Das Internet als Sandkasten
Bei Digitale Notizen fragt Dirk von Gehlen anlässlich der aktuellen Prominenz von Konstantin Neven DuMont in Stefan Niggemeiers Blog nach dem angemessenen Umgang mit Kommentaren: «Ich halte die Frage, wie Journalisten und ihre Leser miteinander kommunizieren für eine der bedeutsamen für den (Online-)Journalismus der Zukunft. Sie beruht … auch auf dem Unterschied Betreiber und Kommentator. […]
Picard: Der größte Fehler des Journalismus…
Indem sich die journalistische Profession systematisch vom geschäftlichen Hintergrund ihrer Tätigkeiten abgewandt habe, sei sie nun wenig kompetent, die Krise aktiv zu gestalten, so Robert G. Picard.
Noch ein E-Reader: Skiff
Während alle Welt auf das Apple Tablet wartet, startet der noch weitgehend unbekannte Skiff E-Reader, wie das Magazin Wired berichtet. Medienmacher bzw. Zeitungsverlage sollten ein Auge darauf werfen, das Konzept mach einen sehr interessanten Eindruck.
Die politischen Nacktscanner
Wer im Kampf gegen den Terrorismus Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte demontiert, ist ein politischer Nacktscanner.
2010: Das Ende des politischen „Du-darfst-so-bleiben-wie-Du-bist“
Die Bürger glauben nicht, dass Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgeht. Die Parteien wären 2010 gut beraten, sich vom Prinzip «Mitte für alle» zu verabschieden. Fairness wird als politische Kategorie immer wichtiger.
Zwangssteuern und Bürgerfreiheit: Sloterdijk vs. Kirchhof
In der Debatte um den modernen Steuerstaat stehen sich mit Peter Sloterdijks und Paul Kirchhofs Beiträgen zwei unterschiedliche Staatsauffassungen gegenüber: die organische und die verfassungsökonomische. Dabei kommt das Freiwilligkeitspostulat Sloterdijks den Bedingungen der Globalisierung, unter denen politische Loyalität aufkündbar geworden ist, entgegen.
Gesucht: Ein neuer Willy Brandt
Albrecht Müller fordert in der FAZ eine Erneuerung der Politik aus dem Geiste Willy Brandts: «In der Sprache der heute tonangebenden Zyniker war Willy Brandt ein „Gutmensch“. Unsere neue Hoffnung müsste dieses Etikett nicht als Stigma, sondern als Auszeichnung verstehen.»
Gegen Lüge und Dummheit
Ernst Elitz, Gründungsintendant des Deutschlandradios, hat in der Berliner Zeitung zwölf Thesen für einen besseren Journalismus aufgestellt. Update: Eine Antwort auf Elitz‘ Thesen hat Vera Bunse bei kaffeebeimir geschrieben.
Abgaben rauf, Sozialleistungen runter: Die schwarz-gelbe „Agenda 2010“
Weniger Steuern, höhere Sozialleistungen: Vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen verspricht die schwarz-gelbe Koalition das Blaue vom Himmel. Doch so dumm sind die Wähler nicht.