Es ist die Inflation, Dummkopf
Das Preisniveau droht eher zu steigen, als zu sinken. Wenn sich die Aktienmärkte weiter erholen, wirken sie der Deflation entgegen.
Boston Globe: Wertlos, aber systemrelevant?
Der Boston Globe ringt um die Zukunft, die Aasgeier lauern bereits im Gebüsch. Medienforscher sind neugierig, was passieren wird, wenn es im ersten großen Agglomerationsraum der USA keine große Tageszeitung mehr gibt.
Die SPD im Wahlkampf: Zwischen ökologischer Avantgarde und fossiler Nostalgie
Die SPD hat den Klimaschutz als Wahlkampfthema für sich entdeckt. Dabei hilft ein engagierter und präsenter Umweltminister sowie eine umweltpolitisch überwiegend erfolgreiche Regierungsarbeit in zwei Koalitionen. Trotz aller Bekenntnisse wirkt die Sozialdemokratie jedoch noch nicht vollständig im klimapolitischen Jetzt angekommen. Dazu müsste ein Bruch mit der eigenen Vergangenheit vollzogen werden, der im Moment allerdings noch fern zu sein scheint.
Medienlinks zum Wochenstart: Fakten finden bei Twitter
Diesmal mit: Tweets verifizieren – Twitter ist kein Medium – Neue Online-Anzeigenmodelle mit Flyerboard und Real-Time Ads – Warum der Economist nicht wie Google werden muss – Nichts ist so alt wie die Zeitung von heute
Politik im Geschäft
Die Politik greift in die Wirtschaft ein und ändert die Spielregeln. Auf den ersten Blick überschneiden sich die Interessen von Politik und Wirtschaft. Auf den zweiten Blick allerdings treten bedeutsame Unterschiede zutage.
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum
«Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein!», fordern deutsche Politiker und Lobbyisten seit Jahren. Web-Nutzer machen sich nun in Ketten-Postings über diese Phrase lustig.
Blogs beeinflussen mit Bertelsmann
Als heraus kam, dass die Deutsche Bahn politische Debatten in Internet-Foren mit viel Geld beeinflusst hat, blinkte bei mir ein Fragelämpchen auf: Wie erkennt man eigentlich Miet-Lobbyisten im Netz?
Die Leiden des Exportweltmeisters
Die meisten Deutschen sammeln in diesen Monaten erstmals Erfahrungen mit einer schweren Rezession. Sie bleiben erstaunlich gelassen und mancher stellt sich die Frage, was denn so schlimm daran wäre, auf das Wohlstandsniveau des Jahres 2006 zurückzufallen.
Haben die Medien eine Zukunft?
Haben die klassischen Medien eine Zukunft? In einer Epoche der universellen “Betroffenheit”, auch und vor allem durch Dinge, die einen selbst nicht wirklich “betreffen”, steigt der Bedarf an Authentizität, den die großen Medienhäuser alleine nicht decken können.