Robin Meyer-Lucht

ACTA 2009: Internet auf dem Weg zur Informationsquelle Nummer Eins

Robin Meyer-Lucht | 18 Kommentar(e)

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Über ein Drittel der 20- bis 49-Jährigen mit (Fach)Hochschulreife sind mittlerweile der Meinung, dass sie auf eine Zeitung verzichten können. Schon im nächsten Jahr könnte für diese Gruppe das Internet das wichtigste aktuell-journalistische Medium sein, denn auch das klassische Fernsehen verliert stark. Bei iPhone-Besitzern ist das Netz bereits Medium Nummer Eins.

21.10.2009 | 

Die neue Allensbacher Computer- und Technikanalyse (ACTA) dokumentiert den gefühlten Siegeszug des Internets in Zahlen: Betrachtet man die wichtigsten Informationsquellen der 20- bis 40-Jährigen mit (Fach-)Hochschulreife zum aktuellen Geschehen, so zeichnet sich der deutliche Image- und Bedeutungswandel der Medien deutlich ab: vor fünf Jahren zählten lediglich 17 Prozent in der Gruppe das Internet zu ihren wichtigsten Informationsquellen. Heute sind es 56 Prozent. Dies ist fast eine Verdreifachung innerhalb von fünf Jahren. Zeitungen sind schon im letzten Jahr hinter das Internet zurückgefallen. Nun verliert auch das Fernsehen: Extrapoliert man die Trends, könnte das Internet hierzulande bereits im nächsten Jahr das wichtigste aktuell-journalistische Medium in der Gruppe werden.

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Medienimages: "...auf Zeitung locker verzichten" (zum Vergrößern anklicken)

Besonders stark gewachsen ist zuletzt der Anteil derer, die angeben, zu ihrer Information gar keine Zeitung mehr zu benötigen. Ihr Anteil hat sich in den letzten fünf Jahren von 17 auf 35 Prozent mehr als verdoppelt. Noch einmal ganz langsam und etwas überspitzt: 35 Prozent des Bildungsnachwuchses in Deutschland sind mittlerweile der Ansicht, dass sie auf eine Zeitung locker verzichten können. Eine Steigerung um 100 Prozent in fünf Jahren.

Betrachtet man die Gruppe der iPhone-Besitzer, dann stehen die einstigen Bedeutungsverhältnisse der Medien endgültig auf dem Kopf. Bei den iPhone-Besitzern ist das Internet mit 78 Prozent bereits heute die wichtigste Informationsquelle zum aktuellen Geschehen. Gefolgt von Fernsehen (68 Prozent) und Zeitungen (50 Prozent).

Auch eine andere Zahl unterstreicht den Siegeszugs des Internets ganz allgemein. Bei den 14- bis 64-Jährigen geben mittlerweile 40 Prozent an, dass Computer und Internet für ihre tägliche Information unverzichtbar geworden sind. 2002 lag dieser Wert noch bei 21 Prozent.

Zur Nutzung von Weblogs hat die ACTA 2009 ermittelt, dass etwa 880.000 Nutzer hierzulande angeben, “regelmäßig oder häufiger” ein Blog zu führen. Die Zahl der “regelmäßig oder häufiger” Kommentierenden liege bei 900.000. Der weiteste Nutzerkreis von Blogs (Nutzung von “häufig” bis “selten”) liege bei 16,9 Mio. Personen.

Zu beachten ist der große Unterschied zwischen der Bedeutung, die die Nutzer den Medien zumessen, und der tatsächlichen täglichen Nutzung. Hier liegen die klassischen Medien nämlich noch knapp vor dem Internet. So geben die 20- bis 39-Jährigen mit Hochschulreife an, sich konkret am Vortag zu 58 Prozent im Fernsehen, zu 41 Prozent in der Zeitung und zu 37 Prozent im Internet informiert zu haben. Der Unterschied zwischen Medienimage und Mediennutzung lässt sich so erklären, dass die alten Medien zwar auch noch stark genutzt werden, aber das Netz aufgrund des individuelleren und breiteren Informationszugang von der Bedeutung höher eingestuft wird.

Die Gruppe der 20- bis 40-Jährigen mit (Fach)Hochschulreife wird hier im Speziellen betrachtet, da sich an spitzeren Gruppen der Medienwandel eher ablesen lässt als bei der Betrachtung der Bevölkerung in Gänze. Dabei soll hier kein falscher Eindruck erweckt werden: Bezogen auf alle 14- bis 64-Jährigen ist das Internet von der Reichweite her nach wie vor kleiner als TV oder Zeitung bei der Vermittlung aktueller Inhalte. Der Trend hin zum Internet ist aber robust, rasant und stetig.

Der Forscherkreis der ACTA-Herausgeber vom Institut für Demoskopie Allensbach hat selbst heute eine umfangreiche Analyse seiner Daten vorgelegt, die man hier herunterladen kann. Hier einige der spannendsten Charts aus den Präsentationen (zur Vergößerung jeweils bitte anklicken):

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18 Kommentare

  1. Medienpapst |  21.10.2009 | 16:31 | permalink  

    Sehr interessant, aber eigentlich nichts neues. Mit der Weiterentwicklung von Endgeräten für mobile Internetnutzung (Smartphones, Netbook), wird das Internet zunehmen. Was aber am wesentlichsten zur veränderten Mediennutzung beiträgt, ist die neurologische Veränderung in unseren Gehirnen. Wir sind es eben immer mehr gewöhnt regelmäßig unsere E-Mail Boxen zu checken und somit auch regelmäßig Nachrichten auch online zu lesen, und das heisst mehrmals täglich. Wer einmal für mehrere Stunden oder Tage keinen Zugang zum Internet oder seiner Mailbox erlebt hat, oder einen leeren Handyakku hatte, wird mir sicherlich beipflichten, dass sowas ein Gefühl von sozialer Abgeschiedenheit und Panikattacken erzeugt. Eine Zeitung ist mir und sicherlich auch vielen anderen Menschen einfach zu langsam, weil sie am nächsten Tag die Geschehnisse vom Vortag dokumentiert. Im Gegensatz dazu können aber Wochenmedien wie die Zeit und der Spiegel Ihre Auflagen steigern bzw. stabil halten , weil sie mit Ihrem Printprodukt ein bewusst langsames und unhektisches Medium sind. Die meisten Menschen wollen aber mittlerweile die Nachrichten zeitgleich zum Geschehen konsumieren, und dann in Blogs, Twitter oder anderen Sozialen Netzwerken an andere weiterverbreiten. Ausserdem spielt Mediendiversifikation eine Rolle. Immer mehr Menschen wollen sich unabhängig und breit gefächert informieren, d.h. sie lesen Bild Online aber auch Bild Blog, taz aber auch faz.net. Alles nur einen Klick voneinander entfernt.

  2. Robin Meyer-Lucht |  21.10.2009 | 16:37 | permalink  

    @ Medienpapst: “Sehr interessant, aber eigentlich nichts Neues” – naja, sagen wir mal mal “Sehr interessant, aber nichts Überraschendes”. Dass man jetzt auch empirisch gesichert sagen kann, dass mehr iPhone-Besitzer das Netz als wichtigste journalistische Informationsquelle nennen als Zeitung oder Fernsehen, ist vielleicht nicht überraschend – aber eine Studie musste es ja mal aufzeichnen.

    Sie wollen Fakten? Sie wollen Recherche? Bitteschön.

    Aber den Medienwandel verwöhnten Papst schlägt offenbar nichts mehr um.

    Schade übrigens, dass Twitter in der Studie nicht vorkommt. Dies zeigt auch, dass es immer komplizierter wird, die Nutzung von Mediendienste im Internet befragungstechnisch zu ermitteln.

  3. Ulrike Langer |  21.10.2009 | 16:58 | permalink  

    Interessanterweise ist heute auch die TNS Emnid Studie mit diesem vollkommen anderen Kernsatz (laut Meldung bei W&V) veröffentlicht worden:
    “91 Prozent der deutschen Bevölkerung mit Internetzugang informiert sich im Fernsehen über aktuelle Nachrichten. Für drei Viertel ist die klassische Tageszeitung Informationsquelle für das Weltgeschehen und mit deutlichem Abstand dienen Radio und Internet noch mehr als der Hälfte der Befragten als Informationsquelle.”
    (http://www.wuv.de/nachrichten/medien/tns_emnid_noch_beziehen_die_deutschen_news_aus_tv_und_zeitung)

    Das sind zwei parallele Welten. Ich fürchte, die meisten klassischen Medienhäuser tendieren dazu, sich solange an der konservativen Beschreibung der Mediennutzung von TNS Emnid zu orientieren, bis der Zug für sie abgefahren ist.

  4. Medienpapst |  21.10.2009 | 16:59 | permalink  

    Na gut, aber nichts überraschendes. Auch wenn es jetzt empirische Fakten zum Medienwandel gibt, aber man kann doch ganz einfache Schlussfolgerungen ziehen, dass wenn die Leute weniger Zeitungen kaufen und lesen, sie sich ja irgendwie anderweitig informieren müssen. Und was man bei sich und seiner Umgebung feststellt , lässt sich ein Stück weit auch auf die gesamte Gesellschaft übertragen. Und Informationsbeschafftung geschieht eben zunehmend ausschließlich über Online Nachrichtenportale.
    Was sicherlich auch zunehmen wird, ist eine neue Fernsehnutzung. Dabei unterscheide ich zwischen Konserven Fernsehen wie Filme, Serien und Dokusoaps , die mittlerweile immer mehr über Streamportale und Sender Eigene Plattformen wie RTL now, der ZDF Mediathek , Myspass.de , Online Videotheken etc. abgerufen werden können.
    Immer mehr Menschen fühlen sich weniger stark gezwungen Ihren Alltag nach dem Fernsehprogramm auszurichten, da sie die Serien auch online und zum Wunschzeitpunkt sehen können.
    Dagegen wird Sport, grosse Live-Shows oder exklusive Inhalte weiter stark über das Fernsehen gesehen werden, solange die Inhalte auch exklusiv den Fernsehsendern gehören.

  5. Robin Meyer-Lucht |  21.10.2009 | 17:12 | permalink  

    @ Ulrike: Ohje, nichts gegen Emnid grundsätzlich, aber ich weiss nicht, warum man zum Mediennutzungsverhalten noch solche Studien raushaut. In der Emnid-Befragung wurden 1.000 Leute befraft, für die ACTA werden 10.000 befragt. Für die ACTA liegen Zeitreihen und alles vor.

    Zudem kommt zu den entscheidenen Trends nur, wenn man sich Teilsegmente anguckt. Die Betrachtung der Gesamtbevölkerung allein reicht nicht.

    Ich habe jetzt oben noch einmal ein Chart eingefügt, das zeigt, wo sich die 14- bis 64-Jährigen gestern über das aktuelle Geschehen informiert haben. Dies ist die einzige Zeitreihe und der einzige intermediale Vergleich, auf den ich etwas setzen würde.

    Für wen hat Emnid die Studie eigentlich gemacht? Bei der ACTA ist das Schöne, dass es eigentlich eine Media-Forschung für einzelne Titel ist – trotzdem aber gesellschaftliche Trends abgefragt werden.

  6. Uwe Sander |  21.10.2009 | 22:16 | permalink  

    @Robin Meyer-Lucht

    “Zu beachten ist der große Unterschied zwischen der Bedeutung, die die Nutzer den Medien zumessen, und der tatsächlichen täglichen Nutzung”, schreiben Sie.

    Ja! Auch beim Umweltschutz gibt es z.B. eine Diskrepanz zwischen Einstellungen und Verhaltensweisen – nicht nur temporär, sondern dauerhaft. Im Zweifel ist wohl das Verhalten wichtiger. Warum überbetonen Sie in Ihrem Beitrag die Einstellungen so stark?

    Im Übrigen fällt mir beim Blick auf die ACTA-Zeitreihen eine signifikante Wachstumsverlangsamung bei den DSL-Zugängen, bei den Nutzungsfrequenzen, und bei der täglichen Nutzungsdauer auf. Das Mitmach-Web (oder “Social Media”) stagniert nahezu gegenüber dem Vorjahr, sieht man von Social Networks ab.

    @Ulrike Langer
    Die ACTA basiert im Unterschied zur Emnid-Umfrage auf einer Quotenstichprobe, und im Fragebogen dreht sich alles um Bits & Bytes & Gadgets. Solche methodischen Unterschiede können Ergebnisse beeinflussen. Zudem sind auch die Grundgesamtheiten nicht identisch (ab 14 Jahre bei Emnid, 14 bis 69 Jahre bei der ACTA).

  7. neunetz.com » Lesenswerte Artikel - 22. October 2009 |  22.10.2009 | 08:09 | permalink  

    [...] ACTA 2009: Internet auf dem Weg zur Informationsquelle Nummer Eins [...]

  8. Fresh From Twitter today | zu-web.de |  22.10.2009 | 11:14 | permalink  

    [...] I’ve tightened a few thingsACTA 2009: Internet auf dem Weg zur Informationsquelle Nummer Eins http://bit.ly/3mK359tidur aja kak, hehe RT @astaandoko: Mati lampu! Ngerjain skripsi ga bs. Main xbox ga bs. Internet ga [...]

  9. Internet löst Print ab « 11k2 |  22.10.2009 | 12:31 | permalink  

    [...] ( allensbach via carta) [...]

  10. robin |  22.10.2009 | 14:21 | permalink  

    @ Uwe Sander: Vielen Dank für die guten Nachfragen, also:

    Ich beziehe mich stark auf die Images der Medien (”Was ist für Sie wichtig?”), weil diese Images zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die reale Nutzung durchschlagen. Dies hat die Publizistikwissenschaft so herausgearbeitet. Literaturquelle habe ich leider gerade nicht zur Hand.

    Zudem kann man der Auffassung sein, dass die Frage nach der subjektiven Wichtigkeit der Medien für das eigene Informationsverhalten eine wichtige qualitative Komponente abdeckt – im Gegensatz zur Abfrage der rein quantitativen Mediennutzung.

    Es wäre demnach auch zu fragen, ob das quantitativ in Minuten oder Kontakten meistbenutzte Medium dann auch das relevanteste wäre.

    Der DSL-Markt wächst, wie vielerorten schon berichtet, inzwischen deutlich langsamer. Ganz wichtig ist aber auch: Nun kommt das Wachstum bei “mobile Broadband-Internet”, das erst – soweit ich das gerade erinnere – erst 15 Prozent der Deutschen nutzen. Und was wird noch viel gravierendere Auswirkungen auf die Zeitungen haben.

    Abnehmende durchschnittliche Nutzungsdauer sehe eher ich nicht (die wird ja in der ACTA auch gar nicht abgefragt, sondern nur die Nutzungsfrequenz – und die stieg in den letzten Jahren stark). Und wieso das Social Web stagnieren sollte eigentlich auch nicht.

    Aber gerne nehme ich da Hinweise und Anregungen auf.

    gruss,

    rml

  11. Uwe Sander |  22.10.2009 | 17:20 | permalink  

    @ Robin Meyer-Lucht

    Wer wollte bestreiten, dass die Netznutzung zu Lasten klassischer Medien weiter wachsen wird und das Netz ein modernes Image hat?

    Die ACTA arbeitet jedoch mit zwei unterschiedlichen Fragen heraus, dass das Image der Nutzung recht weit vorauseilt. Die Grafik Ihres Beitrags zeigt Image, nicht tatsächliche Nutzung, was in der Grafikbeschriftung allerdings nicht deutlich wird, sondern nur im Fließtext. Das ist schade, weil sich die Grafik viral verbreitet, der Fließtext weniger.

    Gefragt, wo sie sich „gestern“ über das tagesaktuelle Zeitgeschehen informiert haben, nennen die von Ihnen beschriebenen 20- bis 39-Jährigen mit Hochschulreife das Fernsehen (58 %), gefolgt von Zeitung (41 %), Radio (39 %) und Internet (38 %).

    Zur anderen Frage:
    Breitband war in den letzten fünf Jahren der entscheidende Treiber der Entwicklung. Der durch DSL-Flatrates bewirkte außerordentlich kräftige Wachstumsschub schwächt sich nun anscheinend ab (mobile Nutzung kann dies nur partiell wettmachen). Sowohl Nutzungsfrequenz, als auch tägliche Nutzungsdauer – beide werden in der ACTA erhoben – sind jahrelang stark gestiegen, verharren aber laut ACTA 2009 ungefähr auf dem Niveau von 2008. Dass der Produzentenkreis für „user generated content“ gegenwärtig kaum noch wächst, zeigt eines der Allensbacher Charts, ich glaube aus der Präsentation von Johannes Schneller.

    Mein Fazit: Das Netz breitet sich – selbstverständlich – weiter aus. Aber vermutlich weiterhin in Zyklen, d.h. auf Phasen des rasanten Wachstums, folgen Phasen der Konsolidierung.

    Besten Gruß, US

  12. Robin Meyer-Lucht |  22.10.2009 | 18:38 | permalink  

    @ Uwe Sander: Die Beschriftung der Grafik sollte beim nächsten Mal klarer ausfallen. Vielen Dank für den Hinweis. Man hätte schreiben sollen, dass es sich um die Angaben der Befragten zur subjektiv empfundenen Wichtigkeit handelt.

    Die subjektive Wichtigkeit bietet dabei durchaus aus ein sehr legitimes Kriterium für eine Rangfolge der Medien. Es gibt so gegesehen mehrere Möglichkeiten für Rangfolgen und mehrere Nr. 1.

    Der Medienwandel ist augenscheinlich in vollem Gange.

    gruss,

    rml

  13. Aktuelle Links (gespeichert vom 20.10.2009 bis zum 22.10.2009) « Der Webanhalter |  22.10.2009 | 20:01 | permalink  

    [...] ACTA 2009: Internet auf dem Weg zur Informationsquelle Nummer Eins — CARTA – 21.10.2009 Über ein Drittel der 20- bis 49-Jährigen mit (Fach)Hochschulreife sind mittlerweile der Meinung, dass sie auf eine Zeitung verzichten können. Schon im nächsten Jahr könnte für diese Gruppe das Internet das wichtigste aktuell-journalistische Medium sein, denn auch das klassische Fernsehen verliert stark. Bei iPhone-Besitzern ist das Netz bereits Medium Nummer Eins. [Allensbacher Computer- und Technikanalyse ] [...]

  14. Mario Willmanns (willmanns) 's status on Monday, 26-Oct-09 13:54:47 UTC - Identi.ca |  26.10.2009 | 15:55 | permalink  

  15. Thomas Mergen |  04.11.2009 | 16:36 | permalink  

    Neben den Trends, die ja so neu nicht sind finde ich viel spannender, wie die Content-Anbieter der alten Schule (Verlage, usw.) mit der sich wandelnden Mediennutzung ihrer Abonnenten umgehen. Da kochen einige Verlage noch ihr eigenes Süppchen. In ein paar Jahren wird sich der Anbietermarkt sicher radikal geändert haben, auch wenn die Nutzung von Twitter und Co. in dieser Statistik sicher noch keine wirklich messbaren Ausschläge gefunden hat.

  16. Hansi Meier |  15.11.2009 | 17:34 | permalink  

    Sehr interessanter Artikel.
    Eine Frage zum Verständnis: In der grafischen Darstellung “Das Internet auf dem Weg zur Informationsquelle Nr. 1″ wird unten als Quelle “Acta 2004-2009, eigene Auswertung” genannt. Nun habe ich mir die Acta 2008 und 2008 sehr genau angeschaut, kann allerdings nicht genau erkennen, worauf diese “eigene Auswertung” genau beruht. Welche Zahlen aus der Acta sind für diese “eigene Auswertung” verwandt worden?

  17. Robin |  15.11.2009 | 19:48 | permalink  

    Lieber Hansi Meyer,

    wir haben für die Darstellung die ACTA in den genannten Jahrgängen mit der genannten Zielgruppe ausgezählt. Welche Zahlen wir genutzt haben, ist damit doch angegeben. Ich verstehe nicht, wie ich Ihnen weiterhelfen könnte.

    rml

  18. Hansi Meier |  16.11.2009 | 21:56 | permalink  

    Ich bitte um Entschuldigung. Ich hatte hier nur die Präsentation von Dr. Johannes Scheller (Trends der Internetnutzung) und nicht die komplette ACTA 2009 vorliegen. Damit hat sich meine Frage natürlich erledigt. ;-) Jetzt erst recht: Eine sehr gelungene Analyse der Zahlen!

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