Einmal angetreten, zweimal verloren: SPD demontiert sich weiter selbst
Mit ihrer angeblichen Neuausrichtung bringt sich die SPD die zweite Niederlage binnen einer Woche bei. Statt ihre interne Zerrissenheit aufzulösen, wird sie institutionalisiert.
Wir waren Franz Müntefering
Mehr als ein Jahr hat Franz Müntefering getwittert. Am Ende haben wir uns fast selbst geglaubt. Nun denn.
Zukunft des Journalismus: wer soll das bezahlen?
Das Internet hat die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt: Nicht mehr Berichterstattung ist rar, sondern Aufmerksamkeit.
Germany Unbound
The Berlin Republic is now the German Republic. Get used to it. After the big yawn, politics is beginning again in the German Republic — and not a minute too soon.
Bürgerjournalismus durch die Hintertür
Regiowikis könnten für Lokalblätter zu Konkurrenten werden, denn auch sie schicken Vertreter zu Pressekonferenzen, berichten über die Geschichte einer Kirche, listen Veranstaltungstipps auf und liefern Infos für neue Stadtbürger.
Sozis aufs Sonnendeck
Die SPD könnte die erste Partei sein, die einen Mechanismus entwickelt, wie ihn der IWF angeregt hat. Der nächste Schritt könnte sein, all das systematischer mit Klimazielen zu verbinden – ebenfalls etwas fürs Profil.
Ist die SPD jetzt völlig matschie?
Zwei Tage nach ihrer schlimmsten Wahlniederlage in der Geschichte der Bundesrepublik wählte die SPD-Fraktion den Verlierer zum Oppositionsführer. Und drei Tage später votierte die Thüringer SPD-Spitze für eine Koalition mit der CDU.
Entscheider deuten ohne uns die Welt: The European, das neue Onlinemagazin
Mit The European hat das Internet ein neues, konservatives Online-Medium mit hohem Anspruch an sich selbst erhalten. Noch aber verströmt es eher den Esprit einer Jura-Abschlussparty und fällt durch Ignoranz gegenüber fast allen Errungenschaften des Social Web auf.
Gaskrisenvorsorge: Mehr Binnenmarkt, weniger Außenpolitik
Der Winter naht, und damit auch die Hochsaison der Debatten über die Sicherheit der Gasversorgung in Europa. In aller Regel richtet sich der Blick dabei nach außen, auf Liefer- und Transitländer. Zielführender wäre es, nicht mehr nur über Importpipelines zu sprechen, sondern vor allem über EU-interne Maßnahmen, vor allem über den eigenen Gasbedarf und die Etablierung von effektiven Krisenreaktionsmechanismen.