Matthias Schwenk

Der Iran, Qualitätsjournalismus und das Echtzeitinternet

Matthias Schwenk | 23 Kommentar(e)

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Die Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigen einmal mehr, dass insbesondere Zeitungen den neuen Medien im Internet hoffnungslos unterlegen sind. Während Twitter schnell und effizient informiert, halten selbst die Onlineausgaben der Zeitungen nicht mehr Schritt: Der Qualitätsjournalismus braucht neue Techniken für den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit.

15.06.2009 | 

Die Wahlen im Iran sind nicht so gelaufen, wie viele sich das erhofften. Allen voran dachte sich wohl der alte und neue Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, er könne sich ungestraft zum Sieger erklären und über die staatlich kontrollierten Massenmedien einen Sieg feiern, während die Opposition einfach ignoriert und totgeschwiegen würde.

Aber auch unsere klassischen Medien, allen voran die Zeitungen, tun sich mit den Ereignissen im Iran sichtlich schwer. Vor Ort werden sie möglicherweise in ihrer Arbeit behindert, zuhause laufen ihnen die neuen Medien, allen voran Twitter, den Rang ab.

Die beste Figur macht derzeit die Huffington Post, die sich dazu entschlossen hat, einen ihrer Reporter (von der sicheren Heimatfront aus) live bloggen zu lassen. Das mag zwar optisch nicht sehr elegant aussehen, wird den Ereignissen und dem Interesse an einer Realtime-Berichterstattung aber am besten gerecht.

Auf Twitter hat sich der Hashtag “#iranelection” eingebürgert. Der einzige Nachteil hier ist, dass die vielen Retweets (RT) die Timeline unnötig aufblähen. Ansonsten bekommt man hier aber ein relativ gutes Bild über die Zustände im Iran und dazu jede Menge Links auf weitere Medien, allen voran Blogs.

Wie die Opposition im Iran die neuen Medien geschickt nutzt, kann man an einer Botschaft vom “Wahlverlierer” Hossein Mussawi erkennen. Weil der Zugang zu seiner Website von staatlichen Stellen offenbar gesperrt wurde, hat man einen Text von ihm kurzerhand fotografiert und als Foto auf Flickr gestellt. Natürlich dauert es dann auch nicht lange, bis eine Übersetzung ins Englische auftaucht. Dieser Text steht auf Scribd, einer Plattform zur Veröffentlichung von Textdokumenten.

Während man also im Iran von unten her (Bürgerjournalismus!) alles daran setzt, die aktuelle Lage ungefiltert im eigenen Land und international bekannt zu machen, verlieren unsere Leitmedien buchstäblich den Anschluss, weil ihre überholten Publikationsrhythmen sowie das Festhalten an unnötig bürokratischen Arbeitsprozessen sie einfach nicht mehr mitkommen lässt.

Das Internet ist mittlerweile zu einem Echtzeitmedium geworden. Journalisten und mehr noch die Medien, für die sie arbeiten, sollten damit umgehen können. Denn Aufgabe der Medien wäre es jetzt, Quellen rasch zu prüfen und dann, der Huffington Post vergleichbar, auch schnell zu veröffentlichen.

Mit ihrer Langsamkeit aber machen die Zeitungen allenfalls deutlich, dass sie nicht mehr so recht in unsere Zeit passen. Selbst die New York Times musste dies neulich (unfreiwillig) eingestehen: Bei einem Hausbesuch der Daily Show (John Stuart) hat sie wirklich nicht gut ausgesehen.

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23 Kommentare

  1. Matthias Schwenk |  15.06.2009 | 12:29 | permalink  

    Lesenswert in diesem Kontext ist auch der Artikel von Marcus Bösch über “Process Journalism”.

  2. Albert Gerlach |  15.06.2009 | 13:30 | permalink  

    “Quellen rasch zu prüfen” klingt gut, ist aber im Social Network Umfeld nicht leicht, vor allem dann, wenn man auf einem anderen Kontinent sitzt. Ich halte es auch nur bedingt für notwendig. Je mehr Quellen man miteinbezieht umso mehr wird sich die “Wahrheit” herausbilden. Auch Informationen und Meinungen folgen der Gausschen Normalverteilung.

  3. Leander Wattig |  15.06.2009 | 15:56 | permalink  

    Ich frage mich noch immer, warum sich die NYT so hat überrumpeln lassen. Eine derart schlechte Figur hätte sie nun wirklich nicht abgeben müssen.

  4. Matthias Schwenk |  15.06.2009 | 16:39 | permalink  

    @Abert Gerlach: Sehr guter Gedanke. Vermutlich entspricht er aber (noch) nicht dem, wie in Redaktionen gedacht wird.

    @Leander Wattig: Die entwaffnende Offenheit der Manager der NTY macht eigentlich sprachlos. Wie kann man sich nur so verhalten? Vermutlich ist ihnen in Jahrzehnten niemand so respektlos und direkt entgegengetreten, so dass man darauf gänzlich unvorbereitet war. Schade. Bei mir ist der Nimbus dieser Zeitung jetzt weg.

  5. nullmeridian |  15.06.2009 | 20:51 | permalink  

    Ist es für traditionelle Printmedien, die sich doch vor allem dem genannten Qualitätsjournalismus verpflichtet fühlen sollen, wirklich so wichtig immer die schnellsten Informationen zu liefern? Ich glaube das nicht. Vor allem glaube ich, dass sie in diesem Wettrennen ohnehin keine Chance haben.

    Für mich, wie wohl auch für viele andere tägliche Internetnutzer, wirken die beiden Sphären doch eher ergänzend. Die schnellen Infos aus dem Netz, danach möchte ich dann aber trotzdem noch einen etwas fundierteren Artikel lesen. Ob der dann ein paar Stunden später erscheint spielt dabei eine geringe Rolle.

    Wichtig ist eben die Qualität. Wenn qualitativ hochwertige Medien versuchen im Wettrennen der Schnelligkeit mitzuhalten, ist doch vielmehr die Gefahr der Boulevardisierung gegeben. Flache Informationen von geringer Qualität. Das wäre wesentlich tödlicher als mit den Nachrichten etwas hinterher zu hinken.

  6. Christian Kucklick |  15.06.2009 | 21:38 | permalink  

    betrachte den tatsächlichen Einfluss von Twitter auf die gesellschaftlichen Entwicklungen im Iran sowie die Authentizität, Seriösität und Identität der Quellen etwas kritischer in meinem Blog soziolot:
    http://soziolot.de/2009/06/twittern-twitterer-iran-zur-revolution/

  7. Matthias Schwenk |  15.06.2009 | 22:59 | permalink  

    @nullmeridian: Zweifellos ist es möglich, dass sich die neuen, schnellen Medien mit den alten (langsameren) ergänzen. Dennoch weist dies den alten Medien eine ganz andere Rolle zu, als sie bisher innehatten. Wollen sie ihre Autorität nicht verlieren, sollten sie meiner Meinung nach zumindest etwas aufschliessen und den Vorsprung der neuen Medien nicht zu groß werden lassen.

    @Christian Kucklick: Man darf Twitter auch kritisch hinterfragen und sollte diesem Tool nicht vorschnell eine Revolution im Iran zuschreiben. Der Hashtag #iranelection zeigt auch nur einen Ausschnitt dessen, was darüber läuft. Im Moment scheint es so, dass da die iranischen Stimmen unter der Flut wohlmeinender Freunde aus dem Westen (leider) völlig untergehen.

  8. Social Media-Radar 16/06/09 – Facebook-Connect, Koogle, Twitter-Psychologie | ethority weblog |  16.06.2009 | 08:40 | permalink  

    [...] Ahmadinedschad-Gegner umgehen Zensur im Netz Wiederstand via Twitter, Flickr & YouTube Spiegel.de Carta.info [...]

  9. Lesetipps für den 16. Juni | Blogpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 |  16.06.2009 | 08:44 | permalink  

    [...] Der Iran, Qualitätsjournalismus und das Echtzeitinternet: Matthias Schenk ist auf CARTA der Meinung, dass Qualitätsmedien neue Techniken für den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit brauchen. [...]

  10. PatJe.de » Twitter als Medium der iranischen Opposition |  16.06.2009 | 09:16 | permalink  

    [...] Mehr zu dem Nutzen von sozialen Netzwerken im Iran gibt es auch bei Spiegel online oder Carta. [...]

  11. onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema » Blog Archive » Iran im westlichen Web |  16.06.2009 | 09:32 | permalink  

    [...] Carta folgert großspurig: Während man also im Iran von unten her (Bürgerjournalismus!) alles daran setzt, die aktuelle Lage ungefiltert im eigenen Land und international bekannt zu machen, verlieren unsere Leitmedien buchstäblich den Anschluss, weil ihre überholten Publikationsrhythmen sowie das Festhalten an unnötig bürokratischen Arbeitsprozessen sie einfach nicht mehr mitkommen lässt. [...]

  12. »Lesenswertig« am 16. June 2009 | Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer |  16.06.2009 | 12:02 | permalink  

    [...] Der Iran, Qualitätsjournalismus und das Echtzeitinternet Shared um 19:56 Uhr via Delicious Die Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigen einmal mehr, dass insbesondere Zeitungen den neuen Medien im Internet hoffnungslos unterlegen sind. Während Twitter schnell und effizient informiert, halten selbst die Onlineausgaben der Zeitungen nicht mehr Schritt: Der Qualitätsjournalismus braucht neue Techniken für den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit. [...]

  13. Matthias Schwenk |  16.06.2009 | 12:05 | permalink  

    Am Dienstag Vormittag (16.06.) berichten wichtige deutsche Medien auf ihren Webseiten immer noch in klassischer Artikelmanier zu den Vorgängen im Iran (ein Fokus sind die vermutlich sieben Tote vom Vortag), während anderswo nach und nach das Vorbild der Huffington Post nachgeahmt wird.

    Ein Liveblog führen jetzt auch der Guardian und die New York Times, laufende Updates bietet Le Monde auf seiner Startseite und eine Art Twitterstrom realisiert auch The Atlantic (The Daily Dish).

  14. Nadine Lantzsch |  17.06.2009 | 12:55 | permalink  

    Sehr geehrter Herr Schwenk,

    ich arbeite ebenfalls in einer Redaktion und kann ihre Kritik an “alten” Medien im Fall Iran absolut nicht teilen.

    Die verifizierten (!) Informationen, die aus dem Land nach außen dringen, sind sehr spärlich. Natürlich sind wir deshalb auch auf Tools wie Twitter, Flickr, Iran-Blogs, etc. angewiesen, um an Informationen heranzukommen. Da sich die Lage Irans aber im Minutentakt ändert oder neue Infos hereinkommen, die verifiziert werden müssen, ist es schwer, dem Leser einen Überblick über die tatsächliche Situation zu geben. Geschweige denn, das Geschehene einzuordnen. Nicht in der Geschwindigkeit, die Sie fordern.

    Ein Beispiel: Gestern Abend kam über Twitter die Meldung herein, dass das iranische Staats-TV behauptet, die Menschen auf der Straße würden für Ahmadinedschad demonstrieren. Minuten später las man in verschiedenen Medien die Meldung, dass mittlerweile beide Seiten auf die Straße gehen. Wie Sie sehen, ist das mehr als widersprüchlich. Um diese Widersprüche aufzudecken, braucht es Zeit.

    Selbstverständlich ist es allerdings, dass man dem Leser aufzeigt und ihn dahin führt, wo er an schnelle (wenn z.T. nicht sichere) Infos kommt bzw. sich über die eigene Berichterstattung hinaus informiert. Dass nicht jedes Medium diesem Bedürfnis nachkommt, ist eine Sache, die man durchaus kritisieren sollte. In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht.

    Liebe Grüße,

  15. Ahmadinedschad gehen die Follower aus : Malte Welding |  17.06.2009 | 13:25 | permalink  

    [...] die Debatte hier von einigen auf die überlegene Geschwindigkeit von Twitter reduziert wird, geht das am Thema vorbei. Für uns kann doch Twitter ganz offensichtlich keine [...]

  16. Matthias Schwenk |  17.06.2009 | 14:46 | permalink  

    @Nadine Lantzsch: Vielen Dank für Ihren Blick aus einer Redaktion heraus. Es ist vollkommen klar, dass professionelle Medien nicht ungeprüft Statusmeldungen aus Twitter heraus übernehmen sollen.

    Mich erstaunt aber doch, wie schwer es den Medien fällt, in dieser Situation etwas zu verifizieren. Vermutlich rächt sich hier, dass man sich ganz auf seine Leute vor Ort verlassen hat, die nun in einer Art Nachrichten- und Ausgangssperre gefangen sind.

    Hier tut sich zweifellos ein Dilemma auf, da vielfach von den etablierten Medien mehr erwartet wird, als sie in einer solchen Lage vielleicht leisten können. Die Kritik in den USA an der Berichterstattung von CNN (Twitter Hashtag: #cnnfail) geht wohl in diese Richtung.

    Und noch in die Richtung von @Malte Welding gesagt: Twitter ist schon verdammt schnell und irgendwo haben wir Medienkonsumenten das auch her. Waren es nicht die Medien, die uns mit ihren “Breaking News” bis heute suggerieren wollten, sie seien immer vorne dran und dort live dabei, wo gerade etwas Wichtiges passiert?
    Erst konditioniert man die Leser auf “Aktualität” um dann im Zeitalter von Twitter plötzlich der Langsamkeit und Tiefgründigkeit zu huldigen? ;-)

  17. Nadine Lantzsch |  17.06.2009 | 23:34 | permalink  

    Herr Schwenk,

    vielen Dank für Ihre Reaktion.

    Auf wen soll man sich sonst verlassen als Medium, wenn nicht als erstes auf die Korrespondenten und Reporter vor Ort?

    Verifikation ist nicht, was man mal so eben aus dem Ärmel schüttelt. Dafür braucht es vor allen Dingen Manpower. In diesen Zeiten für Redaktionen nicht immer selbstverständlich. Aber das ist ein anderes Thema.

    Grundsätzlich hier nun wieder einen Sieg von Twitter über (Online-)Medien herbeizuschreiben, halte ich für nicht angebracht. Gerade weil man auch schnell dazu neigt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das soll nicht heißen, dass der tiefenrecherchierte Beitrag qualitativ vor dem 140-Zeichen-Tweet liegt, sondern, dass man, wenn man schon nicht Schritt halten kann (und wie ich finde auch nicht muss), dem Leser die Möglichkeiten aufzeigt sich selbst ein Bild zu machen.

    Gerade Medien kommt mit Zunahme des digitalen Tempos die Aufgabe zu, zu sortieren, einzuordnen und Überblick zu geben. Das kann auch Stunden danach sein und bietet dann sicher nicht mehr den Nachrichtenwert, der alle Leser/Empfänger von den Socken haut. Aber braucht es das? Was ich auf Twitter und Flickr bekomme, sind Momentaufnahmen. Was ich in Blogs lese, ist z.T. sehr emotional, subjektiv und politisch gefärbt. Das ist alles nicht schlecht, im Gegenteil, es gehört dazu und meistens auch eine wichtige Recherchequelle. Es ist aber nicht das, was Medien genauso leisten müssen.

    Wiederum Recht gebe ich Ihnen bei der Sache mit den Breaking News. Das hat über Jahre hinweg Schnelligkeit suggeriert, dabei ist eine Breaking News eigentlich auch nicht mehr, als ein gewichtiges Ereignis mit höchstem Nachrichtenwert.

    Bei allem sollte man jedoch nicht vergessen, dass hier Medieneliten übereinander urteilen und miteinander kommunizieren. Für den Großteil der Bevölkerung sind Sachen wie Twitter und Live-Journalismus böhmische Dörfer. Auch an deren Bedürfnisse sollte ein Medium denken.

    Grüße,

  18. Matthias Schwenk |  18.06.2009 | 11:15 | permalink  

    @Nadine Lantzsch: Eine Frage wäre, ob professionelle Medien nicht ganz unabhängig von Twitter, YouTube oder Facebook sich eine Art Infrastruktur für “schwierige” Länder aufbauen müssten. Denn Nachrichtensperren in Diktaturen sind kein neues Phänomen.

    Umso herausfordernder sollte es sein, auch unter solchen Bedingungen ein Bild der Lage zeichnen zu können und einigermaßen gesicherte Informationen aus dem Land zu bekommen. Ausnahmen wie Nordkorea oder Burma wird es natürlich immer geben.

  19. Nicht alle Twitter Meldungen aus dem Iran sind glaubwürdig | Blick Log |  19.06.2009 | 00:35 | permalink  

    [...] Carta: Der Iran, Qualitätsjournalismus und das Echtzeitinternet [...]

  20. Twitterlution… « Eggvertise |  19.06.2009 | 19:57 | permalink  

    [...] einen interessanten Artikel findet man unter carta.info. Share and [...]

  21. Desinvestieren für eine bessere Medienwelt - das Internet als Fanal und Hoffnungsträger — CARTA |  25.06.2009 | 17:09 | permalink  

    [...] aktuellen Vorgänge im Iran schärfen den Blick für Stärken und Schwächen alter und neuer Medien zugleich. [...]

  22. Qualitätsjournalismus 2.0 « Welt des Simplizissimus |  02.07.2009 | 10:44 | permalink  

  23. simplizissimus |  02.07.2009 | 11:17 | permalink  

    Qualitätsjournalismus 2.0

    Twitter und Youtube, Facebook, Blogs und MeinVZ – Internetdienste übernehmen in Krisensituationen mit eingeschränkter Zugangsmöglichkeit für die Presse immer öfter die Berichterstattung in Form von Graswurzel-Infos. Aber wer garantiert die Authentizität der News? Wer kann Fakes und Echtes unterscheiden? Und wie wirkt sich das auf den Journalismus selbst aus – wird er überflüssig? Oder ist er dann doch der qualitative “Leuchtturm” im Ozean der unübersichtlichen Berichte?

    Diskutiert mit auf http://simplizissimus.wordpress.com/2009/07/02/qualitatsjournalismus-2-0/

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