Frank Plasberg und das Wundermittel gegen Neurodermitis
Ist das nicht bemerkenswert? Dass eine Sendung die angebliche Verhinderung eines Medikamentes dokumentiert, das ihr Autor als außerordentlich wirksam und frei von Nebenwirkungen beschreibt, und diese Salbe dann plötzlich doch auf den Markt kommt? FAZ | Stefan Niggemeier
Der Koalitionsvertrag: Ein Dokument der Ziellosigkeit
Was bringt der Koalitionsvertrag von Schwarz/Gelb in den Bereichen Innenpolitik, Rechtspolitik und Informationsgesellschaft? Es ist ein Dokument der Ziellosigkeit, das sich in ewig langen Füllsätzen verliert, ohne aufzuzeigen, wohin es eigentlich hingehen soll.
Klaus Staeck: Der Nachplapperer
Der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, hat sich im Tagesspiegel über die „Blogorrhoe“ im Netz ausgelassen. Gleichzeitig sagt er: „Ich gestehe, ich bin kein Blog-Leser“. Das heißt: Er plappert einfach nach, was er irgendwo aufschnappt.
Kulturrevolutionärer Appell
Tatsächlich mag der Heidelberger Appell wichtig gewesen sein, um auch Literaten und Literaturwissenschaftler erklingen zu lassen. Wohin aber soll uns das in the long run führen? Thomas Ernst
SPD: Der Zeitgeist steht gegen sie
Bisher vorliegende „Näher bei den Menschen“-Vorschläge waren schon vor Jahren – folgenlos – gemacht worden. Fast acht Jahre hatten die Arbeiten gedauert, die der Erneuerung von „Godesberg“ vorangingen. FAZ | Günter Bannas
Wikipedia zwischen Relevanz und Firlefanz
Aber halten wir uns nicht mit Sachlichkeiten auf, das Internet ist schließlich dazu da, aneinander vorbei zu reden und den Widerpart als Nazi zu bezeichnen. Netzeitung | Malte Welding
The Force of Facebook
In the German feuilleton of Die Zeit Adam Soboczynski discusses the social network again. Sorry. World more complicated than this. Mercedes Bunz
Die Diktatur der Relevanz
Es ist nicht die Debatte selbst, die verwundert, sie kann Wikipedia als Ganzes nur nützen und besser machen. Es sind der Ton und die Härte, mit der sie ausgetragen wird. TSP | Kai Biermann
Vom Zorn der Leistungsträger
Wir hier in Europa haben uns entschieden, uns für Sicherheit und sozialen Frieden mit dem Mittelmaß des Bürgertums zufriedenzugeben.Wenn dieser Kompromiss nicht mehr greift, gibt es auch so seltsame Dinge wie den Sozialneid von oben. SZ | Andrian Kreye