Der Grimme-Preis für das Dschungelcamp ist verdient
«Ich bin ein Star», der Grimme-Preis und #Aufschrei hätten keinen gemeinsamen Nenner, könnte man meinen – doch weit gefehlt.
Der Journalismus ertrinkt in einem Meer von Texten
Jeder kann sich hierzulande Journalist nennen. Denn der Beruf ist nicht geschützt. Also sollte die Journalistenausbildung reformiert und gestrafft werden, damit das Berufsbild nicht vollends verwässert.
Freie Bilder, aber keine freie Musik – der spacige Zick-Zack-Kurs des BR
Vor 11 Tagen drohte die Sendereihe Space Night des Bayerischen Rundfunks (BR) abgesetzt zu werden. Schnell formierte sich eine Unterstützer_innen-Bewegung im Internet, die die Absetzung zu verhindern versuchte.
Wettbewerb in der öffentlichen Rundfunkfinanzierung
Die geringe Akzeptanz der Haushaltsabgabe rechtfertigt es, Überlegungen hinsichtlich der Einführung eines Wettbewerbselements in der öffentlichen Rundfunkfinanzierung wieder aufzunehmen.
Qualitätsmedien im Web: Artikel werden zur Trägermasse für Klick-Fabriken
Ganz selten gibt es schöne, sinnvolle oder gar nützliche Klickstrecken. Meistens sind sie nur ein Ärgernis, das auf eine sonderbare Bewertungsmethode zurückgeht.
Blogkultur als Antwort auf die Komplexität der Gesellschaft und der Krise ihrer Institutionen
Wir sollten Blogs nicht an der Elle der Massenmedien messen, sondern als Ausdruck einer sich vernetzenden Kultur begreifen. Blogs sind eher ein Spezialfall der Social Media-Kommunikation, als ein klassisches publizistisches Instrument der Gegenöffentlichkeit.
Schadenfreude eines Urhebers
Warum der Autor die Niederlage der Piratenpartei in Niedersachsen bejubelt hat (und sich dann doch ein bisschen dafür schämte).
Wichsen in der Südsee
Der belgische Comic-Autor Hergé hat 1930 «Tim und Struppi im Kongo» gezeichnet, das die kolonialimperialistische Sicht auf das damalige Belgisch-Kongo spiegelt. Bereits zuvor hatte man ihm wegen «Tim im Lande der Sowjets» eine einseitige Weltsicht vorgeworfen.
Ist das Medienhaus Deutschland das ersehnte Geschäftsmodell?
Am kommenden Dienstag öffnet das Medienhaus Deutschland seine Pforten. Dann können Anzeigenkunden mit einem Schlag über 14 Millionen Leser erreichen. Doch das neue ‚Anzeigenkartell‘ dürfte erst der Anfang sein.