Die verlorene Legislaturperiode
Wenn Schwarz-Gelb so weiter macht, werden sich die Wähler im September 2013 fragen: Warum sollen wir an eine verlorene Legislaturperiode noch eine zweite anhängen?
Medienlinks zum Wochenstart: Kritik am Fortschritt
Diesmal mit: Kritik am Twitter-Unbehagen von Bill Keller – Ken Doctor, der Verlage und das iPad – konspiratives Treffen mit Vroniplag – Beruf Datenjournalist – Journalisten und soziale Netz laut Oriella
Das Netzwerk und der Drückerkönig
Unter dem Motto „Sisyphos war ein glücklicher Mensch“ feiert das Netzwerk Recherche Anfang Juli sein zehnjähriges Bestehen. Die Festrede hält Günter Grass. «Stargast» Carsten Maschmeyer sagte sein Kommen wieder ab.
De Maiziere ist nicht Köhler – aber betont Deutschlands Führungsanspruch in Europa
Ein Jahr nach dem Rücktritt Horst Köhlers könnte man meinen, dass Verteidungsminister Thomas de Maizière nun ganz ähnliche Thesen zu Auslandseinsätzen vertritt wie einst der Bundespräsident. Doch es gibt entscheidende Unterschiede.
#servergate, die Franzosen und die Staatsanwaltschaft Darmstadt
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat gestern, zwei Tage vor der Wahl in Bremen, die Netzwerk-Infrastruktur der Piratenpartei lahmlegen lassen. Die Beschlagnahmung sei in Amtshilfe für französische Behörden erfolgt, die Ermittlungen führe die Staatsanwaltschaft Paris, zitiert Heise einen Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Die neuen Warhols
Ganz im Sinne Andy Warhols: Im Netz decken zahlreiche Verfremdungen des offiziellen Whitehouse-Pressefotos die morbide Seite dieser Inszenierung auf.
Glanzlichter: Schnüffler, Fettnäpfchen und puritanischer Irrsinn
Die Glanzlichter sind eine Auswahl von neuen und älteren Texten, die ich lesenswert finde. Heute u.a. mit „Dortmund, Borsigplatz 2011“, „Warum Kommunikationsprofis im Netz versagen“ und einem Mini-Special über mächtige Männer.
Merkels Ausflug an die Stammtische
Die Kritik der Bundeskanzlerin an den Urlaubs- und Rentenregelungen in den krisengeplagten Schuldenstaaten Südeuropas zeugt nicht nur von einem schlechten historischen Gedächtnis, sondern auch von mangelndem wirtschafts- und europapolitischem Sachverstand.
Niggemeier über stern.de: Anatomie einer Attrappe
„Auf den ersten Blick ist es leicht, stern.de mit dem hochwertigen journalistischen Angebot zu verwechseln, als das es sich ausgibt. Auf der Startseite verbinden Fotos aktuelle Themen zu großen Blöcken; im Inneren sprudeln rund um die Uhr die Nachrichten.“ Weit gefehlt, meint der Autor.