Mercedes Bunz: Viele deutsche Medienhäuser sind mit der Digitalisierung noch immer überfordert

von , 29.7.10

Franz Scheele hat für Werben & Verkaufen Mercedes Bunz unter anderem zu «Paid Content»-Strategien, Experimentierfreude bei den Verlagen, Finanzierung von Journalismus über Werbung und investigative Recherche befragt. Sie meint die Digitalisierung sollte weniger als disruptiv, mehr als eruptiv, als Kreation etwas völlig Neuem durch die steigende mobile Nutzung verstanden werden. W & V fragt:

Was bedeutet diese neue mobile Landschaft für die Verlage?
Mercedes Bunz: Mobile User interessiert nicht allein, welche realen News es gerade gibt, sondern sie wollen auch unterhalten werden oder zu bestimmten Themen Hintergrund-Informationen erhalten, etwa im Bereich Gesundheit oder Wissen. Das ist etwas, was von News-Websites oft einfach verschenkt wird. Fine-Tuning heißt hier: Verlage müssen lernen das in ihren Häusern produzierte Wissen besser entlang des Nutzerbedürfnisses zu kuratieren. Nachrichten-Organisationen müssen sich darauf einstellen, dass sie nicht mehr nur News-Organisationen sind, sondern auch Wissens- und Informations- und Unterhaltungs-Organisationen.

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