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Wolfgang Michal

Deutsche Blogger besetzen die FAZ

Wolfgang Michal | 64 Kommentar(e)


Drei volle Druckseiten für Afghanistan? Oder für die Wahl in Ungarn? Nein, drei volle Druckseiten für deutsche Blogger! Also für eine Nichtigkeit! Peter Kruse würde sagen: „Wie verrückt ist das denn?“

14.04.2010 | 

Was am FAZ-Dossier „Deutsche Blogger“ sofort ins Auge fällt, ist das eklatante Missverhältnis zwischen dem eingeräumten Platz und der im Artikel behaupteten Bedeutungslosigkeit des Gegenstands: Drei lange FAZ-Seiten lang wird ein Phänomen beleuchtet, das nach Meinung des Autors im Wesentlichen aus Aufgeblasenheit, Dilettantismus und Wichtigtuerei besteht.

Also: Warum?

Das FAZ-Feuilleton wollte zum Auftakt der Berliner re:publica Flagge zeigen. Und wie 1982 Gerhard Schröder am Zaun des Kanzleramts, so rüttelt Frank Schirrmacher nun an der Tür zur Kalkscheune: Ich will da rein! Ich will euch zwingen, über mich und die FAZ zu reden (siehe dazu auch den Beitrag „Strategischer Fatalismus“).

Wird die Aufforderung zum Gespräch durch die Story „Deutsche Blogger“ eingelöst?

Leider nein. Die Recherchetiefe ist erstaunlich gering, der Erkenntniswert von vorgestern, die Machart – nun ja: Marcus Jauer hängt ein paar Entlarvungen Beschreibungen einzelner Personen, die er interviewt hat, aneinander und leitet ihr Wesen und Wollen aus der Aufgeräumtheit oder Nichtaufgeräumtheit ihrer jeweiligen Büros ab.

Die Tendenz der Story ist vom Anfangsmotiv vorgegeben: Willst du etwas niedermachen, vergrößere die Fallhöhe! Behaupte gleich zu Beginn, die Blogszene habe ursprünglich ein wahres Paradies schaffen wollen, sie habe hehre „webkommunistische“ Ziele gehabt. Dann wird die Realität – im Vergleich dazu – erst so richtig mies, kleinkariert und nichtig erscheinen.

Ist das die Arbeitsmethode eines Reporters?

Ich hätte gern mehr über die Lebensläufe und die Arbeitsbedingungen und die Entwicklungen der geschilderten Personen erfahren – doch in dieser Geschichte dienen die Personen leider nur als Staffage für die These des Autors. Die Personen werden benutzt. Keiner der Erwähnten wird auch nur in Ansätzen lebendig. Sie treten der Reihe nach auf wie Schießbudenfiguren, die der Autor – wie auf dem Jahrmarkt – mit drei Wurfbällen wegballern darf.

Sehr lustig.

Besonders komisch ist, dass den Befragten (unterschwellig) etwas vorgeworfen wird, was gerade auch in der Zunft des FAZ-Autors weit verbreitet ist: Eitelkeit, Schmoren im eigenen Saft, Ehrgeiz, Dilettieren auf verschiedenen Gebieten, Streben nach Anerkennung und Aufmerksamkeit.

Sind also die beiden Welten FAZ-Journalismus und Blogosphäre wirklich so grundverschieden?

Vermutlich guckt der Autor der FAZ-Geschichte gerade bei Rivva nach, wie oft sein Artikel schon von Bloggern und Twitterern verlinkt worden ist.

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64 Kommentare

  1. Robert |  14.04.2010 | 21:15 | permalink  

    Der Autor befindet sich seit Tagen in Nepal ohne Netz. People are so different, you wouldnt believe it….

  2. Marko |  14.04.2010 | 21:18 | permalink  

    Die Kalkscheune als Bundeskanzleramt? Schirrmacher, der rüttelt? Das ist ja total schiefes Bild. Groessenwahnsinn, und dann auch noch auf den eigenen Text verlinken.

  3. Ommel |  14.04.2010 | 21:20 | permalink  

    Drei Seiten findet Michel total out of proportion. Mit Karl Kraus: Wie kann man sich nur mit Dreck, wie ich es bin,so ausführlich beschäftigen.

  4. Wolfgang Michal |  14.04.2010 | 21:24 | permalink  

    Nur zur Klarstellung: Robert, Marko und Ommel sind identisch.

  5. Tharben |  14.04.2010 | 21:47 | permalink  

    Das habe ich schon immer gesagt. Aber auf mich hört ja keiner.

  6. Android |  14.04.2010 | 22:49 | permalink  

    Sehr geehrter Herr Wolfgang Michal

    Moment mal!

    Woher wollen Sie, Herr Wolfgang Michal, wissen das es sich nicht um drei unterschiedliche Menschen handelt die ein gemeinsamen Computer benutzen?

    Hier noch ein Tipp für Robert, Marko und Ommel :

    Benutzen Sie drei verschiedene Internetanbindungen um Herrn Wolfgang Michal glauben zu machen das es sich um drei Nicht-identische Persönlichkeiten handelt.

    Beispiel: Robert sendet Message mit Smartphone, Marko sendet Message mit Home-DSL ,Ommel sendet Message mit 4G-Netbook-Modul

    MfG
    Menschen sind gut
    Roboter sind besser

  7. Ommel |  14.04.2010 | 22:54 | permalink  

    Nur zur Klarstellung: thats wrong!! only u sing the same device fool

  8. Julia |  14.04.2010 | 23:13 | permalink  

    Super Text. Volltreffer, danke WM.

    @ Kommentatoren: Wenn ihr so weitermacht, wird Carta irgendwann die anonymen Kommentare abschaffen, schätze ich…

  9. Matthias Schwenk |  14.04.2010 | 23:20 | permalink  

    Herrliches Bild: Frank Schirrmacher rüttelt an der Tür zur Kalkscheune! Das passt. Wäre der Tenor des Artikels von Marcus Jauer nicht so negativ, er würde sich wunderbar in einem der bunten Kundenmagazine großer Unternehmen machen, als eine Art Pseudo-Event-Journalismus…

  10. Hardy Prothmann |  15.04.2010 | 00:23 | permalink  

    Guten Tag!

    Herr Michal – in totaler Unkenntnis der Referenz habe ich herzlich durch Ihren Text lachen müssen.

    Jetzt lese ich die Referenz und melde mich dann wieder.

    Gruß
    Hardy Prothmann

  11. Hardy Prothmann |  15.04.2010 | 00:31 | permalink  

    Guten Tag!

    Update. Ich habe gerade “Die Idee” gelesen und mich nach der Lektüre dieses gequirlten Mülls entschlossen, nicht weiterzulesen.

    Weil ich kein Leser, sondern Journalist bin, lese ich berufsbedingt weiter.

    Gruß
    Hardy Prothmann

  12. Hardy Prothmann |  15.04.2010 | 01:03 | permalink  

    Guten Tag!

    Berufsbedingt habe ich mich durch den Text gequält – anders kann man das nicht nennen.

    Hier das Ergebnis:

    “Realisierung” – ziemlich unrealistische Darstellung. Aber egal, auch wenn der Text echt langweilig ist, lese ich weiter, schließlich ist die FAZ ein Leitmedium und braucht manchmal länger bis zum Schuss.

    “Gruppe” – Scheiße, ich habe was falsch gemacht. Mit 43 Jahren gehöre ich nicht mehr in die Gruppe, Johnny Haeusler hat mich noch nie auf ne Party eingeladen und meine Eltern zahlen mir schon nix mehr, seit ich 16 Jahre alt war. Was habe ich falsch gemacht? ist die falsche Frage. Wieso kennt Marcus Jauer nicht das heddesheimblog, das hirschbergblog und das ladenburgblog? ist die entscheidende Frage! Solange die nicht beantwortet ist, gehöre ich nicht zur “Gruppe”. Mistmistmist.

    “Hierarchie” – ich lach mich schlapp. Marcus Jauer ist ne Emanze! “Die ersten 34 blogs werden alle von Männern geführt. Erst dann kommt eine Frau.” Deprimierend. Für ne Emanze. Vielleicht ist die “blogosphäre” ja auch nur ein Schwulenclub? Das wäre interessant! Für Schwule – nicht für Jauer. Der ist ja Emanze.

    “Ausschnitt” – mein Gott, der Typ wills wissen und hat sich wahrscheinlich tausende von Angler- und Modeseiten-blogs angeschaut. Hoch lebe die Redscherdsche.

    “Die nächste Welle” – ich habe nicht kapiert, was der Autor meint. Gehts ihm genauso?

    “Ökonomie” “(…) wieder andere bringen Journalisten für das Arbeitsamt bloggen bei.” Der Teilsatz hat es in sich. Marcus Jauer, denken sie noch einmal kurz, wenn auch nur kurz über den Aussagegehalt nach. Und danach hätte ich gerne die Service-Nummer, bei der ich mich dumm-und-dämlich-verdienen kann.

    “Das übernächste Ding” – was das “übernächste Ding” mit den “letzten” Zeilen des Autors zu tun hat, habe ich nicht kapiert.

    Was Herr Jauer mit “Ding” meint und was mit “über” nach dem “nächsten” erschließt sich eindeutig nicht.

    Ich empfehle Herrn Jauer auf dem heddesheimblog unsere aktuelle Serie:
    http://heddesheimblog.de/themen/artikel/serie-artikel/

    Da steht eigentlich alles drin, was er wissen muss.

    Beste Grüße
    Hardy Prothmann

  13. Mathias |  15.04.2010 | 02:12 | permalink  

    Mein Eindruck bei Lesen war konträr: Jauer hat anständig recherchiert, trifft den Ton und die Stimmung daher. Ich kann dem Tenor von Herrn Michal nicht zustimmen. Obwohl er sich bei Bedeutungslosigkeit ja auskennen sollte.

  14. Tim Cole |  15.04.2010 | 06:06 | permalink  

    Dem eenen sin Blog iss dem anderen sine FAZ.

  15. Gk |  15.04.2010 | 07:52 | permalink  

    Guter Beitrag! Den obigen meine ich, nicht den in der FAZ. Aber eine kleine Anregung: Kann man sich nicht mal von diesem doof wirkenden Wort “Blogger” trennen, sich umbenennen? ‘Blogger’ wirkt immer ein wenig lächerlich. Bei der Qualität im (Laien-)Online-Journalismus müsste doch ein knackiger Begriff drin sein.

  16. kitschtante |  15.04.2010 | 08:14 | permalink  

    enttäuschend. wirklich beschäftigt hat sich der autor mit der materie nicht. und schlampig war er auch noch, carta zb. wird mit der falschen url angeführt (carta.de).
    der autor mockiert sich mal unterschwellig, mal direkt über die aufmerksamkeitssucht, die blogger seiner meinung nach antreibt – was ihm als arbeitnehmer eines deutschen leitmediums _natürlich_ völlig fremd ist. dabei springt er selber auf den re:publica-aufmerksamkeitszug auf, um sich schnell ein paar credentials als journalist am zahn der zeit gerieren zu können.
    schade um die verlorene chance.

  17. Clemens |  15.04.2010 | 09:07 | permalink  

    FAZ ist ein uebelst konservatives Blatt, bei dem die redakteure in einer ganz eigenen welt leben, was erwartet ihr denn da?

  18. » Nicht weniger oberflächlich kritisiert … Notizliebe |  15.04.2010 | 09:40 | permalink  

    [...] weniger oberflächlich kritisiert man eine oberflächliche Kritik, um sich der eigenen Betroffenheit zu entziehen. Es scheint ein Akt [...]

  19. pyrrhussieg |  15.04.2010 | 09:52 | permalink  

    Menschen wie Schirrmacher und Co. sind einfach determinierte endliche Automaten (DEA), wobei “endlich” besonders zu betonen ist.

    Währenddessen springen irische Kinder ausgelassen auf ihren riesigen Trambolins herum – und filmen sich dabei für YouTube, als wären Flips und Handykameras bereits ein Teil ihres Körpers.

    Die eine Welt schreibt sich zu Tode, die andere Welt strebt auf und strotzt vor Energie. Wobei die in der FAZ zitierten “Blogger” genau genommmen langweilig sind. Denn bloggen und Marke sein (wollen) verträgt sich nicht.

  20. Chat Atkins |  15.04.2010 | 09:52 | permalink  

    Hmmm … es gibt also auch ‘Holztrolle’. Als ich die endlose FAZ-Klickstrecke sah, habe ich mich gleich wieder getrollt. Jetzt muss ich leider doof bleiben …

  21. Jeeves |  15.04.2010 | 10:16 | permalink  

    Das Dossier war wohl nicht so positiv, wie sich manch Blogger selbst gerne (und betriebsblind) sieht.

  22. Sebastian |  15.04.2010 | 10:22 | permalink  

    Den obigen Beitrag finde ich persönlich eher schlecht und die Kritik am Artikel in der FAZ unbegründet. Auch wenn es im FAZ Artikel um Blogger geht – ein bisschen mehr Objektivität bei der Bewertung hätte hier nicht geschadet.

  23. erz |  15.04.2010 | 10:27 | permalink  

    Ich hatte es schon polemischer an anderer Stelle formuliert, aber ich möchte es gerne noch einmal verdeutlichen:

    Wieso nehmen sich alle, die sich von der Abrechnung mit der Blogosphäre angesprochen fühlen oder auch direkt genannt und abgekanzelt wurden, so einen Fehdehandschuh nicht als Ansporn, es jeden Tag ein bisschen besser zu machen, statt in alte Beißreflexe zu verfallen?

    Unter all den ad-hominem-Attacken liegt auch ganz offensichtlich ein tiefes Mißverständnis verborgen, da könnte man sich doch fragen, ob es nicht Wege gibt, einen Dialog nach außen zu tragen. Die Beobachtung, dass der öffentlichkeitswirksame Netzdiskurs auf einen elitären Zirkel begrenzt ist, der um sich selbst kreist, kommt doch nicht Grundlos aus dem Nichts, weil die FAZ ein paar Blogger diskreditieren will. Vom armen Jörg Wittkewitz habe ich schon sehr kluge Artikel gelesen – warum muss er als Beispiel dafür herhalten, wie selbstbezogen die Debatten sind, wo er doch immer wieder versucht, externe Stimmen in diese Debatten hineinzuführen? Das müssen wir erstens selbst stärker forcieren und zweitens dann auch in der Außenwirkung sichtbar machen.

    Kleiner Seitenhieb dazu: Es gab vor kurzem einen sehr gut binnenverlinkten und sehr reichhaltigen Netzdiskurs über Feminismus (es gibt ihn immer noch), der an die Piratenpartei anknüpfte, über die Stimmen von Frauen im Netz diskutierte, sich aber auch mit der Lebenswirklichkeit außerhalb von Computerkommunikation befasste. Er hat es sporadisch sogar auf die Startseite von Rivva geschafft. Und doch wurde er vom “inneren Zirkel” nie aufgegriffen. Und findet deswegen auch keinen Kanal der möglichen Außenwirkung, die nun einmal nur über diesen inneren Zirkel statt findet. Dabei ist die Feminismusdebatte sicher nicht nach außen abgeschottet gewesen, ihre Gesprächsangebote wurden nur vom Netz-Mainstream ignoriert. Das ist auch ein Teil der Wirklichkeit des Netzdiskurses.

  24. Gk |  15.04.2010 | 10:41 | permalink  

    „ein bisschen mehr Objektivität bei der Bewertung“ (#22) War da was? Mir kam’s bei der Lektüre so vor, als wenn dort Idioten beschrieben werden, die ihr Büro nicht aufräumen können, orientierungslos und knatschig sind, sich aber wichtig fühlen. Erstaunlich, die beschriebenen „Blogger“ gehen recht locker mit den Verunglimpfungen um. Da wären mal ein paar saftige Prozesse von diesen Abmahnanwälten fällig.

    Auf reine Analogleser wirken Worte wie „Blogger“, ‚“bloggen“ wie: „Geht’s noch?“. Nur über eine dringend erforderliche Umbenennung steigt die gesellschaftliche Akzeptanz bei typischen Analoglesern und Abonnenten der FAZ beispielsweise. ;)

  25. Gk |  15.04.2010 | 11:03 | permalink  

    Eine Steigerung bei reinen Analoglesern ist natürlich „Twitter“, „twittern“. Da setzt es ganz aus.

  26. Wolfgang Michal |  15.04.2010 | 11:25 | permalink  

    Ein Beitrag über deutsche Blogger sollte mir die Personen näher bringen. Für eine reine Zustandsanalyse/Bestandsaufnahme (meinetwegen eine Polemik) hätte ein Einspalter vollauf genügt. Meine Kritik ist: Hier wurden Personen nicht beschrieben, sondern vorgeführt.

    Dass die FAZ die Debatte über das Netz in Kreise trägt, die sich bisher vornehm fern hielten, ist zu begrüßen. Aber Vermittlung ist eben nicht Bashing (eine Vermittlung, in der immer der eigene Macht- oder Deutungsanspruch durchschimmert, ist keine). Umgekehrt liegt mir natürlich daran, dass im Netz Journalismus etwas differenzierter betrachtet wird als bisher. Pauschalisierungen auf beiden Seiten führen zum Stillstand.

    Eigentlich hätte ich erwartet, dass die Debatte schon weiter ist. Die Tendenz zur thematischen (und personellen) Verengung in der Blogszene (auch die nach wie vor prekäre Finanz-Situation) wird ja im Netz durchaus gesehen und kritisch reflektiert. Ich denke, diese Debatte wird auch bald für frischen Wind sorgen.

    Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit, den Begriff “Blogger” (wie den Begriff “Piraten”) zu verabschieden und durch andere Begriffe zu ersetzen und weiter auszudifferenzieren.

  27. dels |  15.04.2010 | 11:26 | permalink  

    Ich glaube mit dem Text der FAZ sollte man das machen, was er verdient. Ihn nicht lesen und nicht verlinken. Mir reicht diese Zusammenfassung, um mir diesen zu sparen.

    Die FAZ hat noch nicht verstanden, dass es Die Blogger gar nicht gibt. Die Blogszene und die Interessen der Blogger können unterschiedlicher nicht sein.
    Und unter 8.000 Blogs in Deutschland findet man natürlich auch Dilettantismus, wie übrigens auch in der FAZ. Die Blogszene bietet viele interessante Lesestücke. Man muss sie dabei nicht mit jounalistischen Maßstäben messen. Die streben vieler Blogger gar nicht an.
    Bis denn
    dels

  28. Die FAZ und die schöne neue Welt « netz/leben |  15.04.2010 | 11:52 | permalink  

    [...] bis heute warten, bis auf diesen eher dümmlichen Verriss der deutschen Blogosphäre so etwas wie eine Antwort auftauchte. Neben solchen Ausfällen findet man aber auch immer wieder Glanzlichter: Für mich der gerade [...]

  29. leser |  15.04.2010 | 12:08 | permalink  

    Hallo Herr Michal,

    danke für die angebrachte, kritische Kommentierung!

    Meine Theorie zur Strategie dahinter ist etwas anders. Ich sehe auch den Zusammenhang zur republica. Der FAZ-Artikel hinterlässt beim unwissenden Leser ja das Fazit: das sind überwiegend Schmarotzer die sich vorwiegend mit sich selbst beschäftigen. Damit hätte der Leser dann vermutlich aus FAZ-Sicht die optimale Voreinstellung um alle Berichte zur republica (ein paar davon werden es wohl in den print schaffen, gerade von den “progressiveren” Journalisten) einzuordnen unter “Ach, die Selbstbeweihräucherer – unrelevant…”

    Herr Jauer passt vom Niveau her sehr gut zu seinem Kollegen Tomik. Schade, denn es gibt bei der FAZ ja tatsächlich auch ein paar kluge Köpfe.

    Grüße

  30. Wäschekorb |  15.04.2010 | 13:17 | permalink  

    Ich bin echt froh das immer genau soviel passiert wie in meine Zeitung passt.

  31. hiro |  15.04.2010 | 13:34 | permalink  

    Ich finde den FAZ-Artikel sehr treffend. Kein Wunder, daß die “Blogosphäre” sich getroffen fühlt: Genau das Bild, das in der FAZ gezeichnet wird, gibt es von ihr in der Öffentlichkeit.

    Und es ist ebenso durchaus treffend, daß im Artikel nur die “üblichen Verdächtigen” zu Wort kommen (und der Belanglosigkeit preisgegeben werden): Die anderen, kleineren, möglicherweise interessanteren Blogs werden nicht als Teil dieser “Blogosphäre” wahrgenommen. Die “Blogosphäre”, das sind die Wichtigtuer. Die anderen … sind draußen. So oder so.

    Die höchste “Fallhöhe” erkennt der FAZ-Artikel meines Erachtens dem “carta”-Vertreter zu. Die anderen “Blogger” kommen doch recht gut als eher entspannte Zeitgenossen daher, durchaus auch selbstkritisch. Kein Wunder also, daß gerade auf carta.info der FAZ-Artikel verrissen wird.

  32. gsohn |  15.04.2010 | 13:46 | permalink  

    Du hast das FAZ-Beuteschema sehr treffend analysiert. Das durchzieht sich nun schon seit Monaten durch das Schirrmacher-Feuilleton, um krampfhaft die Debattenhoheit im Web zu erobern. Um nichts anderes geht es Frankie-Boy.

  33. Gk |  15.04.2010 | 13:51 | permalink  

    „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.
    (…)
    Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben.
    (…)
    Die Presse achtet das Privatleben und die Intimsphäre des Menschen.
    (…)
    Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.“

    Die Quelle ist mir entfallen.

  34. Ulrike Langer |  15.04.2010 | 14:27 | permalink  

    “Kein Wunder also, daß gerade auf carta.info der FAZ-Artikel verrissen wird.”

    Nach 31 Kommentaren endlich eine Verschwörungstheorie!

    @hiro: Sie haben aber schon gemerkt, dass Wolfgang Michal (der obigen Beitrag geschrieben hat) und Robin Meyer-Lucht (der im FAZ-Text vorkommt) nicht identisch sind?

  35. Sonja |  15.04.2010 | 14:28 | permalink  

    Mit großem Vergnügen lese ich all die Kommentare, erinnert mich ein wenig an das das endlos-klicken durch das besagte Dossier – was ich gut gemacht fand, habe mich jedenfalls nicht getrollt sondern fröhlich durchgeklickt.

    Ansonsten halte ich es mit dem Kommentar von “Tom Cole”: Was dem einen sein Blog, ist dem anderen eben die FAZ.

    Vielleicht naiv, aber trotzdem meine Überzeugung: Am Ende wird sich nicht Polemik sondern Themen und das Gespür für die Bedürfnisse der Leser durchsetzen. Diese sind so vielfältig, wie die Kommentare hier.

  36. Android |  15.04.2010 | 14:36 | permalink  

    Sehr geehrte Kommentatoren und Mitleser

    Blogger: Hallo!, Hallo! – Vermittlung! (wütend stimme)

    Roboter: Ja bitte! (monotone\gelangweilte Stimme)

    Blogger: Wir würden gerne mit Der Freitag-Website verbunden werden!(aufgeregte Stimme)

    Roboter: Ein Moment bitte! Wir verbinden! (monotone Stimme)

    Die Verbindung:

    Text von Anne Roth – http://www.freitag.de/community/blogs/anne-roth/deutsche-blogger-in-der-faz-

    MfG

    Roboter

  37. Lena |  15.04.2010 | 16:14 | permalink  

    @Android: Natürlich kann es sein, dass Robert, Marko und Ommel an einem Mittwochabend in der gemeinsamen WG sitzen und CARTA lesen – Robert auf seinem Smartphone, Marko an seinem PC und Ommel am Netbook. Das machen sie natürlich auch genau im gleichen Moment, und entscheiden sich dann auch noch alle, binnen fünf Minuten zu kommentieren!

    Es könnte auch eine Familie sein: Papi Robert liest CARTA und kommentiert, dann darf sich Onkel Marko, der gerade zu Besuch ist, auch noch auslassen und macht schließlich platz für den kleinen Ommel, der auch noch seine Meinung zum Besten gibt. Auch alles innerhalb fünf Minuten!

    Klingt nach einem realistischen Szenario, doch.

  38. Alte, jämmerliche, erfolglose Säcke - Gunnar Geller |  15.04.2010 | 16:46 | permalink  

    [...] Selbst Robin Meyer-Lucht bleibt erstaunlich gelassen und verliert kein Wort über den persönlichen Angriff, versucht nur klarzustellen, was Carta eigentlich will und schreibt: “Jauer bewegt sich gezielt freimütig auf den sich selbst verstärkenden Bahnen seiner Vorurteile.” Angemessen schärfer antwortet Carta-Autor Wolfgang Michal. [...]

  39. Marcel |  15.04.2010 | 16:54 | permalink  

    Zwei Fronten halten sich gegenseitig für absolut überflüssig, prügeln aber permanent aufeinander ein. Sehr amüsant.

  40. Links vom 15. April 2010 | Testspiel.de |  15.04.2010 | 19:02 | permalink  

    [...] news service, music videos, interviews, photos and free stuff to win 10 verdammt gute Downloads!Deutsche Blogger besetzen die FAZ — CARTAVideo~Lenny Kravitz “Life Ain’t Never Been Better Than It Is Now” | [...]

  41. Bloggerblues « Mythopoeia 2.0 |  15.04.2010 | 21:41 | permalink  

    [...] Deutlich schärfer moniert Wolfgang Michal bei CARTA die Besetzung der FAZ. [...]

  42. grebztnim |  15.04.2010 | 22:58 | permalink  

    Deine Aussage:
    „Eklatantes Missverhältnis zwischen dem eingeräumten Platz und der im Artikel behaupteten Bedeutungslosigkeit des Gegenstands“
    Meine Meinung:
    Gegenstand des Artikels sind Menschen – und in dem Artikel wird nie „Bedeutungslosigkeit“ dieser Mensche insinuiert.
    Das Gegenteil ist der Fall: In Ihren Ambitionen, Wünschen, Träumen werden diese Menschen mit hoher Bedeutung dargestellt.

    Deine Aussage:
    „Ich hätte gern mehr über die Lebensläufe und die Arbeitsbedingungen und die Entwicklungen der geschilderten Personen erfahren“
    Meine Einschätzung:
    Hier geht es um exemplarische Arbeitsbedingungen und Entwicklungen, mit denen Sie bereits zahlreiche konkrete Menschen verbinden können – gegenteilige Interessebekundungen sind scheinheilig.

  43. hiro |  16.04.2010 | 00:12 | permalink  

    “Nach 31 Kommentaren endlich eine Verschwörungstheorie!”

    Wenn über eine Website geschrieben wird und auf dieser Website eine beleidigte Replik erscheint, kann man wohl schwerlich von “Verschwörung” sprechen. Oder ist das wie mit diesen terroristischen Zellen, die aus einer Person bestehen und zu keiner anderen Zelle Kontakt haben, um das Netzwerk nicht zu gefährden?

    “@hiro: Sie haben aber schon gemerkt, dass Wolfgang Michal (der obigen Beitrag geschrieben hat) und Robin Meyer-Lucht (der im FAZ-Text vorkommt) nicht identisch sind?”"

    Wer weiß das schon, in einer Welt der Ommels, Markos und Roberts? – Davon abgesehen setze ich eine gewisse Identifikation der Autoren mit ihrem Produkt schlicht voraus, wie bedeutungslos dieses Produkt auch sein mag. Ein Bayern-Fan gibt Dir auch stellvertretend was aufs Maul, wenn Du was gegen wie-hieß-doch-gleich-deren-Torwart sagst.

  44. vera |  16.04.2010 | 01:09 | permalink  

    prima kommentiert. ich träum heute nacht vom rüttelnden frankieboy -

    eines ist mir positiv aufgefallen: die umsetzung von print zu online war gut gemacht. aus dem thema hätte man – zumal auf drei seiten – richtig was machen können. schade.

  45. Frank |  16.04.2010 | 19:33 | permalink  

    Na, da zeigt ein gewisser Jemand aber Kleingeist, haha!!
    Meine Beurteilung des “Innovationsmanager” scheint ja ins Schwarze getroffen zu haben, wenn mein Kommentar so schnell gelöscht wird. Und so wird einer Vermutung durch ein wenig “ankitzeln” schnell der Beweis geliefert.

    Qualitätsjournalismus in Reinkultur! Was nicht gefällt, wird halt gelöscht.

    Sorry, dass ich das Kaffeekränzchen und die gegenseitige Beweihräucherung gestört habe :-)

    Ich muss leider feststellen, dass der FAZ-Artikel vollkommen korrekt und angemessen ist. Na dann lass ich Euch mal wieder in Ruhe Euch gegenseitig bauchpinseln, äh, ich meine natürlich “konkret Projekte umsetzen”, haha!!

    Zu köstlich dieser Blog des Herrn Innovations-Verwalters ;-)

  46. Wolfgang Michal |  16.04.2010 | 19:38 | permalink  

    Kommentare werden nicht gelöscht, Volldeppen-Beleidigungen schon. Bleiben Sie entspannt!

  47. Frank |  16.04.2010 | 19:59 | permalink  

    Jaja, verstehe schon!

    Den Journalisten per “Kalkscheune”-Vergleich ins Lächerliche zu ziehen ist Stilmittel. Die süddeutsche Bezeichnung für einen Menschen geringerer Vernunft zu verwenden ist beleidigend.

    Sorry, dass Sie sich beleidigt fühlen.

  48. Mike |  17.04.2010 | 00:31 | permalink  

    Also die Wirkung ist da: hoere grad von Steffi Czerny dass statt Meyer-Lucht Markus Beckedahl den Auftrag fuer die DLD subkonferenz in Palo Alto bekommen wird. Die Lucht Passagen sind ja auch eher boese.

  49. Paul Ney |  17.04.2010 | 08:41 | permalink  

    Guter Beitrag! Ist er eigentlich ein echtes Interview (F&A-Struktur, Frage & Antwort) oder wollte Wolfgang Michel ihn nur so gestalten?

    Marcus Jauers “Deutsche Blogger”-Dossier in der FAZ erweckt zudem den Eindruck, die FAZ hätte die Blogosphäre als Revolution in der Medienwelt übersehen… Dazu hat die FAZ genau 8 Kommentare (auf der Seite) bekommen: #1 14.04.2010 13:21, #8 15.04.2010 14:25. (carta hat jetzt knapp 50…)

    Blick über den großen Teich: “Enterprise 2.0″ http://www.e2conf.com/ (eine seriöse Firma, nicht das Raumschiff! ;-) ) ehrt & fördert die seriösen Blogger, sie können u.U. als Medienvertreter akzeptiert werden… Zitat aus http://www.e2conf.com/media-center/ :
    | Bloggers must cover the industry on a regular basis [...] Blogs must
    | contain original, dated, industry-related news content above and beyond
    | links, [...] before media badge request. *No corporate blogs will be
    | considered.*
    Übrigens, dieses Beispiel habe ich in der Usenet-Newsgroup [comp.sys.ibm.pc.games.war-historical] im Beitrag “Media Badge for Wargame Bloggers” vom 04.10.2009 18:33 kommentiert. (Usenet-Gruppen können u.a. über http://groups.google.de/group/ eingesehen werden.)

  50. Paul Ney |  17.04.2010 | 08:58 | permalink  

    Betr. #15, comment-12177, Gk am 15.04.2010 07:52
    Knackige Alternative zum “Blogger”? Interessanter und gar nicht abwegiger Gedanke, auch wenn der “Blogger” sich m.E. bereits fest etabliert hat und seinen Platz nicht räumen wird. “Blog” ist eigentlich die Abkürzung von “web logbook” (Netz-Tagebuch), auch “Blogger” ist Englisch.

    Weitere Beiträge unter dem Pseudonym “Gk” sind #24, #25 und #33, ob die selbe Person sie alle geschrieben hat? #24 nach scheint er ein Filo-FAZer (Wortspiel, gar nicht abwertend gemeint) zu sein.

  51. Stefan |  17.04.2010 | 09:26 | permalink  

    @ney:Wahnsinn! carta hat 50 Kommentare!

  52. Guten Morgen | Too much information :: 2muchin4mation.com :: toomuchinformation.de |  17.04.2010 | 10:22 | permalink  

    [...] sich mit dem zu beschäftigen, worauf man gerade Lust hat. Bei Carta.info arbeitet man an einer Schirrmacher-Verschwörungstheorie, die so abstrus ist, dass sie hinkommen [...]

  53. robin |  17.04.2010 | 10:54 | permalink  

    @ 51. Stefan:

    Carta kann auch 158 Kommentare….

    http://carta.info/19672/internet-gez-gebuehr-vollzahler-gebuehrenmodell/

  54. Wolfgang Michal |  17.04.2010 | 11:28 | permalink  

    Durch den Vulkanausbruch in Island flüchten jetzt viele Trolle nach Deutschland.
    http://carta.info/14725/der-troll-im-netz/

  55. PatSkyder |  17.04.2010 | 12:21 | permalink  

    Die Diskussion zeigt mal wieder wunderbar das grundsätzliche Problem zwischen Holzmedien und Netzbürgern auf.

    Im “FAZ-Dossier” werden Blogger größtenteils als narzisstisch, realitätsfern (in ihren Ansprüchen) & unbedeutend dargestellt. Im Netz gilt die FAZ vielen als kulturpessimistisch, rückwärtsgewand & in der Berichterstattung zu “Netz-Themen” nicht besonders kompetent. So verhärten sich die Fronten. Weil man den Anderen nicht verstehen kann/will – und ja sowieso alles besser weiß – spricht man ihm einfach die Relevanz ab.

    Ohne ein gewisses Mindestmaß an Wertschätzung für den jeweiligen Gegenüber kann sowas wie ein Dialog nie zustande kommen. Aber man kann ja immer noch mit dem Finger aufeinander zeigen…

  56. mikey |  19.04.2010 | 22:26 | permalink  

    hier scheinen sich ja richtig viele idioten zu tummeln.. nicht nur hier sollte man kommentare gänzlich abschaffen.

  57. PatSkyder |  21.04.2010 | 00:12 | permalink  

    @mikey

    Dann wird’s aber mit der Idee einer Diskussionsplattform ziemlich schwierig;-)

  58. Gk |  21.04.2010 | 07:37 | permalink  

    #50: “#24, #25 und #33″ sind von derselben Person (sie nicht er), ja. Hab’s mir fast gedacht, dass “Blogger” aus dem Englischen kommt. Danke für den Hinweis. Prima, dass Sie u. a. die Anregung aufgreifen. :)

  59. Digitale Notizen » Blog Archive » Analphabeten, Zausel und die FAZ |  21.04.2010 | 11:57 | permalink  

    [...] darin auf eine sehr eigene, sehr lesenswerte Art und Weise mit der Debatte (die in den vergangenen Tagen an unterschiedlichen Stellen geführt wurde) über den vermeintlichen Gegensatz von Bloggern und [...]

  60. Thorstena » Brunftzeit der Platzhirsche |  22.04.2010 | 21:38 | permalink  

    [...] inzwischen auf den Artikel reagiert; Robin Meyer-Lucht hat reagieren lassen wurde zumindest auf dem eigenen Blog verteidigt. Jauer sagt nichts; wahrscheinlich überlegt er, wie er seine Twitter-Seite noch besser [...]

  61. Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap) « Blick Log |  28.04.2010 | 01:57 | permalink  

    [...] Michael etwa hat in Carta zu Recht die FAZ aufs Korn genommen, die mit einem folkloristischem Beitrag eine Blogszene skizziert, die ich nicht kenne. So hat die FAZ (trotz einer eigentlich guten [...]

  62. am+ » Blogger: eitel, selbstbezogen, ehrgeizig, dilletantisch, aufmerksamkeits- und anerkennungsgeil — sonst nichts? |  28.04.2010 | 15:49 | permalink  

    [...] grad mal wieder ein kleiner Sturm durchs Netz, wie ich (erst?) grad mehr oder weniger zufällig via Rivva mitgekriegt habe: Die FAZ widmet/e der deutschen Bloggosphäre wohl ganze 3 Druckseiten [...]

  63. Bemerkenswerte Links im April 2010 « Johnny's Blog |  30.04.2010 | 22:11 | permalink  

    [...] Deutsche Blogger besetzen die FAZ Die FAZ versuchte zu zeigen, wie unbedeutend Blogs sind. Wolfgang Michal nimmt dies unter die Lupe und findet so einiges, was da nicht zusammen passt. Ein angeblich so unwichtiges Thema mit 3 Seiten zu “belohnen” ist da nur die offensichtlichste Unstimmigkeit… [...]

  64. Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap) | BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE |  02.05.2010 | 21:18 | permalink  

    [...] Michael etwa hat in Carta zu Recht die FAZ aufs Korn genommen, die mit einem folkloristischem Beitrag eine Blogszene skizziert, die ich nicht kenne. So hat die FAZ (trotz einer eigentlich guten [...]

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