Wahlkampf 2009: kein Wettbewerb der Ideen, sondern Wortgeplänkel, keine Sprachkunst, sondern Sprüche
Liebe Politiker, wir sind gerne bereit, die Politik ernst zu nehmen und unseren Pflichten nachzukommen. Aber könntet Ihr uns, Eure Wählerinnen und Wähler, bitte auch einmal ernst nehmen?
Ursula von der Leyens Mayhill-Fowler-Moment
Ein Video entlarvt, wie Ursula von der Leyen vor CDU-Anhängern noch immer bereit ist, mit dem Thema Kinderporno-Sperren polemisch und in Rage Wahlkampf zu betreiben. Es zeigt zugleich, wie sich die Mechanik der öffentlichen Debatte verändert hat. Die Ministerin ist in die Mayhill-Fowler-Falle getappt.
Warum die SPD zu Unrecht schlecht dasteht
Das eigentliche Drama der SPD ist: Je mehr sie für die Menschen erreicht, für die sie kämpft, desto schneller laufen sie ihr weg.
Gefangenendilemma der Print-Verlage
Natürlich hat Murdoch längst erkannt: Die Medien sitzen im Gefangenendilemma, geht es um bezahlte Inhalte im Netz.
Sorgen eines Wechselwählers
Also, ich will einen Wechsel, aber keinen Bruch. Und ich habe keine Ahnung, wie ich das wählen soll.
In der Schule der Demokratie
Nun ist der Wahlkampf zu einer Zeichensprache geworden, während die eigentlichen Fragen die Auseinandersetzung gar nicht mehr erreichen. Andererseits: Sind wir nicht ganz zufrieden damit?
Schlämmer zeigt das Elend unserer Politiker
Kerkeling erzählt die Geschichte einer Öffentlichkeit, die verlernt hat, kindliche Heile-Welt-Fantasien als solche durchschauen zu wollen.
Wahlkampf der Nichtigkeiten
Eine Dienstwagenaffäre, ein industriepolitisches Konzept, an dem keiner schuld sein will und ziemlich viel Gepöbel: Die Wähler haben besseres verdient
Braucht das Internet mehr Ordnung?
Udo Vetter vertritt in seinem lawblog die Meinung, dass wir keine zusätzlichen Cybercops brauchen. Ihm widerspricht Simon Möller von Telemedicus. Beide diksutieren sie aber offenbar an der Sache vorbei.