Vier Geschäftsfelder, die bald Geschichte sind
2009 wird auch dem Letzten klar, welche grundlegenden Veränderungen das Internet auf nahezu alle Bereiche des Alltags hat. Nicht nur die momentan im Rampenlicht stehende Musik-, Zeitungs- und Buchbranche ist betroffen.
Nun ist auch mal gut mit Erhard
Deutschlands Politiker hängen immer noch an den vermeintlichen Rezepten bundesrepublikanischer Nachkriegserfolge. Unglücklich ist nur: Das hilft heute nicht mehr viel.
Das Ausbleiben des späteren Nachdenkens am Beispiel DuMont
Thomas Knüwer ärgert sich über Medienunternehmer wie DuMont-Geschäftsführer Lutz Wolff, die seiner Meinung nach ihre «unternehmerische Sorgfaltspflicht» verletzen, wenn sie sich keine Gedanken darüber machen, wie Kindle und Co ihre Branche verändern.
Mit 500 PS auf der Road to Serfdom
Wenn sich selbst Edelkarossen-Hersteller Porsche jetzt um ein warmes Plätzchen unter Mama Angelas Rockzipfel bemüht, dann ist es wirklich höchste Zeit, Friedrich August Hayek zu bemühen und mal wieder in seinem Anti-Staatswirtschafts-Klassiker „Road to Serfdom» zu blättern.
CDU-Medienpoltik: Lieber nicht mit den Nutzern reden und alte Medien fördern
Die CDU hat ihre Thesen zur Medienpolitik vorgestellt: In Sachen Kinderporno-Sperren möchte sie mit so manchem reden – aber nicht mit den ganz grundsätzlich betroffenen Internetnutzern. Die Partei möchte lieber Printmedien pauschal beatmen, statt sich zu fragen, wie sie Qualität gerade auch im Netz sicherstellen kann.
Jetzt kommt iTunes für Texte
Der Heidelberger Appell und die Forderung nach einem Leistungsschutzrecht waren nur ein Vorspiel. Die richtige Panik in der Verlagsbranche kommt noch.
Wozu brauchen wir einen Bundespräsidenten?
Er ist machtlos, seine Reden verhallen wirkungslos, er ist der Grüßaugust der parlamentarischen Demokratie. Dennoch: Gut, dass wir einen Bundespräsidenten haben.
Unter Grünen geht es merkwürdig bürgerlich zu
Schon längst sind die Grünen die Partei der Besserverdienenden. Doch was bewegt ausgerechnet die, ihre Stimme der Ökopartei zu geben? Denn während die Partei nach links driftet, rücken ihre Wähler eher nach rechts.
Wenn Luxus um Stütze bettelt
Luxus und Stütze passen nicht zusammen. So ähnlich tönte Wendelin Wiedeking früher gern. Das ist jetzt vorbei. Eine Ironie der Geschichte. Wenn nun der Staat Porsche mit Steuergeldern herauspaukte, wäre das ein handfester Skandal.