Nur kein Wahlkampf
Bitte in diesem Jahr einmal innehalten! Die Krise ist zu groß und zu ernst für die ritualisierten Inszenierungen der Politik.
„Gutes Image für lau“
Auf dem jüngsten Podium beim taz-Kongress diskutierten die Pioniere der politischen Onlinewelt darüber, wie wichtig das Internet mittlerweile für Wahlkämpfe ist.
Ohne drei, spiel vier
Im bevorstehenden Bundestagswahlkampf könnte etwas passieren, was bis vor Kurzem noch völlig unmöglich schien: Die Wähler haben wieder eine echte Wahl.
Die Angst vor der Wut der Wähler
Der Wahlkampf ist eröffnet. Weil aber niemand weiß, wie schlimm die Krise noch wird, sind die Parteien verunsichert. Im Sommer – also noch vor der Bundestagswahl – steht eine Entlassungswelle bevor, da sind sich die Ökonomen einig. Schon jetzt geht der Bundesagentur für Arbeit das Geld aus.
Missbrauchsopfer kämpfen gegen Netzsperren
Christian Bahls ist missbraucht worden. Im Interview sagt er: «Ursula von der Leyens Kampagne gegen Kinderpornografie nutzt nichts und macht mich erneut zum Opfer.»
Funkhauskapitalismus beim MDR
Wenn Banken freiwillige Spareinlagen verzocken, ist das Pech für die Anleger. Spekulieren öffentlich-rechtliche Sender mit Gebühren, ist das ein Skandal.
Hunde, die bellen, beißen nicht
Wenn die SPD in den Wahlkampf zieht, wirft sie sich gerne ihr folkloristisches rotes Mäntelein über. Der gestandene Sozialdemokrat an der Basis möchte schließlich am Wahlkampfstand in der Fußgängerzone nicht den Kopf für das hinhalten, was seine Parteigranden zu verantworten haben.
Too much information und statistische Normaldepression
Folgt man dem Soziologen Niklas Luhmann, dann beziehen wir unser Wissen über die Welt aus den Massenmedien: Sie zeigen der Gesellschaft „wie die Welt gelesen wird», was in der Welt von Bedeutung ist.
Hoffen auf den dummen Wähler
Offenbar glauben Kampagnenplaner, dass Bürger getäuscht werden wollen. Nur so sind die Steuerversprechen der Parteien mitten in der Krise zu erklären. Es droht der nächste Wahlbetrug.