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Daniel Florian

Der neue Kulturkampf: Bürger vs. Nerd

Daniel Florian | 12 Kommentar(e)


“Dumm 3.0″ wird Kulturpessimismus und Netzferne vorgeworfen. Der Aufschrei aus dem Netz zeigt: Das Verständnis der res publica der “Bürger” unterscheidet sich fundamental von dem der “Nerds”. Doch statt gegeneinander zu hetzen, sollten sie gemeinsam daran arbeiten das Internet zu verändern und sein kreatives Potenzial zu nutzen.

06.04.2010 | 

Die Netzgemeinde hat einen neuen Aufreger: in seinem Buch “Dumm 3.0 – Wie Twitter, Blogs und Networks unsere Kultur bedrohen” schießt der ehemalige FAZ-Redakteur Markus Reiter eine Breitseite gegen das soziale Netz. In den Leserkommentaren, so Reiter, werde “gerotzt und krakeelt”, den Menschen gehe im Info-Dschungel die Orientierung und der gesellschaftliche Zusammenhalt verloren – kurz: das Netz mache den Bürger zum Mob.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Reiter habe “das Netz nicht verstanden”, tönte es aus der Netzcommunity. Aber so reflexhaft die Argumente und Reaktionen beider Seiten sind: Es fällt auf, dass die Kritik am Netz oft aus den Geisteswissenschaften oder dem Feuilleton kommt, während die Netz-Apologeten oft Naturwissenschaftler sind.

Beide Gruppen haben einen komplett unterschiedliches Idealbild der “res publica” – des Staates und seiner Bürger.

Für Geisteswissenschaftler ist der Staat ein normativ sehr stark aufgeladenes Projekt der Aufklärung, dessen Träger der Bildungsbürger ist. In der konservativen Ausprägung dieser Geisteshaltung gibt es starke Vorbehalte gegen direktdemokratische Elemente, die anfällig für Populisten seien und wenig Raum für konsensuale Willensbildung ließen. Der Journalismus spielt traditionell eine wichtige Rolle, weil er das Bürgertum gegenüber der Politik vertritt und letztere davor bewahrt, übermächtig und korrupt zu werden.

Für Naturwissenschaftler ist der Staat vor allen Dingen eine Frage der Organisation. Die “Schwarmintelligenz” der Bevölkerung sorgt für eine natürliche und optimale Verteilung knapper Güter unter allen Bürgern. Das Mindset dieser Gruppe ist im Wesentlichen anti-elitär, Parteien und Medien werden als störende Mittler gesehen, die nur so lange toleriert werden, wie der Staat und die Bürger nicht direkt miteinander kommunizieren können (siehe auch meinen Artikel zur Liquid Democracy). Die Hauptwährung der Nerds sind Daten, nicht Werte.

Weil die grundlegenden Werte und Denkweisen dieser beiden Gruppen – der Bürger und der Nerds – so verschieden sind, bleibt das Internet in Deutschland zurück. Anstatt das kreative Potential des Netzes zu nutzen, führen wir lieber Debatten über dessen zerstörerische Kraft und beklagen die “antiintellektuelle Hetze” wie der Zeit-Journalist Adam Soboczynski.

Dabei haben beide Parteien wichtige Argumente auf ihrer Seite: es ist wichtig, dass die Gesellschaft ein “Forum des gemeinsamen Dialogs” (Reiter) braucht und dass soziale Netze im Gegenteil eine Hyper-Individualisierung fördern. Ebenso brauchen wir Medien und Journalismus, wobei es egal ist, ob hinter dem Medium ein riesiges Imperium steht oder ein einzelner, engagierter Blogger.

Auf der anderen Seite könnte das Internet die politische Kultur in Deutschland beleben. Im Unterschied zu Reiter glaube ich nicht, dass die Grundhaltung der Menschen die des Rezipienten ist. In der politischen Debatte werden zu gerne lange gepflegte Vorurteile wie dieses bestätigt, ohne dass man diese empirisch belegt. Politische Debatten sind stark normativ, wenig empirisch geprägt.

Die technische Kompetenz der Nerds kann dabei helfen, dass wir die Welt besser verstehen. Wir leben heute in einer Welt, in der Informationen zwar keine Mangelware sind, gute Analysen hingegen schon. Der britische Economist untersuchte vor kurzem in einem Special, wie die pure Verfügbarkeit von Informationen Wirtschaft und Politik grundlegend verändert. In Deutschland ist Statistik allerdings immer noch ein Schmuddelkind: nicht wirklich Mathematik, nicht wirklich Sozialwissenschaften.

Eigentlich sollte das 21. Jahrhundert ein Heimspiel für Deutschland sein: Wir haben nicht nur einige der größten Philosophen und Kulturschaffenden hervorgebracht, sondern gelten auch als eine Nation der Techniker und Ingenieure. Wenn beide Gruppen sich endlich zusammentun würden, anstatt über die Deutungshoheit im Netz zu streiten, könnten wir das Internet wirklich ändern.

Hinweis: Informationen zum Buch “Dumm 3.0” finden sich in zwei Interviews mit Markus Reiter auf Zeit Online und bei den Webevangelisten.

Crosspost mit freundlicher Genehmigung des Autors.

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12 Kommentare

  1. Chat Atkins |  06.04.2010 | 16:27 | permalink  

    Oh Gott, die Nerds, und damit die dezidierten ‘Nichtbürger’, einerseits, und die Fraktion der Aufklärer, vulgo ‘die Journalisten’, als Vertreter wahrer Bürgerlichkeit anderseits – das ist schon ein krudes soziologisches Bild, das uns hier gezeichnet wird. Wer soll sich darin wiedererkennen? Auch die Technik-Hippies oder ‘Nerds’ sind doch im Netz längst in der Minderheit gegenüber dem bürgerlich aufgeklärten ‘User’.

    ‘Dumm 3.0′ ist – wie auch das parallele Blog des Verfassers – schlicht ein vorurteilsbeladenes Manifest derer, die im Journalismus den Sprung nicht wagen und lieber ihre Vorurteile pflegen … – man könnte auch sagen: Es ist eine faltige Nostalgie, die sich als ewig junge Utopie aufdonnerte. Aber gut, ein paar Fußkranke gibt es bei jeder Völkerwanderung. Die Intelligenteren zogen vor Jahren schon ins Netz. Es gibt längst keine zwei relevanten Parteien mehr, die sich durch ‘online’ und ‘offline’ unterscheiden. Es gibt nur die sprichwörtliche Karawane und ein paar Hunde, die ihr hinterherjaulen …

  2. Chat Atkins |  06.04.2010 | 16:39 | permalink  

    Ein Nachtrag – weil’s gerade so schön passt. In Wirklichkeit haben wir es doch mit einem großmedialen ‘Dumm 1.0′ zu tun. ‘Schlau 2.0′ ist nur die Antwort darauf: “Ohne den fügsamen Journalisten, ohne die tägliche Mitwirkung der “Verfüllungsgehilfen”, wie Schimmeck sie nennt, wäre die “Veronapoothisierung des Journalismus” längst nicht so gründlich gediehen.”

  3. Matthias Schwenk |  06.04.2010 | 19:19 | permalink  

    In Deutschland sind wir halt etwas spät dran in Sachen Internet. Deshalb streiten sich derzeit noch in schöner Dichotomie Geisteswissenschaftler und Informatiker (“Nerds”). Beiden Seiten ist gemein, dass sie sich auf Sprache und Diskurs gut verstehen, die Geisteswissenschaftler von Haus aus und die Nerds, weil sie die Kommunikations-modalitäten des Internets perfekt beherrschen.

    Meine These: Der “Rest” unserer Gesellschaft ist noch relativ stumm, wird sich aber im Lauf der Jahre mehr und mehr in die Debatten einschalten und diese schließlich auf vielen Gebieten souverän beherrschen. Dann wird sich auch der Ton ändern und mit ihm vielleicht auch die Themenstellungen.

  4. Harald |  06.04.2010 | 21:30 | permalink  

    Hauptsache es ist was los im Internet. Das scheinen langsam auch die bürgerlichen Journalisten zu begreifen und hauen ein Werbepropagandabuch nach dem anderen raus. Wäre die Haltung nicht so arrogant, würde keiner drüber reden.

  5. Andreas Bittner |  06.04.2010 | 21:46 | permalink  

    Sankt Florian predigt: “Wenn beide Gruppen sich endlich zusammentun würden, anstatt über die Deutungshoheit im Netz zu streiten, könnten wir das Internet wirklich ändern.”

    Was wollten “wir” denn ändern? Wirklich. WIR sind doch wohl “die Netzgemeinde”, die gleich am Anfang des Beitrags mal wieder bemüht wird. Da bringt’s im folgenden auch nix mehr, die Pseudo-Dichotomie Nerd vs Bürger durchzudeklinieren.

    Na, ist ja nur ‘ne Zweitverwertung aus einem Berliner Denktank.

  6. Armin A. Alexander |  06.04.2010 | 21:47 | permalink  

    Im Grunde besteht die Diskrepanz nur zwischen einem Teil der Geisteswissenschaftler und den Naturwissenschaftlern/Ingenieuren, und zwar dem Teil, der es geschafft hat, sich eine Position zu erobern, die es ihnen bisher erlaubte weitgehend die Deutungshoheit für alle gesellschaftlich relevanten und kulturellen Fragen zu haben. Es ist diese Position, die nun real gefährdet ist, weil die Infrastruktur des Netzes es ermöglicht mit sehr geringem finanziellem Aufwand eine große Informationsreichweite zu erlangen. Früher waren dafür hohe Anlaufkosten nötig einschließlich der Aufbau eines Vertriebnetzes.

    Vergleichbare Diskussionen gab es immer wieder in der abendländischen Kulturgeschichte. Bspw. im 19 Jdh. als der Technische Fortschritt zum ersten Mal preiswerte Massenpubliktionen ermöglichte. Immer dann, wenn das gemeine Volk in den Genuß von Dingen kam, die bis dahin einer vermeintlichen Bildungselite vorbehalten war, wurde von einer Verflachung der Kultur gewarnt. Die zwar in gewissen Grenzen auch eingetreten ist, die aber auch vorher da war, nur war sie längst akzeptiert, aber unter dem Strich war der Gewinn immer größer.

    Das Netz ist insofern für die etablierten Meinungsmacher eine Bedrohung, als daß es die Recherche ungeheuer vereinfacht und beschleunigt hat, Fehler und Meinungsmanipulation können viel schneller aufgedeckt werden und werden es ja auch, wie die ganzen Watch-Blog zeigen. Unbequeme Meinungen lassen sich nicht mehr so leicht ins Abseits stellen.

    Statt ständig über den Untergang der Kultur zu lamentieren, sollten die Betreffenden lieber dafür sorgen, die Medienkompetenz des Einzelnen zu fördern.
    Den Zugriff auf eine derartige Meinungsvielfalt, die eine gesunde Demokratrie braucht wie die Menschen die Luft zum Atmen, wie es die heutigen Generationen haben, gab es in der Menschheitsgeschichte noch nicht.

  7. Aufmerksamkeit! |  06.04.2010 | 22:03 | permalink  

    Zunächst möchte ich sagen, dass ich das genannte Buch nicht gelesen habe.
    Das ist aber, denke ich, auch nicht zwingend erforderlich, um in den erwähnten generellen Konflikt einzusteigen.
    Mir geht es so, dass ich hier sowohl dem Autor als auch den bisherigen Kommentierern zustimmen kann. Alle Argumente haben etwas für sich.
    Ich komme eher aus der geisteswissenschaftlichen Ecke, mache nichts “mit Medien”, bin trotzdem an Politik, geisteswissenschaftlicher/soziologischer/philosophischer Auseinandersetzung und an der technischen Entwicklung interessiert. Von letzterer verstehe ich leider besonders wenig. Also davon, was hier unter der Rubrik “Nerd” geführt wird. Aber genau deshalb bin ich hier. Ab und an kann ich etwas “nerdiges” aufschnappen und manchmal auch verstehen.
    Dabei sind mir, was die reflexhaften gegenseitigen Vorurteile betrifft, zwei Dinge besonders aufgefallen. Die “Nerds” haben sehr oft keine Geduld Nichtwissern (wie mir) technische Zusammenhänge verständlich zu erklären. Da gibt es auch eine gewisse Überheblichkeit. Genau diese werfen sie den Geisteswissenschaftlern (Politikern, Soziologen, etc.), teilweise zu recht, vor. Ich glaube, dass die Geisteswissenschaftler/Politiker….. hier sehr im diskursiven Nachteil sind, weil, um es mal platt zu sagen : Geisteswissenschaft und Politik kann jede/jeder, aber von den wirklichen Netzzusammenhängen haben nur “Priviligierte” eine Ahnung.
    Ist das die Rache der vermeintlichen “Underdogs” an den etablierten Kreisen? Nach dem Motto: Schluss mit Pfründensicherung! Jetzt ist unsere Stunde gekommen!
    Das hat, das möge man mir verzeihen, etwas 68-er-haftes. Da ist viel bewegt worden, aber auch viel Eitles und Abgehobenes bei rum- und rausgekommen.
    Ich würde mir sehr wünschen, wir könnten das “diesmal” anders handhaben, zumal die Umstände ganz andere sind.
    (Okay, ist etwas provokant :-))

  8. Daniel Florian |  07.04.2010 | 10:37 | permalink  

    @Andreas Bittner: Sankt Florian klingt zwar schön, ist aber bestimmt etwas übertrieben. An Deiner Kritik hingegen ist aber was dran: mit dem “wir” habe ich es mir ein bisschen einfach gemacht. Es gibt ja gerade keinen Konsens (“wir”) bei der Frage “wie hältst du es mit dem Internet?” Was also tun? Es gibt ein paar gute Initiativen in Deutschland, wie zum Beispiel die “Deutschland API” – es wäre schön, wenn es hier bald einen schönen Showcase gäbe! Auf der Seite der Politik wäre ein “Internet-Zar” sicherlich wünschenswert, aber jetzt haben wir ja erst einmal die Enquete-Kommission, mal schauen, was sich daraus ergibt …

    @Armin A. Alexander: Du hast Recht – die Technik ist neu, die Debatte nicht. Wir befinden uns in einer Phase, in der gesellschaftliche Machtverhältnisse neu geordnet werden – das sorgt für Unruhe bei den etablierten Eliten. Vielleicht wird wirklich entscheidend sein, auf welche Seite sich der “Rest” schlägt, wie @Matthias Schwenk meint.

  9. Der neue Kulturkampf: Bürger vs. Nerd |  07.04.2010 | 11:53 | permalink  

    [...] Dieser Artikel ist am 6. April 2010 auch bei carta.info erschienen. [...]

  10. Klas Roggenkamp |  07.04.2010 | 13:26 | permalink  

    Da ich wohl in Deiner Kategorisierung (und trotz meiner geisteswissenschaftlichen Vorbildung) zu den Nerds zähle, muss ich an dieser Stelle vehement widersprechen:
    “Die Hauptwährung der Nerds sind Daten, nicht Werte.”

    Das ist so eine sehr falsche Schlussfolgerung, wenn die Herleitung doch zunächst plausibel klingt. Ohne die Einstellung, die Du den Geisteswissenschaftlern anhängst, gäbe es sicher erstmal keine Nerds – noch weniger ein Thema, um das sich Bürger mit Nerds streiten.

    Politik und Staat ist doch in beiden von dir geöffneten Schubladen zunächst ein funktionales Prinzip, nur dass die Vermittlung, der Prozess, recht unterschiedliche Akteure vorsieht. Es geht dabei aber immer um Werte, man könnte sogar von einem Menschenbild sprechen … auf jeden Fall ist ein Unterschied in der Gewichtung der Teilprozesse:
    Es mangelt an beidem, an Information und an guter Analyse. Deine “Nerds” tummeln sich etwas mehr im Feld der Information (danke für den Hinweis auf die Deutschland API [www.deutschland-api.de]) und deren Aufbereitung – mit dem Ziel, die gute Analyse auf mehr Schultern zu verteilen. So wie eben (Schublade auf) z.B. Rechner auch verteilt besser arbeiten bzw. einfach mehr bewerkstelligen.

    @Andreas Bittner: Das sich “die” Gruppen zusammentun sollten, ist wohl den meisten (hier) klar, offensichtlich muß man das trotzdem immer wieder, ja, predigen, weil es dann doch nicht bei allen angekommen ist. Die Nerd-Bürger-Segregation ist IMHO genau so in vielen Köpfen vorhanden, was sich ja aktuell in der Besetzung _der_ Enquete zeigt: da stehen auch (gefühlte) Netzexperten NEBEN Politikern … eine Vermischung sehe ich da nicht.

    @Matthias Schwenk: Still hoffe ich auch, dass sich der “Rest” mal aufmacht und sich – wo auch immer – aktiver einbringt. Aber noch werden sie wohl eher abgehalten, da sie sich zunächst mal für die eine oder andere Schublade entscheiden müssen (Beispiel “Zensurgegner” vs. “Kinderpornofreund”).

    @Daniel Florian: Den Wunsch des Internet-Zar schreibe ich mal Deiner persönlichen Länderpräferenz zu – denn genau das Gegenteil wäre sicher sinnvoller: eine ernsthaft breitere Gruppe von Aktiven, die sich nicht punktuell (um teils willkürlich) an Themen abarbeitet, sondern mal ein Gesamtbild zeichnet, wohin die Reise gehen soll, und wer eigentlich wo im “Wir-Zug” sitzen darf.

    Bis dahin hoffe ich auf die zahlreichen kleinen und großen Initiativen und Einzelprojekte, die sich tatsächlich darum bemühen, einfach mal das Mögliche umzusetzen und damit klar zu machen, dass es das Wir eigentlich schon gibt – auch wenn jeder sein “Wir” selbst definieren darf.

  11. vera |  08.04.2010 | 16:57 | permalink  

    “Die Netzgemeinde” hat weder von Markus Reiter als Person noch von seinem Buch Kenntnis genommen, lediglich einige wenige Blogs hatten Rezensionen.

    Übrigens, wer ist denn diese “Netzgemeinde”? Mir sind die Herrschaften bis dato nicht bekannt. Wäre nett, sie gelegentlich kennenzulernen.

  12. Der Parteien-Kampf um das Internet |  30.07.2011 | 15:45 | permalink  

    [...] der Freiheit sehen. Ähnlich habe ich bereits im vergangenen Jahr auf carta.info über den “Kulturkampf” zwischen Bürger und Nerd geschrieben, die jeweils ein grundlegend unterschiedliches Staatsverständnis [...]

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