Über Schaden und Nutzen von Exit Polls
Exit Polls verbieten? Ich würde sagen: Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten!
Die 68er haben die Politikersprache verdorben
Elemente der Kanzlerinnensprache markierten einmal eine Anti-Establishment-Haltung. Die Sprache Steinmeiers steht dagegen für einen älteren Politikertypus.
Im Schlafwagen ins Abseits
Da steht die SPD nun und kann nicht anders, als erneut um die Rolle eines Juniorpartners der Union zu kämpfen.
Was die CDU der SPD voraus hat
Die Parteien sind dabei, ihre Identitäten zu wechseln: Die FDP wird zur CDU, die CDU zur SPD, die SPD zur sozialliberalen FDP.
Lafontaine, die linke Sphinx
Lafontaine ist unzweifelhaft einer der meistgehassten Politiker der Republik; aber er hat mehr bewirkt als das Gros seiner Gegner.
Melancholie, Fehlanzeige
Die Linkspartei ist, politikbetriebswirtschaftlich gesprochen, gut aufgestellt. Dass ihre realpolitische Entzauberung irgendwann bevorsteht, ist gewiss.
Ist der deutsche Wahlkampf plötzlich spannend?
Nach den Landtagswahlen soll plötzlich alles anders aussehen. Aber eine „Wiedergeburt des Politischen» sieht anders aus.
Wegen Ulbricht wurde das rote Sachsen schwarz
Besuch bei Ingo Schulze: Dresden war eine Hochburg der Block-CDU, deren Spitzenleute waren bis zum Schluss Hundertprozentige, Scharfmacher.
Warum nicht eine grüne Ministerpräsidentin?
Die Linke wird nie und nimmer Herrn Matschie zum thüringischen Ministerpräsidenten wählen, SPD und Grüne dagegen nicht Herrn Ramelow.