Die Corona-News zwischen Ungenauigkeit und Unsicherheit
In Krisenzeiten ist die Unterscheidung zwischen »Fake News« und seriösen Informationen wichtiger denn je. Unser Autor bemüht sich in seinem long-read um Orientierung im medialen Dschungel. […]
Warum sind große Teile der Gesellschaft über die Flüchtlingsberichterstattung so frustriert?
Gabriele Hooffacker beschäftigt sich in ihrem jüngsten Beitrag auf CARTA mit der Studie „‘Flüchtlingskrise‘ in den Medien“ von Michael Haller. Kritisch sieht sie dessen Bezug auf die "Schweigespirale". In seiner Replik erläutert Haller, wie ein Kombi-Wirkungsmodell aus „Schweigespirale“ und „Reaktanz“ plausibel macht, warum große Teile der Bevölkerung den Informationsmedien nicht mehr trauen. […]
Michael Haller, Prof. em. Dr. phil., ist wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK). Bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2010 hatte Haller den Journalistik-Lehrstuhl an der Universität Leipzig inne. Bis Ende 2016 leitete er auch die Journalismusforschung an der Hamburg Media School (HMS).
Vor seinem Ruf an die Universität Leipzig war Haller während 25 Jahren als Reporter und Redakteur in verschiedenen Pressemedien des deutschen Sprachraums tätig, darunter bei der Basler National-Zeitung, beim Spiegel, schließlich als Ressortleiter bei der Zeit.
Seine Forschungsgebiete: Redaktions- und Qualitätsforschung (Print und Online) sowie Berufs- und Medienethik. Zahlreiche Fachpublikationen zum Funktionswandel und über Probleme des Journalismus in Zeiten des Medienwandels und der Digitalisierung der Kommunikation.