von David Pachali, 14.1.10
Wie alle vom Menschen erfundenen Medien (Sprache, Schrift, Geld) stehen Apps, so Schuster, für eine Auslagerung und Erweiterung seiner Fähigkeiten, die auf sein Bewusstsein zurückwirkt – ohne Anlass für Pessimismus zu bieten:
Immerhin täuschen die iPhone- wie die Facebook-Apps über diesen Umstand, dass jede Anwendung immer auch ein Objekt benötigt, nicht mehr hinweg, sondern fragen je brav um Erlaubnis, ob auf das Nutzerprofil zugegriffen werden darf, bevor sie sich auf das Subjekt anwenden.