Stimmen im Kopf: (Un-)Kultur und die Vorstellung von mentaler Gesundheit
Eine freie Berliner Theater-Produktion hinterfragt unsere Vorstellung von mentaler Gesundheit […]
Sehr geehrte Tanit Koch…
Nach wie vor propagiert BILD ein sexistisches Zerrbild von Frauen. Dass die Objektifizierung nicht die Realität spiegelt, sondern reine Männerphantasien, müssen Frauen meist einzeln im Rahmen einer Zurückweisung erklären. Es steht das Wort einer einzelnen gegen die Narration eines Massenmediums. Zeit, dass BILD den Sprung auf die Höhe unserer egalitären Zeit wagt. Ein offener Brief an die Chefredakteurin. […]
Frauen im Film: Schluss mit der Potenzreflexion!
Sechs von acht für den Oscar nominierten Filmen bestanden ihn nicht. Der nach einer US-amerikanischen Comic-Zeichnerin und Autorin benannte Bechdel-Test liefert ernüchternde Ergebnisse zur Rolle von Frauen in filmischen Werken. Ein Umdenken tut not, denn solange Frauen und Mädchen im Fiktionalen vor allem als Spiegel männlicher Sexualität dargestellt werden, hat dies negative Auswirkungen auf die beiderseitige Identitätsentwicklung im Realen. […]
Julia Thurnau, Jahrgang 1974, ist seit 1997 als Schauspielerin für Film, Fernsehen und Theater in Deutschland, Frankreich und Norwegen tätig. Sie studierte Bildende Kunst als Meisterschülerin von Dr. Hito Steyerl an der Universität der Künste Berlin und Performance bei der amerikanischen Institutionskritikerin Andrea Fraser an der Akademie der Künste München. 2003 erschien ihre Kurzgeschichte "In Südfrankreich schneit es nicht" innerhalb der Reihe "Licht ins Dunkel" beim Verlag 66. Sie lebt in Berlin. (Foto: David Baltzer)