Frank-Walter Steinmeier: Der Offline-Kandidat
Der Wahlkampfauftakt von Frank-Walter Steinmeier ist eine einzige große Enttäuschung in Sachen Online-Wahlkampf. Das Internet fand gar nicht statt. Es ist bei der SPD noch immer Kellerkind. Die SPD und ihr Kandidat stehen nicht mehr für Aufbruch – gerade auch im Internet.
Medienlinks zum Wochenstart
Diesmal mit: Jeff Jarvis als Geburtshelfer – CUNY-Projekt Businessmodelle für Verlage – Datenvisualisierung – Paul Carr als digitaler Nomade.
Der Staatsanwalt in meinem Bett
Fast alles können unsere perfektionierten und hochleistungsfähigen Subsysteme Medien und Justiz, nur eines nicht: befinden, dass ein Sachverhalt, eine Geschichte nicht zu ihnen passt, dass ihre Instrumente dort nicht greifen.
Die Angst vor der Wut der Wähler
Der Wahlkampf ist eröffnet. Weil aber niemand weiß, wie schlimm die Krise noch wird, sind die Parteien verunsichert. Im Sommer – also noch vor der Bundestagswahl – steht eine Entlassungswelle bevor, da sind sich die Ökonomen einig. Schon jetzt geht der Bundesagentur für Arbeit das Geld aus.
Richard Collins: ARD & ZDF Gebührengelder abnehmen und an Blogger verteilen?
Der britische Wissenschaftler Richard Collins schlägt vor, Gebührengelder von ARD und ZDF abzuziehen, um Zeitungen, Online-Angebote und Blogger zu fördern. Das Internet stelle die herausragende Position der Rundfunkanstalten in Frage.
Der Arzt als Dealer
Außer Medikamente zu verschreiben, hat unser Gesundheitssystem keine Strategie gegen chronische Krankheiten. Ärzte machen uns nicht heil, sondern abhängig.
Der Fall Pirate Bay und die Frage der Alternative
Nun sind die Betreiber von Pirate Bay von einem schwedischen Gericht verurteilt worden. Der Grund: Pirate Bay unterstützt die Nutzung von Filesharing-Programmen, mit deren Hilfe urheberrechtlich geschützte Filme oder Audio-Dateien ausgetauscht werden.
Pirate Bay versenkt. Wird nun alles gut?
Das überraschend harte Urteil im PirateBay-Prozess wird von den Klägern bejubelt. Denn die Betreiber der Tauschbörse wurden für schuldig befunden, den massenhaften Abruf von Raubkopien ermöglicht zu haben. Strafe: Ein Jahr Knast und Schadenersatz in Millionenhöhe.
Geld verdienen in digitaler Buchbranche
P-Books und E-Books weisen eine wichtige Gemeinsamkeit auf: Ihre Erstellung verusacht erhebliche Kosten. P-Books und E-Books weisen aber auch einen wichtigen Unterschied auf: Die Erstellung der Kopien von P-Books verursacht ebenfalls Kosten, die von E-Book-Kopien jedoch nicht.