Ausweitung des Zuspitzungswahlkampfs
Der gestrige Wahlabend beendete vor allem die größe Erzählung der Medien- und Umfrageindustrie, nach der Angela Merkel letztlich uneinholbar vorne liege. Die SPD hat einen ihrer Lieblingsfeinde zurück: die ignorante Hauptstadtpresse.
Rechtsfragen der Informationsgesellschaft – Hamburger Erklärung, Hoster-Haftung, Telemedienkonzept
Der Wochenrückblick, diesmal mit: EU-Kommissarin pro Leistungsschutzrecht, Strenge Haftung für Webhoster, VPRT gegen Telemedienkonzept, DSDS-Jugendschutzstreit beigelegt, Auskunftsklage gegen T-Mobile-Vorratsdaten – und mehr.
SPD: Diagnose Doppelbefund, Problem ungelöst
Die SPD spürt Rückenwind. Doch die Ergebnisse der Landtagswahlen stellen ein strategisches Dilemma für Frank-Walter Steinmeier dar, der sich nur mit konsequenter Inkonsequenz gegenüber der Linken zu helfen weiß.
Medienlinks zum Wochenstart: Was kostet Qualitätsjournalismus?
Diesmal mit: 25 Karrieretipps für Printjournalisten – Kollaborationsmodelle für Non- und For-Profit-Journalismus – Kritik der mobilen Paid-Content-Modelle – Multimediales Erzählen für Magazine – Was macht Politico so erfolgreich?
Der trostlose Wahlkampf und die Medien
Die Trostlosigkeit des Wahlkampfs liegt nicht in der Verantwortung der Kandidaten, ihrer Programme oder der Bürger. Die Medien selbst haben hier versagt.
Medienschau zum Wahlkampf II: Winkelemente, Schwebebalken, Ackermann-Sause
Die Medienschau zur Wahlkampfwoche – diesmal mit der Sat.1-Wahlarena, der Aikido-Kanzlerin, einem Schwebebalken, der Ackermann-Sause, Nicht-Wählen – und mehr.
Online-Wahlkampf nach der «Digitalen Blase»: Wichtig, aber nicht entscheidend
Der Online-Wahlkampf ringt mit dem bescheidenen Mobilisierungsgrad der Wähler – und stetzt daher auf soziale Netzwerke und Kaffeetassen. Eine kurze Zwischenbilanz in neun Punkten.
Blumentopfpiraten
Wahlwerbung speziell für junge Wähler macht man im Internet, wo sonst? Ein Video der Band Blumentopf könnte junge Wähler durchaus ansprechen, bei den etablierten Parteien aber eher gemischte Gefühle auslösen. Denn im Internet sind ausgerechnet die Piraten stark.
Au revoir citoyen: Der Siegeszug des Wahlkonsumenten.
Das oft beklagte politische Desinteresse ist nicht einfach die Schuld der Parteien. Der Citoyen wird abgelöst vom Politik-Konsumenten, der mit Kampagnen-Häppchen bedient werden will, anstatt mitzugestalten.