Kleine Änderung im Mediengesetz: Thüringer SPD will Lokalfernsehen an die WAZ verschieben
Angesichts der schwierigen Lage des lokalen Fernsehens sieht die SPD in Thüringen keinen anderen Weg als höhere Beteiligungen der WAZ am Lokalfernsehen zu erlauben. In Zukunft bestimmt dann der Lokalzeitungschefredakteur, was im Lokalfernsehen läuft. Vielfalt sieht anders aus. Und lässt sich anders sichern.
Kernspin-Aufnahmen: Wie sich Geld in Pixel auflöst
Jeder gute Arzt hat es schon immer gewusst: So faszinierend Bilder vom Körper sind, so sehr können sie Diagnosen verzerren. Das Beispiel Rückenschmerzen zeigt, wie viel Geld sich in Pixel auflöst.
Aufkaufprogramm der FED: Helicop-Ben gegen den freien Zins
Die FED kauft Staatsanleihen. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass ein weiteres Stück der «freien Marktwirtschaft» fürs erste verabschiedet wird. Auf lange Sicht drohen Umstände, die wenig erbaulich sind.
Nabucco-Pipeline: Symbolische Politik ohne praktischen Wert?
Beim EU-Frühjahrsgipfel steht einmal mehr die Haltung der 27 Staats- und Regierungschefs zur Nabucco-Gaspipeline zur Debatte. Doch deren Realisierung stockt nicht aufgrund zu hoher Investitionskosten, sondern weil nach wie vor kaum belastbare Lieferzusagen vorliegen. Die EU-Energiepolitik sollte sich nicht auf symbolträchtige Großrojekte mit ungewissem Ausgang konzentrieren, sondern auf vergleichsweise unspektakuläre Ansätze mit hoher Umsetzungschance.
Pssst. Lesen im Netz ist mehrheitsfähig
Alle paar Jahre lässt die Mainzer „Stiftung Lesen“ unsere „Lesekultur“ erforschen. Die jüngste Erhebung ermittelte auch ein paar interessante Ergebnisse zum Lesen im Netz. In ’seriösen‘ Medien wurden die natürlich weggelassen.
Schlucken und zustimmen
Erst die Große Koalition, jetzt die Große Überforderung: Der Bundestag traut sich zu wenig zu
Politiker in der Medienfalle
Der Umgang mit den Medien ist für Politiker eine Gratwanderung. Einerseits brauchen Sie die Medien zur Vermittlung ihrer Politik und zur persönlichen Profilierung, andererseits können die Medien das von ihnen geschaffene Image auch schnell wieder zerstören. Allerdings muss der Politiker dazu die Hand reichen.
Europa ist in größter Gefahr
Zu klein, zu allein, zu zaghaft: Der Träger des Wirtschaftsnobelpreises 2008, Paul Krugman, hat vor wenigen Tagen die europäischen Regierungen für deren ökonomisches Krisenmanagement getadelt. Er hat die besten Gründe dafür.
Kurz vor der „Notfall“-Enteignung: Eine Begegnung mit dem unscheinbaren Mr. Flowers
Am Montag betrat ein hagerer, unscheinbarer Mann die parlamentarische Arena am Spreebogen: J. Christopher Flowers – der Mann, dem die Bundesregierung die HRE-Aktien entreißen möchte. Eine denkwürdige Zusammenkunft.