Stephan Ruß-Mohl

Komplizen: Die Medien und der Terror

Stephan Ruß-Mohl | 22 Kommentar(e)


Ohne die mediale Aufmerksamkeitsverstärkung wäre auch der Terror machtlos. Angemessene Berichterstattung wäre auch im Sinne der Terrorbekämpfung angebracht.

14.01.2010 | 

Ein Gedankenexperiment zur Terrrorismus-Bekämpfung: Was wäre gewesen, wenn die Medien angemessen über das verhinderte Selbstmordattentat über dem Himmel von Detroit berichtet hätten? Soll heißen, ohne die Nachricht vom Beinahe-Flugzeugabsturz aufzubauschen, ohne neuerlich unser aller Angst vor Al Qaida zu schüren – in einer kleinen Notiz, beiläufig sozusagen? Kaum ein Politiker würde sich mit Nacktscannern profilieren wollen. Und, um noch eins draufzusetzen: Wäre Al Qaida nicht bald machtlos, wenn selbst „gelungene“ Selbstmordattentate nur noch wenig oder keine Medienaufmerksamkeit auf sich lenkten? Die Medien ignorieren ja tagtäglich auch tausend andere Gewalttaten und Kriege auf dieser Welt.

Das ist natürlich ein absurdes Gedankenspiel, aber es zeigt, dass die Medien, ob sie wollen oder nicht, zu Komplizen des Terrornetzwerks geworden sind. Es ist an der Zeit, ihre Rolle genauer unter die Lupe zu nehmen, wenn nicht im Balanceakt zwischen mehr Freiheit und mehr Sicherheit die Freiheit unter die Räder kommen soll.

Dies ist selbstverständlich kein Plädoyer für Nachrichtensperren oder Zensur. Im Gegenteil, es ist der Vorschlag, eine bestehende Nachrichtensperre aufzuheben: Die Medien und der Journalismus selbst sollten viel häufiger zum Gegenstand von medialer Berichterstattung werden. Entsprechende Mittel vorausgesetzt, wäre die Medienforschung längst in der Lage, zeitnah Medienresonanz-Analysen zu erstellen – und so zu zeigen, dass ein Großteil des Terrors gar nicht von Al Qaida ausgeht, sondern von willigen und gedankenlosen Helfershelfern, die dem Terrornetzwerk stets verlässlich zu unverdienter medialer Aufmerksamkeit verhelfen.

Der Schweizer Ökononom Bruno Frey hat in seinem Buch “Dealing With Terrorism: Stick Or Carrot?” schon vor sechs Jahren darauf hingewiesen, dass Terroristen und Journalisten „ein rationales Interesse an einem spektakulären terroristischen Anschlag teilen“. Beide seien „an der Nachricht interessiert“, und beide „wollen den Vorfall so lange in den Schlagzeilen halten wie möglich“. Terroristen gingen deshalb mit den Medien eine Win-win-Beziehung ein. Diese sichtbar zu machen – und verantwortungsbewusst darüber aufzuklären, wie gering letztlich die Risiken für Fluggäste sind, Attentats-Opfer zu werden, wäre wirksamere Terrorbekämpfung als alle Nacktscanner und Flughafen-Kontrollen dieser Welt.

Stephan Ruß-Mohl schreibt diese Kolumne für die österreichischen Wochenzeitung Die Furche. Sie erscheint in einer speziellen Version mit freundlicher Genehmigung des Autors auch auf Carta.

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22 Kommentare

  1. Elias Davidsson |  14.01.2010 | 21:46 | permalink  

    Was der Autor hier schreibt mach viel Sinn. Authentischer Terrorismus besteht aus zwei Handlungen: Die eigentliche Gewalttat (Bombenschlag usw.) und die Verbreitung von furchterregende Informationen über die Gewalttat. Das erste Teil wird von den “authentischen Terroristen” begangen, das Zweite von den Medien. Terrorismus ist daher eine Zusammenarbeit von Bomber und Chef-Redakteure. In Fällen wo Chef-Redakteure nicht über das Ereignis schreiben wollen, wird nichts darüber gesagt und kaum ein Mensche weiß etwas davon. Es ist daher notwendig die Gesetze gegen Terrorismus zu ändern, damit sie auch Chef-Redakteure als MIittäter erfassen können.

    In Fällen von inszenierten Terrorismus (oder Terrorismus unter falsche Flagge), die heute die Hauptform des Terrorismus darstellt, sind auch die Medien dabei, aber in diesen Fällen finanzieren und organisieren Staaten durch Geheimdienste und Spezial Einheiten der Streitkräfte Terroraktionen um diese Aktionen an irgendwelche dubiosen Gruppen zu unterschieben.

    Es ist daher nicht übertrieben zu behaupten, dass die große Mehrheit von Bücher und Artikeln über Terrorismus, die heute verfügbar sind, die Natur des modernen Terrorismus überhaupt nicht begreifen.

  2. Tefane |  15.01.2010 | 09:20 | permalink  

    Das Gleiche gilt im Übrigen auch für jeden Amoklauf.
    Würden die Medien die Täter nicht mehr als “Todesschützen”, “Killer” oder “Was-Ihnen-sonst-noch-einfällt” betitulieren und sie damit zu genau dem stilisieren wie sie sich selbst und ihre Sympathisanten sie ebenfalls sehen möchten, als monströse Racheengel, sondern als das was sie wirklich sind, nämlich feige Mörder, die unbewaffnete Unschuldige töten, dann gäbe es auch weit weniger Nachahmer.

    Manchmal kann man sich des Eindrucks allerdings nicht erwehren, dass die Nachahmer den Medien gar nicht mal so ungelegen kommen.
    Sind ja schließlich wieder neue, reißerische Aufmacher wert…

  3. Sascha Stoltenow |  15.01.2010 | 09:43 | permalink  

    Dieser Vorschlag offenbart ein doch sehr tradiertes Verständnis von Medien – und eine allenfalls (durch die Berichterstattung ausgelöste?) reflexhafte Befassung mit Krisen und Kriegen aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive. Eben weil diese Themen quasi optimal den Bedingungen der medialen Verwertbarkeit entsprechen, finden sie Anklang. In Zeiten, da die klassischen Rollen der Medien (und der Journalisten) als Gatekeeper und Agendasetter sich auflösen, ist es bestenfalls naiv, zu glauben, dass sich diese Berichterstattung steuern ließe. Die Medien sind nicht mehr die einzigen Akteure in der publizistischen Arena. Der Bogen reicht vom Bürgerjournalismus bis zum Corporate Publishing, mit dessen Hilfe eine Vielzahl von Interessengruppen sich des journalistischen Handwerks bedienen können. Nicht zuletzt die Politik hat ein Interesse daran, das Bedrohungspotential des Terrorismus (wie aller anderen Krisen auch) als Legitimationsbasis mitzunutzen.

    Terrorismus war und ist vor allem eine kommunikative Strategie (vgl. bei Münkler, Die neuen Kriege), die nicht auf die Bekämpfung gegnerischer Truppen und Infrastruktur abzielt, sondern einen Bruch in den Narrationen relativ stabiler Gesellschaften herbeiführen soll. Der Kommentar von Stephan Ruß-Mohl bietet damit weniger einen Lösungsvorschlag für die Berichterstattung über Krise, Krieg und Terrorismus als einen Anreiz, diesen Themenkomplex aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive komplett neu zu untersuchen und eine leistungsfähige Theorie zu formulieren, mit der die unterliegenden Dynamiken analysiert werden können. Das wäre eine wirksame Terrorbekämpfung.

  4. mensch |  15.01.2010 | 09:57 | permalink  

    Sehr interessanter und nachvollziehbarer Ansatz. Es gilt mehr oder weniger das gleiche wie bei Selbstmorden. Dort ist ja sogar von Journalisten theoretisch anerkannt, dass zurückhaltende Berichterstattung angebracht ist. Der zweite Schritt allerdings, die Umsetzung der Theorie in die Praxis, der hat noch viel Verbesserungspotential.

    Bezogen auf Terroranschläge steht aber auch der erste Schritt noch aus – aber dieser Artikel geht zumindest den ersten Millimeter!

    Danke + Gruß

  5. Omar |  15.01.2010 | 10:08 | permalink  

    Das Problem ist nur, dass nicht nur Terroristen und Journalisten Interesse an der Spektakularität eines Anschlags haben, sondern auch diverse Lobbygruppen, (in Folge auch) Politiker und Scharfmacher, die nicht nur mehr ‘Sicherheit’ (Anführungsstriche gehören zum Wort), sondern auch mehr Kriege haben wollen.

    Ansonsten: stimme der These zu.

  6. Jeeves |  15.01.2010 | 11:09 | permalink  

    50.000 Kinder werden jährlich im deutschen Straßenverkehr verletzt, 400 Kinder sterben jährlich im Straßenverkehr in D. Dazu kommen die erwachsenen Toten und Verletzten: eine noch höhere Zahl..
    Und wieviel Terror-Tote gab oder gibt’s jedes Jahr in D.? In den letzten etwa 20 Jahren: Null.
    Es ist offensichtlich tatsächlich nur ein Medienspektakel.

  7. Edgar |  15.01.2010 | 11:28 | permalink  

    Sie nennen Ihr Experiment „natürlich ein absurdes Gedankenspiel“, und das ist es auch. Denn es geht gleich mehrfach von falschen Annahmen aus. Bleiben wir einfach bei Ihrem Beispiel al-Qaida, auch wenn das Terrornetzwerk – ein Begriff, der von vielen, die ihn seit Jahren in ihren Artikeln verwenden, offenbar immer noch nicht verstanden wird – gar nicht so gut als terroristische Organisation herhalten kann (Bevor jemand auf falsche Gedanken kommt: Die einzelnen Organisationen, die Terrorakte begehen und sich inhaltlich, ideologisch oder formal zur Qaida bekennen, sind natürlich Terroristen).

    Da ist zunächst einmal der Begriff „die Medien“, was in ihrem Falle wohl heißen soll: Westliche, nachrichtenverarbeitende Medien, die sich in der Ablehnung und Verachtung dieser Gewaltakte weitgehend einig sind. Sie werden aufgefordert, nicht mehr über al-Qaida zu berichten, das Problem quasi totzuschweigen, es damit seiner Relevanz zu berauben und so zu tun, als wäre gar nichts gewesen. Wenn niemand darüber berichtet, so interpretiere ich ein wenig verschärft, ist auch nichts passiert. Tot sind die Menschen, die bei einem totgeschwiegenen Anschlag ums Leben kommen, aber trotzdem. Und spätestens wenn sie eine gewisse Prominenz besitzen – sagen wir einmal, sie sind Arbeitgeberpräsident – muss man ihr Verschwinden aus der Öffentlichkeit irgendwie begründen. Aber auch die anonymen Toten, um die „nur“ die Angehörigen trauern, verdienen Beachtung, Anteilnahme, Trauer. Das leistet die Berichterstattung eben auch.

    Sie nehmen also nur einen Teil „der Medien“ wahr. Ich will gar nicht von den immer erwähnten sozialen Netzwerken etc. anfangen, über die sich solche Nachrichten inzwischen sehr schnell verbreiten (und die bewusst oder unbewusst die Anzahl der Gerüchte, Fehlinterpretationen und Unwahrheiten erhöhen, die man durch eine journalistisch fundierte Recherche und Berichterstattung eventuell wieder geraderücken könnte). Da gibt es nun auch noch ein paar Dutzend Internetseiten der Qaida, die einen erfolgreichen Anschlag immer in die Welt blasen würden. Da sind Zeitungen, überwiegend in der arabischen Welt, die zwar die Qaida und ihren Terror strikt ablehnen, aber den Zielen des Netzwerkes mehr oder weniger positiv gegenüber stehen. Die werden sich keinen Maulkorb umbinden und damit gerade in der Region, in der die Verursacher sitzen, für Medienreaktion und Ermutigung sorgen.

    Der Satz aber, der mir wirklich den Kamm schwellen lässt, ist folgender:
    „Entsprechende Mittel vorausgesetzt, wäre die Medienforschung längst in der Lage, zeitnah Medienresonanz-Analysen zu erstellen – und so zu zeigen, dass ein Großteil des Terrors gar nicht von Al Qaida ausgeht, sondern von willigen und gedankenlosen Helfershelfern, die dem Terrornetzwerk stets verlässlich zu unverdienter medialer Aufmerksamkeit verhelfen.“
    Doch, Herr Ruß-Mohl, der Terror geht genau von al-Qaida aus! Nicht von Helfershelfern in den Medien. Nicht von der medialen Aufmerksamkeit. Sondern von ein paar Händen voll Leute, die ein Flugzeug in ein Hochhaus rauschen lassen. Die sind verantwortlich für die terroristischen Akte rund um diesen Globus. Und denen ist vielleicht nicht ganz gleichgültig ob eine überregionale bundesdeutsche Zeitung über einen missglückten Anschlag berichtet oder nicht, im Großen und Ganzen aber Wurscht. Denn es geht – und jetzt kommen wir zu einer weiteren Fehlannahme – ihnen in erster Linie nicht darum, in die Zeitung zu kommen, sondern mit einem Flugzeug in ein Hochhaus. Zum Lobe Allahs, für 40 Jungfrauen im Paradeis, zur Kritik am Kapitalismus, zur Durchsetzung welch verwirrter ideologischer Gedanken auch immer.

    Das ist der Punkt, Herr Ruß-Mohl: Die Berichterstattung löst vielleicht bei Ihnen den Schauder aus, aber sie ist nicht der Terror.

    Nachschrift: Einige Argumente von Herrn Stoltenow hätte ich auch noch gerne bestätigend hier aufgegriffen, aber dieser Beitrag ist eh schon viel zu lang. Man möge mir das nachsehen.

  8. Manfred Fiebig |  15.01.2010 | 12:36 | permalink  

    Als vor einigen Jahren im Namen der Terrorbekämpfung im Irak 1,3 Mio Zivilisten getötet wurden, gab es nur wenige Pressestimmen und die wurden dann noch ausgebuht, welche sich gegen diesen amerikanischen Terror und den Völkermord wanden. Selbst heute da bekannt ist, das der Grund zum millionenfachen Mord nur erlogen war, ist es ein Risiko öffentlich darüber zu sprechen und zu schreiben.

  9. Medien und der Terror – Eine Win-Win-Beziehung « konsPIRATiv |  15.01.2010 | 15:03 | permalink  

    [...] paradox es klingt, aber in seinem Beitrag „Komplizen: Die Medien und der Terror“ stellt er zu Recht die Frage: Wäre Al Qaida nicht bald machtlos, wenn selbst „gelungene“ [...]

  10. Terence |  15.01.2010 | 19:53 | permalink  

    Sollte man mal etwas länger drüber nachdenken

    @Edgar
    Je nach Interpretation ist von 72 Jungfrauen auszugehen…..
    Ist aber nicht so wichtig, genauso unwichtig wie der Unterschied zwischen “Totschweigen” und “künstlich aufbauschen” bzw. Instrumentalisieren.
    Bevor ich zu lang werde, schönen Tag noch

  11. Stephan Ruß-Mohl über Medien und Terror « Sportlich |  15.01.2010 | 20:00 | permalink  

    [...] HIER geht’s weiter [...]

  12. stephan russ-mohl |  15.01.2010 | 22:03 | permalink  

    Warum, lieber Edgar, lassen denn die Terroristen ein Flugzeug ins World Trade Center rasen? Vermutlich nicht einfach, um Menschen umzubringen, die sie gar nicht kennen….Sondern weil sie Medienaufmerksamkeit haben möchten, die sie auf diese Weise zuverlässig bekommen. Und weil sie Angst und Schrecken verbreiten wollen, wobei sie von willfährigen Medien eben doch nachhaltig “unterstützt” werden…

    Und zum “tradierten Verständnis” von Medien, Herr Stoltenow: Was wären denn all die sozialen Netzwerke ohne das “Futter”, das die “mainstream media” und ihre immer noch grossen, leistungsfähigen Redaktionen ins Netz stellen? Näheres dazu bei:

    http://www.journalism.org/analysis_report/how_news_happens

    Ciao…

  13. Andreas |  16.01.2010 | 00:53 | permalink  

    Nun, warum nicht. Bei Selbstmorden hält man den ball ja auch bewusst flach, um nicht Leute zum Nacharmen zu ermutigen

  14. Chat Atkins |  16.01.2010 | 09:51 | permalink  

    Vielleicht sollte man statt ‘Terrorist’ schlicht ‘Verbrecher’ schreiben. Es ist die Wortwahl, nicht nur das mediale Ereignis. Das Wort ‘Terrorist’ ist schon eine politische Aufwertung …

  15. Intermezzo (112) « Blue Archive |  17.01.2010 | 19:45 | permalink  

    [...] Die Medien und der Terror [...]

  16. AllesVerboten.org |  17.01.2010 | 23:10 | permalink  

    Ersetze “Terror” durch “Amok”, Ersetze “Detroit” durch “Winnenden” oder “Erfurt”. Das ist aber alles nichts wirklich neues. Die Amis haben schon in den 70ern Studien zur Berichterstattung über Flugzeugentführungen gemacht. Seitdem sind zahllose Bücher zu dem Thema erschienen, z.B. “Eskalation durch Berichterstattung”, oder in jüngster Zeit auch eine Studie des LKA NRW mit konkreten Empfehlungen an Journalisten, an die sich natürlich keiner hält. http://www.polizei-nrw.de/lka/stepone/data/downloads/d3/00/00/amoktaten.pdf

  17. AllesVerboten.org |  17.01.2010 | 23:11 | permalink  

    Sorry, “Studien durchgeführt” sollte es natürlich heissen, nicht “gemacht”.

  18. vera |  18.01.2010 | 17:28 | permalink  

    die bemerkung, daß social media ohne die traditionellen nicht auskommen können, sehe ich ihnen nach. sagen wir, sie hätten weniger gesprächsstoff. sonst teile ich ihre meinung, allerdings wird ihre vorstellung eine schöne utopie bleiben.

    eigentlich will ich ihnen aber einen link anbieten http://annalist.noblogs.org/post/2010/01/14/helfen-nacktscanner-eigentlich-auch-gegen-blitzschlag, der eine einleuchtende grafik beinhaltet.

  19. Sascha Stoltenow |  19.01.2010 | 13:09 | permalink  

    Was soll mir dieser Verweis auf die Seite von journalism.org sagen, Herr Russ-Mohl? Das es auf alle Zeit so bleibt, wie es ist? In einer methodisch gleichen Studie vor 15 Jahren wären bei New Media alle Werte auf 0 gewesen.

    Und wie Sie bei einem Anteil von 12 Prozent bei Bürgern als Initiatoren von Berichterstattung erreichen wollen, dass über Attentate der Größenordnung 9/11 geschwiegen wird, würde ich wirklich gerne mal als Vorschlag sehen.

    Eine vergleichbare Selbstzensur als tacit agreement mag bei den Selbstmördern funktionieren, die von der Moselbrücke springen, weder bei Robert Enke noch bei Terrorakten ist das vorstellbar, zudem dazu nötige Mechanismen ein deutlich höheres Manipulationspotential besäßen und damit eine echte Bedrohung der Demokratie darstellten.

  20. Komplizen des Terrors : FWnetz – Feuerwehr im Netz |  01.02.2010 | 12:11 | permalink  

    [...] beschrieben, auch eine psychologisch-mediale Komponente. (Autor: Stefan Cimander, http://www.fwnetz.de) [Komplizen: Die Medien und der Terror] Kategorie: Aktuelles, Feuerwehr WeblogTags: Berichterstattung, Medien, TerrorismusGelesen: 6 [...]

  21. Transparenz, Medien und Sicherheitspolitik. « ROG Stuttgart |  22.02.2010 | 20:05 | permalink  

    [...] in diesem Artikel bei aufgeworfenen Fragen sind  also deutlich relevant auch über den Kern des klassischen [...]

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