Digitale Ahnungslosigkeit: Alte und neue Medien kennen sich gegenseitig nicht
Dass die Macher der alten Medien oft wenig vom Internet verstehen, ist bekannt. Vertretern der neuen Medien geht es umgekehrt aber kaum besser. Die Netz-Evangelisten prahlen mit Reichweite und Netzwerkmacht, während die Skeptiker zurecht die Frage nach den Umsätzen stellen.
Das Revival der Online-Abos
Eine seit rund zehn Jahren beendete Debatte feiert dank Medienkrise fröhliche Auferstehung: In den USA denken immer mehr Verleger darüber nach, ihre Online-Aktivitäten mit Gebühren zu refinanzieren. Doch sind Web-Leser überhaupt bereit, für Online-Inhalte zu bezahlen?
Luxus der Lethargie: Die Generation der 25-Jährigen in der Krise
Die große Masse der 25-Jährigen verharrt angesichts der Wirtschaftskrise in cooler Gleichgültigkeit. Gedanken über die gelebte Verantwortungslosigkeit im ideologischen Vakuum.
Die Ähnlichkeit der Gegensätzlichen
Eine künftige Regierung jenseits der großen Koalition gibt es wohl nur als Dreierkonstellation. Dies würde – so oder so – FDP und Grüne zusammenführen. Beide Parteien ähneln sich so sehr, dass sich die Frage stellt: Bedarf es noch zweier liberaler Parteien in Deutschland?
Das Outsourcing der Ministerialverwaltung
Der aktuelle, unveröffentlichte Bericht des Bundesinnenministeriums belegt, dass die Inanspruchnahme sogenannter Leihbeamter durch die Bundesministerien sinkt. Weiterhin werden Informationen dazu der Öffentlichkeit vorenthalten.
Das Eine-Welt-Parlament
Bei Treffen der G20 diskutieren nur Regierungen miteinander. Wer in der Krise soziale Unruhen vermeiden will, muss aber auch die Bürger bei der Globalisierung mitreden lassen.
90 Prozent Mist, ein Prozent Gold
Wie «Crowdsourcing» zur neuen Modeerscheinung der US-Zeitungen avancierte, und warum es als Hoffnung für investigativen Journalismus gilt.
Das große Zeitungssterben
Amerikas Blätter verabschieden sich ins Internet. Sogar bei Bloggern und Onlinejournalisten wächst die Angst vor einem Land ohne gedruckte Presse.
Print is still king
Gegenüber weit verbreiteten Annahmen, lesen 96 Prozent ihre Zeitungen in gedruckter Ausgabe.