Was guckst du?
Michalis Pantelouris: Leser wollen lesen, weil es Teilhabe an der Welt bedeutet.
Besser Online: Die Identitätskrise des Journalismus
Die Videojournalistin Antje Wegwerth hat das Abschlusspanel der DJV-Tagung «Besser Online 2009» in einer Audio-Video-Slideshow zusammengefasst. Aus einem ganz passablen Panel (an dem ich auch teilnahm) entstand so doch noch ein recht interessantes Ergebnis:
Übersetzervergütung: Verlage wollen BGH austricksen
Nach dem Urteil zur Übersetzungvergütung zeigen sich die Verlage kreativ, die Erlösbeteiligung der Übersetzer durch eine für sie günstige Auslegung zu schmälern.
AOL-Redaktionsroboter: keine schlechte Idee
AOL plant eine automatisierte Themenerkennung, mit der anhand aktueller Schlüsselwörter Textaufträge vergeben werden. Was wie eine Schreckensvision der Maschinenherrschaft klingt, könnte dem Journalismus und den Nutzern zugute kommen.
Post von Markus Schächter: Keine exklusive ZDF-Zusammenarbeit mit Bild, zukünftig keine ZDF-Bild.de-Mixvideos
Markus Schächter antwortet auf die Carta-Fragen zum ZDF-Bild.de-Video: «Die Einfassung des Clips in Preroll-Werbung sowie die Versehung mit einem Logo war uns im Vorfeld nicht bekannt und wird in dieser Form nicht mehr stattfinden.» Es gäbe keine exklusive Kooperation seines Hauses mit der «Bild». Zur Werbetätigkeit von Thomas Gottschalk für «Bild» möchte sich der Intendant nicht äußern.
Journalism 2009: «Get real, you guys.»
Die HuffPost veröffentlicht Arianna Huffingtons Rede beim Workshop «Journalism & Internet Age» der Federal Trade Commission.
Mangelnde Staatsferne der Rundfunkanstalten: auch ökonomisch äußerst bedenklich
Politisch manipulierbare Rundfunkanstalten, die ihren eigentlichen Zweck einer möglichst wahrheitsgetreuen Berichterstattung nicht erfüllen, sind reine Verschwendung von Steuergeldern und GEZ-Gebühren. Darauf können wir gerne verzichten.
Das Web 2.0 hat seine besten Tage hinter sich
Hendrik Werner sieht in einem Artikel bei der Welt das Web 2.0 in einer Akzeptanzkrise.
Faires Geschäftsmodell in Sicht? Google, die Zeitungen und Paid Content
In den Auseinandersetzungen um Bezahlinhalte in Suchmaschinen ging es zuletzt um alles oder nichts. Jetzt bietet Google einen Kompromiss: Es wird alles indexiert, Leser, die nicht zahlen, können aber nur eine limitierte Zahl von Artikeln aufrufen. Käme dazu noch ein einfaches Bezahlmodell, hätten wir eine faire Perspektive für den Onlinejournalismus.