Medienlinks zum Wochenstart: Was müssen Journalisten künftig können?
Diesmal mit: Journalist der Zukunft – Rollenwandel wichtiger als Multimediatricks – Howard Rheingold zu Social Media – Heddesheimblog – Mobiler Journalismus
Eine Apokalypse der klassischen Medienindustrie?
Der Medien- und Nutzungswandel könnte zu einer Implosion der gesamten klassisch-kommerziellen Medienindustrie führen. Kommunikationsräume sind ohnehin viel interessanter als Einwegkommunikation. Nur: Ist das auch mainstreamfähig?
Lobbyisten auf Sendung
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft kommt in der ARD häufig zu Wort. Der Sender verheimlicht die Nähe der Talkgäste zur neoliberalen Lobbygruppe.
Die Initiative Neue Soziale Journalistenwirtschaft
Die Lobbyorganisation INSM lädt Journalisten auf eine Deutschlandreise ein, um sie vor den PR-Karren zu spannen. Sie kann sich das miserable Honorarniveau bei deutschen Medienunternehmen zunutze machen.
Wahlkampf 2009: Zu viel Charisma ist gar nicht gut
Die Kandidaten sollen nicht glitzern, funkeln, blenden. Aber sie sollen aus der Deckung kommen, reden wie andere Bürger auch, ein normales Gespräch führen, ohne sich ständig abzusichern und an Formelkram festzuhalten.
«Die Unzufriedenheit kanalisieren»
Thomas Knüwer kündigte seinen Austritt aus dem Verband an und arbeitet nun mit anderen an einer neuen Interessensvertretung. Meedia sprach mit ihm über seine Pläne.
Piraten wollen die Freiheit: Die Piratenpartei ist gegen die Kulturflatrate
Die Piratenpartei ist gegen die Kulturflatrate und für «marktwirtschaftliche Mittel», um die Krise der Medienindustrie zu bewältigen. Zugleich misstraut die Partei den Großkonzernen. Diese Positionen verraten einiges über ihre ideologische Grundkonstitution der Piratenpartei: Sie ist radikal digiliberal und establishmentkritisch zugleich.
Kieler Woche: Alles auf Anfang?
Fernsehduelle mit Vertretern einer großen Koalition gelten als langweilig. Das vorzeitige Ende der Kieler Regierung könnte jetzt zusätzliche Würze in die Debatte bringen – die Parteien stehen schon in den Startlöchern für einen Instant-Wahlkampf.
«Hier wird gutes Geld ohne Beteiligung der Urheber verdient» – Antwort des DJV auf Björn Sievers
In einer Antwort auf den offenen Brief von Björn Sievers bekräftigt der Deutsche Journalisten-Verband seine Forderung, Urheber an den Einnahmen von Google zu beteiligen. Der Gesetzgeber müsse gegen die «Gratis-Unkultur» vorgehen, damit Journalisten und Verlage am Online-Geschäft partizipieren. Das «angeblich freie Spiel der Kräfte» sei nicht im Sinn der demokratischen und kulturellen Funktion der Medien.