Redaktion Carta 20.01.09

Herr Slim und die New York Times

Es ist nicht so, dass die New York Times mit dem Rücken zur Wand stünde. Auch wenn ihr Aktienkurs im vergangenen Jahr um rund 70 Prozent gefallen ist, sind reiche Menschen auf der ganzen Welt bereit, Geld zu zahlen, um einen Anteil an dieser Ruhmeshalle des Journalismus zu erwerben.

Klaus-Peter Schöppner 20.01.09

Hessenwahl: Nicht Kompetenz, sondern Konzilianz gewinnt

Ausgerechnet die Kriterien, die Ypsilanti 2008 zum Wahlsieg über Koch verhalfen, haben der SPD diesmal die höchste Wahlniederlage in Hessen beschert. Ein Treppenwitz der hessischen Wahlgeschichte.

Redaktion Carta 20.01.09

Depression Economics

Weltweit sinkt die Industrieproduktion dramatisch. Die Staaten müssen mit allen Mitteln dagegen vorgehen, wie es Nobelpreisträger Paul Krugman empfiehlt.

Redaktion Carta 20.01.09

Obamicon Mich

Bei «Obamiconme» trifft Mitmacht-Internet auf strategische Stilisierung. Eine offenbar sehr ansteckende Idee.

Redaktion Carta 20.01.09

Schwarz-Rot-Gelb

Angela Merkels Verhältnis zur FDP ist reserviert geblieben: Es spricht nichts dafür, dass sie sich mit Guido Westerwelle in der Finanzkrise wohler gefühlt hätte als mit Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier.

Redaktion Carta 20.01.09

Wir unverkrampften Rassisten

Über die merkwürdige Ignoranz, mit der in Deutschland selbst die gesellschaftliche Mitte über Diffamierung anderer Menschen nicht diskutieren will.

Wolfgang Michal 19.01.09

Rotrot oder Tod? Die Hessenwahl als Vorzeichen

Nach dem 27. September wird die SPD (vorerst) nicht mehr benötigt: Die neue Superkoalition aus CDU, FDP, Nichtwählern und Leitmedien wird das „Superwahljahr“ für sich entscheiden.

Redaktion Carta 19.01.09

Hilfe! Das Kapital verschwindet

Die Banken müssen zusehen, wie das Eigenkapital erodiert. Ihre Rettungsversuche verschlimmern die Lage. Und dem Staat geht die Puste aus. Was geht hier eigentlich vor? Man muss ein Stück zurückgehen, um das Bild besser sehen zu können.

Florian Paulus Meyer 19.01.09

100 Tage Seehofer: Bayern, hört die Signale!

Mit viel Signalkraft, aber bisher wenig Tiefenwirkung führt Horst Seehofers die CSU. Die Schatten der Landtagswahl vertreibt er so nicht: Der Wähler mag die CSU nicht mehr so recht.

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