Wie realistisch ist eine Kulturflatrate für Journalisten?
Am Ende der Debatte zur Zukunft der Medien brach es frustiert aus Hubert Burda heraus: “You get lousy pennies on the web!”
Peichl befürchtet Dauerkrise des Qualitätsjournalismus im Netz
Im Interview mit Carta zeigt sich Markus Peichl atemberaubend skeptisch in Sachen Qualitätsjournalismus und Internet: «Es wird nur ganz wenige Online-Angebote geben, die Journalismus nach den bisher gewohnten Standards auch refinanzieren können.»
Der YouTube-Präsident düpiert die Starreporter
US-Präsident Obama liebt es, sich im Internet direkt an die Bürger zu wenden. Die etablierten Star-Korrespondenten im Weißen Haus fürchten um ihre Exklusivität.
Davos09: Die Vertrauenskrise
Die Finanzkrise wird zu einer Führungs- und Institutionenkrise: Weltweit sinkt das Vertrauen in Regierungen, die Wirtschaft – und in Journalismus.
Das Versagen der Brandt-Erben
Schuld an der Agonie der SPD ist die «fortschreitende Verbürgerlichung» ihrer Kader.
Der SPIEGEL wird GEO (und umgekehrt?)
Viele Titelgeschichten des „Spiegel“ („Abraham“, „Darwin“, „Wege aus dem Stress“) könnten heute ebenso gut Titelgeschichten von GEO sein. Und sind es oft auch.
Erbarmen! Zu spät, die Retter kommen.
Dass staatliches Eingreifen in Zeiten wie der derzeitigen Krise grundsätzlich notwendig ist, ist unbestritten. Allerdings gilt das nicht für alle Maßnahmen und jede Bürgschaft und Subvention. Die Gefahr ist groß, dass das Kind nun mit dem Bade ausgeschüttet wird.
Bewährung? Bewährung!
Der Fall des Managers Klaus Zumwinkel: Ein Exempel, an dem kein Exempel statuiert wurde.
Die neue Lust am Ekel
Dass sich ans „Igittigitt“ eine öffentliche Hermeneutik von Lob und Tadel knüpft, darin liegt der kulturelle Mehrwert von Dschungelshows bei RTL bis neuerdings auch „Wetten dass“ beim ZDF.