Folgen des Wahldebakels
Die SPD wird ihren Klärungsprozessnicht als Scharmützel von Cliquen und Clans führen dürfen, sondern als eine wirklich ernsthafte Auseinandersetzung gesellschaftsbezogener Strömungen.
Die Wahl der Wahl
Verblüffend ist nicht, wovon in diesem Wahlkampf die Rede ist, verblüffend ist, worüber Parteien, Staat und Gesellschaft übereingekommen sind, nicht zu reden.
Was uns noch bevorsteht: Sozialstaat im Abbruch
Aufgrund der härteren Verteilungskämpfe um die knappen Finanzmittel dürfte nach der Wahl das gesellschaftliche Klima hierzulande erheblich rauer werden. Wenn nicht alles täuscht, stehen wir am Vorabend einer Agenda 2020.
Denken wie Angela, Frank und Peer
Es ist nachvollziehbar, wenn eine Regierung versucht, sich selbst bei großem Mist noch zu loben. Bedenklich ist, wenn alle das nachplappern. Viel Spaß beim Wählen.
«Die Politik ist jugendverdrossen»
Es meldet sich eine neue Generation zu Wort, die bislang als apolitisch galt und die von sich selbst sagt: Die Politiker werden sich noch wünschen, wir wären politikverdrossen.
Wählen gehen trotz Abscheu
Wer nicht zur Wahl geht, kann durchaus bewusst und überlegt nicht wählen. So dachte ich, bis mir ein von mir hoch geschätzter österreichischer Schriftsteller den Kopf wusch.
Ver(w)irrte Piraten
Es fehlen den meisten Neugründungen die sie tragenden Milieus, wo diese Neugründung mit guten Gründen einen Alleinvertretungsanspruch formulieren kann.
No we can’t
Ein bisschen SPD im Web 2.0 gibt es aber genauso wenig wie ein bisschen schwanger. Wenn man sich für das Leben entscheidet, muss man Kontrollverlust in Kauf nehmen.
Die Defizite beim TV-Wahlkampf
Es muss Formen geben, die sich gegen diesen Zeitdruck bewusst sperren, auf filmische Sorgfalt setzen und insbesondere Resultat tiefer Recherche sind.