mut zur Zuschauerbeteiligung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Bereits in der Planungsphase könnten Teile des Programms öffentlich zur Abstimmung stehen.
Schleichender Putsch gegen Sigmar Gabriel
Mit Gabriel hat die SPD erstmals seit Jahren wieder einen Vorsitzenden, der Politik strategisch denkt. Weil er als Kanzlerkandidat – wie auch jeder andere – gegen Merkel keine Chance hat, entwickelt sich im Sommerloch ein Machtkampf für die übernächste Bundestagswahl.