szmtag
Robin Meyer-Lucht

Scoyo: Mit 20 Mio. Euro kam Bertelsmann über Blog-Reichweiten nicht hinaus

 | 27 Kommentar(e)


Bertelsmann will sich von seinem Prestige-Onlineprojekt “Scoyo” trennen. Die Reichweite dieser 20-Mio.-Website lag offenbar irgendwo zwischen “Design Tagebuch” und “Bildblog”. Genutzt wurde Scoyo besonders viel in: Gütersloh. Das Projekt Selbstzerstörung bei Bertelsmann geht weiter.

30.10.2009 | 

Es ist ein Superdrama. Es gibt hierzulande nahezu keine Internetmedienindustrie – und kein Konzern steht deutlicher für dieses Scheitern der Medienkonzerne als Bertelsmann.

Nun möchte sich Bertelsmann von seinem wichtigsten Online-Projekt trennen, einem im eigenen Haus entwickelten Prestige-Projekt, das zeitweise weite Teile der Konzerngeschäftsentwicklung in Beschlag genommen hat: Die Schüler-Lernplattform Scoyo.

Nach Schätzungen von Kress.de hat Bertelsmann bereits 20 Mio. Euro in die Website investiert. Scoyo beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter.  Im Sommer schaltete man für Scoyo eine teure, aber kreativ enttäuschende TV-Kampagne. Die Summe von 20 Mio. Euro dürfte konservativ taxiert sein.

Bildschirmfoto 2009-10-30 um 19.50.38

Scoyo: Zahlen passten nicht zum Kostenapparat

Scoyo-Geschäftsführer Ralf Schremper erklärte laut Kress.de am Freitag: “Die bisherige Geschäftsentwicklung erreichte nicht die ursprünglichen Erwartungen.” Zuletzt hatte Scoyo versucht, mit stark vergünstigten Abonnements Kunden zu gewinnen. Doch die Umsätze hätten nicht zum “Kostenapparat” von Scoyo gepasst, vermutet Kress.

Doch wie enttäuschend lief Scoyo eigentlich?

Schaut man in die (allerdings häufig mit erheblichen Fehlerquoten behafteten) kostenfreien Online-Traffic-Informationsdienste, so beginnt man zu ahnen, wie weit Scoyo offenbar hinter den eigenen Zielen zurückgeblieben sein muss.

Scoyo steht unter der kryptischen Domain www-de.scoyo.com (womöglich schon der erste technische Lapsus), wodurch die Auswertung des Traffics verkompliziert wird. Vergleicht man nun den Traffic von Scoyo auf Alexa mit einem gut laufenden Blog, sagen wir mal: Design Tagebuch, dann sieht das Ergebnis folgendermaßen aus:

Bildschirmfoto 2009-10-30 um 20.02.30

Alexa.com: Seitenabrufe von Scoyo und Design Tagebuch im Vergleich

Laut Alexa konnte Scoyo mit seinen URLs Scoyo.de und Scoyo.com nie deutlich mehr Seitenabrufe verzeichnen als Designtagebuch.de: Kann das sein?

Ein zweiter Versuch: Laut Google Adplanner hatte die Domain www-de.scoyo.com im letzten Monat rund 170.000 Besucher und www.scoyo.de rund 110.000 Besucher. Auch dies sind ernüchternde Zahlen. Damit mag Scoyo nach diesem Maßstab zwar vor dem Design Tagebuch (70.0000 Besucher/Monat) gelegen haben – und eher auf dem Niveau des Bildblogs (130.000 Besucher/Monat).

Scoyo erklomm also, glaubt man dem verfügbarem Zahlenmaterial, in etwa die Reichweite gut laufender Blogs. Bei einem Etat von 20.000.000 Euro. Eigene Angaben zu Abrufzahlen möchte Scoyo auf Nachfrage von Carta hin nicht machen.

Wie sehr Scoyo ein Projekt der Mitarbeiter geblieben ist, weitgehend unbeachtet vom Rest der Republik, zeigt Google Trends: Die beiden Städte, in denen Scoyo prozentual am stärksten genutzt wurde, sind Gütersloh (Stammsitz von Bertelsmann) und Hamburg (Sitz von Scoyo).

Bildschirmfoto 2009-10-30 um 20.20.32

Google Trends: Wo Scoyo besonders stark genutzt wurde

.Deutlicher kann man die Selbstbezogenheit des einst so stolzen Medienkonzerns kaum abbilden.

Mehr zu : | |

CARTA Kaffeekasse

27 Kommentare

  1. Wittkewitz |  30.10.2009 | 23:00 | permalink  

    Das Problem bei scoyo sind nicht die Produkte sondern die tradtionellen Vermarktungsstrategien. Es gibt niemanden bei Bertelsmann, der für Go2Market zuständig ist. Dort wird noch ganz klassische ein Excel-Sheet aufgemacht, und dann werden die Millionen nach dem Pitch auf die Agenturen verteilt. Wer so den Webmarkt erobern will, wird auch mit einem Etat weit über 20 Milliarden scheitern. Aber den Todesstoß bekam das Projekt durch zwei Gründe: Big Bang klappt nie im Web und eine fixe zeitliche Vorgabe. Die ZEIT brauchte Jahre, um Gewinn abzuwerfen. Warum sollte so ein Projekt in 20 Monaten reüssieren. Das erinnert an die kurzatmigen Projekte aus Burdahausen. Bertelsmann hat einfach eine Milliarde Schulden, deswegen musste scoyo weg. Es ist wie bei den Startups, wenn die die erste große Investorenrunde hinter sich haben und einen siebenstelligen Betrag auf dem Konto werden sie träge. Ich unterstelle fast allen Mitarbeitern bei Bertelsmann, dass sie die dopplete Leistung erbringen würden, wenn die Bereiche dezentral, mit kleinen Budgets und viel Verantwortung arbeiten würden. Die Hybris der größe ist der Suizid in Trippelschritten – das wird Google auch noch erfahren.

  2. Robin Meyer-Lucht |  30.10.2009 | 23:06 | permalink  

    @ Wittkewitz: Whow – der Kommentar ist klasse. Bin beeindruckt.

  3. Matthias Schwenk |  31.10.2009 | 00:59 | permalink  

    Scoyo ist sicher nicht nur an den Fehlern im Hause Bertelsmann gescheitert: Der Markt für Lernen bzw. Nachhilfe funktioniert in Deutschland einfach noch nicht online. Zwar wäre das Potenzial enorm groß, aber irgendwie herrscht in unserem Land eine merkwürdige Aversion bzw. Skepsis gegen den neuen Methoden aus dem Internet.

    Computer und das Internet haben im schulischen Bereich immer noch einen schlechten Ruf. Geschätzt werden dagegen Bücher, Hefte und der klassische Frontalunterricht – und zwar von Lehrern und Eltern gleichermaßen. In meinem Umfeld sehe ich das permanent.

  4. Apothekerin |  31.10.2009 | 01:41 | permalink  

    Es könnte doch auch sein, dass die meisten Eltern nichts gegen das Internet haben, aber nicht wollen, dass ihre Kinder von Bertelsmann unmittelbar unterrichtet und erzogen werden, und deswegen die Website ignoriert haben. Es wäre zu fragen, ob nicht die Bundesländer, die ja auch für den grds. Schulunterricht zuständig sind, nicht solche Webportale aufmachen könnten. und dabei könnte (und wird eh) Bertelsmann dann ja helfen.

    BTW: “Scoyo” klingt doch eher nach einem Computerspiel und dürfte allein deswegen Eltern schon suspekt sein, ob nun berechtigt oder nicht.

  5. Lesenswert: Scoyo :: deutsche-startups.de |  31.10.2009 | 11:01 | permalink  

    [...] Scoyo: Mit 20 Mio. Euro kam Bertelsmann über Blog-Reichweiten nicht hinaus Es ist ein Superdrama. Es gibt hierzulande nahezu keine Internetmedienindustrie – und kein Konzern steht deutlicher für dieses Scheitern der Medienkonzerne als Bertelsmann. Nun möchte sich Bertelsmann von seinem wichtigsten Online-Projekt trennen, einem im eigenen Haus entwickelten Prestige-Projekt, das zeitweise weite Teile der Konzerngeschäftsentwicklung in Beschlag genommen hat: Die Schüler-Lernplattform Scoyo. Carta [...]

  6. Sven |  31.10.2009 | 11:06 | permalink  

    Ich glaube nicht, dass dieser Markt grundsätzlich nicht funktioniert. Warum funktionieren denn die Paid Content Angebote von z.B. SuperRTL? Entgegen aller bislang genannten Argumente haben die mit zwei Online-Clubs über 100.000 Kunden und schreiben auch schwarze Zahlen.

  7. Torsten Eckert |  31.10.2009 | 12:38 | permalink  

    Hat denn bei Scoyo (der Name ist wirklich erklärungsbedürftig) eigtl. jemand nicht nur teure TV-Kampagnen geplant und verantwortet sondern auch mal an das Social Web gedacht?

    Die Zielgruppe der Nachhilfe-Schüler befindet sich ja zumindest in Deutschland bei SchülerVZ. Eine intelligente Kooperation hier hätte Scoyo sicher mehr als TV-Kampagnen gebracht.

  8. Kristian Köhntopp |  31.10.2009 | 13:16 | permalink  

    @Apothekerin Bertelsmann-freies Unterrichtsmaterial gibt es bei schulklick.de. Das ist eine Lehrer-Lehrer Verkausplattform/Tauschbörse für solche Materialien.

  9. Tim Schlotfeldt (tschlotfeldt) 's status on Saturday, 31-Oct-09 12:49:20 UTC - Identi.ca |  31.10.2009 | 14:49 | permalink  

  10. Tim Schlotfeldt |  31.10.2009 | 15:26 | permalink  

    Die Entwicklung von E-Learning-Inhalten ist teuer auf aufwändig. Von daher ist es schon sehr ambitioniert, als Nachhilfeanbieter die Inhalte für alle relevanten Jahrgänge in den verschiedenen Bundesländern im Angebot zu haben. Darum wundere ich mich auch, dass Bertelsmann sich so schnell wieder von Scoyo trennen will, da ist Raum für Spekulationen. Andererseits ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, wenn Bertelsmann nicht mehr bei Scoyo mit drin ist.

  11. Chat Atkins |  31.10.2009 | 17:02 | permalink  

    Was mir vor allem aufstößt, ist das Design. Sollte das Bild da oben repräsentativ sein, dann gleicht der Auftritt doch eher den bunten Werbeseiten im Mittelteil der Micky Maus. Seriosität sieht für mich anders aus, nicht so RTL-mäßig bonbonfarben, auch Kids kann man im grellen 80er-Jahre-Stil heutzutage nicht mehr becircen. Lernen lebt von guten Erklärungen, davon, etwas so zu vermitteln, dass es die eingeschränkte Schulmethodik des Frontalunterrichts übersteigt. Gern also crossmedial, animiert und einsichtig, aber doch nicht “jetzt die lustigsten Lerngeschichten ausprobieren” und “jetzt kaufen”. Was ist das bloß für ein Bild von Kindern, das sich dort zeigt! Vielleicht haben sie zu viel Geld in die Vermarktung gesteckt und zu wenig in die pädagogische Qualität ihrer Nachhilfe-Module …

  12. Holy Moly » Blog Archive » Berliner.de die Hauptstadt Community |  01.11.2009 | 15:54 | permalink  

    [...] ** [..] Bertelsmann will sich von seinem Prestige-Onlineprojekt “Scoyo” trennen. Die Reichweite dieser 20-Mio.-Website lag offenbar irgendwo zwischen “Design Tagebuch” und “Bildblog”. Genutzt wurde Scoyo besonders viel in: Gütersloh. Das Projekt Selbstzerstörung bei Bertelsmann geht weiter. [..] source [...]

  13. Linkwertig: BitTorrent, Filesharing, Google Wave » netzwertig.com |  02.11.2009 | 10:02 | permalink  

    [...] » Scoyo: Mit 20 Mio. Euro kam Bertelsmann über Blog-Reichweiten nicht hinaus — CARTA [...]

  14. dorabellar |  02.11.2009 | 11:50 | permalink  

    @Matthias Schwenk: Die Skepsis vieler Lehrer und Eltern gegenüber dem Einsatz neuer Medien im Unterricht hat schon ihre Gründe. Denn e-Learning und online-Unterricht machen Kinder nicht per se klüger. Das zeigt z.B. ein genauer (und, wichtiger noch, neutraler) Blick auf die Bilanz der Aktion “Schulen ans Netz”.

    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EED4663414BA24F91A56E9ABB59C9503B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ich gebe Ihnen recht, wenn Sie fordern, die Schulen sollten mehr Medienkompetenz vermitteln. Daran mangelt es selbst vielen computerversierten Schülern (fragen Sie mal einen 16jährigen WOW-Champion, wie man eine Google-Recherche optimiert oder die Vertrauenswürdigkeit einer Website beurteilt)

    Aber die beste Alternative zu klassischem Frontalunterricht ist eben nicht Lernen am Bildschirm, sondern ein Lehrer, dem es mithilfe eines breitgefächerten didaktischen Repertoires gelingt, Schüler zum Selberlernen zu motivieren.

    Der Computer ist letztlich nicht mehr als ein Lernhilfsmittel. Wie Bücher, Stifte und die gute alte Schultafel. Wie man ihn einsetzt, darauf kommt es an.

  15. Ulrich Schmid |  02.11.2009 | 15:42 | permalink  

    Dass die Entscheidung der Bertelsmann AG das Aus für scoyo (bzw. ein modernes, online-basiertes Nachhilfeangebot) bedeuten soll, bezweifle ich stark. V.a. hoffe ich es – auch für meine Ex-Kollegen – nicht! Was mich allerdings schon überrascht ist der extrem frühe Ausstiegszeitpunkt: So unterirdisch können doch die Kunden- und Nutzungszahlen gar nicht sein – ein dreiviertel Jahr nach Start?! Falls doch, dann lags bestimmt nicht an der fehlenden Werbung. Lags am Produkt? Vielleicht schon eher. Aber nicht wegen der fehlenden Qualität, sondern weil es eben ein Minimum an Zeit braucht, bis die Eltern, Kinder, Lehrer… ein solches Angebot verstehen und Vertrauen dazu aufbauen können. Im Konzern herrschte aber offenbar der Glaube, man könne ein so innovatives Lernangebot quasi im “HauRuck” in den (Bildungs-)Markt pressen. Zur Zeit hat halt einfach keiner Zeit.

  16. Robin Meyer-Lucht |  02.11.2009 | 16:43 | permalink  

    @ Ulrich Schmidt: Wer sollte denn Zeit haben, wenn nicht Bertelsmann? Ein Fehler war sicherlich zu schnell mit zuviel Geld an den Start zu gehen -> Zoomer-Problem.

    Sehr optimistisch für Scoyo bin ich nicht, was einen Weiterverkauf angeht. Immerhin will Scoyo selbst keine Zahlen nennen.

  17. Bertelsmann trennt sich von scoyo | Spreeblick |  02.11.2009 | 22:28 | permalink  

    [...] streiten, wo man das Geld falsch angelegt hat oder besser angelegt hätte, aber eben diese Fragen, die man sich jetzt stellen kann, sind nicht [...]

  18. Tim Kaiser |  03.11.2009 | 03:46 | permalink  

    Ich habe mir das etwas länger angeschaut und bin mittlerweile ziemlich sicher, dass das Angebot einfach am Markt vorbei geplant ist. Wer meint, dass man “noch nicht so weit wäre”, was die Akzeptanz von Lernplattformen online und insbesondere in Deutschland angeht, mag recht haben, unterschlägt aber die wichtige Frage, ob Lernen online unbedingt in multimediales Bohei gekleidet sein muss und ob die Mehrheit der Kinder überhaupt so lernen mag. Dieses Ding, dass man unbedingt spielend lernen möchte, ist meiner Erfahrung nach eher was für Erwachsene, die für beides wenig Zeit haben (Sudoku geht ja nur so steil, weil man sich einreden kann, das wär auch noch gut fürs Denkvermögen). Die paar Kinder, die ich kenne, trennen das zumindest gern: Erst die Hausaufgaben, dann Sponge Bob. Das hat mit online erstmal nix zu tun.

  19. Jens Best |  03.11.2009 | 11:01 | permalink  

    Ich denke schon, dass es in der Alterskohorte der Grundschüler eine große Bereitschaft und Fähigkeit gibt ergänzend Online-Lernunterricht durchzuführen.

    Inhaltlich finde ich Scoyo einen guten Ansatz, in der Vermarktung, wie schon weiter oben kommentiert ist Bertelsmann, typisch für deutsche Verhältnisse, gescheitert. Bleibt zu hoffen, dass andere aus diesem Versagen klug werden und sich klarmachen, wo die Medienpräferenzen dieser Generation liegen.

    Übrigens würde ich, trotz grundsätzlich richtiger Schlagrichtung, aktuell die Online-Lernverantwortung nicht in die Hände der Länder legen. Ein blick nach Bayern zeigt, wie sich selbst führende Wirtschaftsstandorte von der Zukunft verabschieden.

    Niemand geringeres als der Verband Bayrischer ZEITUNGSverleger durfte dort (unter aktivem Ausschliessen kompetenter E-Learning-Kreise) einen Medienführerschein für Grundschüler entwerfen.
    Aus der Pressemeldung: “Sie erkennen den besonderen Wert journalistischer Arbeit und gewinnen eine kritische Haltung gegenüber den Informationen aus dem weltweiten Netz.” Dieser Kommentar schlägt sich auch in der Form der “Medienbildung” in den Führerscheinfragen nieder.

    Dass dieses Traktat bald an 750 bayrische Grundschulen verteilt wird, ist ein bildungspolitischer Skandal erster Güte.

    Gerüchteweise soll per Gesetz auch in Bayern festgelegt werden, dass das erste Wort, das von Babies gesprochen werden soll zukünftig “Leistungsschutzrechte” lautet.

  20. Ralf Hoffmann |  03.11.2009 | 11:15 | permalink  

    @ Tim Kaiser: Absolut. Neben den strukturellen Schwierigkeiten sehe ich hier vor allem das Revival der Zombie-Idee “Spielen und Lernen” aus den 80ern als ursächlich. Warum kreuzt niemand Disneyland mit Word, damit wir beim Briefeschreiben mehr Spaß haben? Warum sollte ich als Schüler weniger Interesse daran haben, effizient und mit Fokus das zu lernen, was ich brauche und meine aleatorischen Gelüste lieber mit Nintendo oder PS3 auszuleben? Das eigentliche Paradigma hinter Angeboten wie Scoyo scheint immer noch die Ansicht zu sein, daß Lernen per se langweilig und mühsam ist, weshalb man es durch einen dicken Zuckerguß irgendwie genießbar machen muss…

  21. Class New Media » Online-Lernplatform Scoyo - Wie mans nicht machen sollte |  03.11.2009 | 18:25 | permalink  

    [...] ausführlicheren Artikel zu Scoyo und Kritik daran gibts bei Carta. by newmedia | Posted in WS 09/10 | | Tags: Info, [...]

  22. Robin Meyer-Lucht |  04.11.2009 | 16:42 | permalink  

    @alle: Danke für die spannenden Beiträge – habe da so einiges gelernt…. rml

  23. yothales |  04.11.2009 | 18:14 | permalink  

    Ich habe bis heute, als bei google news das Aus angekündigt wurde, noch nichts von scoyo gehört. Letzten Sommer war zwar eine Bertelsmann-Vertreterin bei mir und wollte mir eine Art online Nachschlagewerk vermitteln, aber selbst da ist nicht der Name scoyo gefallen.

    Grundsätzlich ist ein Markt für Nachilfe vorhanden. Und wenn man den Stundensatz “professioneller” Nachhilfeinstitute anschaut, ist auch eine große Bereitschaft da, dafür Geld auszugeben.

    yo

  24. Der Jörg |  04.11.2009 | 18:15 | permalink  

    Bisher habe ich von Scoyo nix gehört, und ich nutze das Internet beruflich. Desweiteren verbinde ich diese Webseite mit einem der Bezahldienste die Nachhilfeseiten anbieten für 100 Euro Jahresbeitrag.

    Mein Mentor würde sagen: Am Thema vorbei entwickelt…

  25. Tom |  18.11.2009 | 12:40 | permalink  

    Ein gut geschriebener Bericht und ein noch besserer erster Kommentar als Resüme. Eine Anmerkung von mir: Wie schon richtig erwähnt verfälschen kostenfreie Tools wie Alexa etwas. Wenn ich mich nicht irre, wird durch Alexa nur der Traffic von Kunden gemessen, die auch die Alexa Toolbar installiert haben. Betrachtet man die Zielgruppen bei Scoyo und die von Designtagebuch sollte die oben gezeigte Statistik wohl eher nicht für tiefere Analysen herangezogen werden!

  26. Warum scoyo scheiterte: “In der Natur eines Startups” | Educational Gaming |  03.12.2009 | 08:31 | permalink  

    [...] der deutschen Website wollte Kriwoj nicht nennen; nach Analyse der Nachrichtenplattform carta.info kamen aber die meisten Besucher des Dienstes wohl aus Hamburg und Güters­loh – den Firmensitzen [...]

  27. Scoyo update | Tim Schlotfeldt » E-Learning |  28.10.2010 | 16:57 | permalink  

    [...] 2.0 1 Aufruf Nach der vielen Aufregung um Scoyo bin ich gebeten worden, auch mal der aktuell guten Entwicklung des Online-Lernportals Rechnung zu [...]

Sie möchten diesen Text kommentieren?

Ihr Name (erforderlich):

Ihre E-Mail (erforderlich):

Ihre Website:

Über Facebook oder Twitter einloggen:

Sie können Ihren Kommentar mit HTML-Befehlen formatieren.