Der Zeitungsphilister von gestern als digitaler Bohèmien von heute
Neue Medien, neue Schelte: Hedonistisch genossen Zeitungsphilister im 19. Jahrhundert die neue Pressefreiheit. Die Netzanbeter in den Cafés sind heute mindestens ebenso verdächtig. – Und die polemische Medienkritik wird historisch betrachtet sogar richtig unterhaltsam.
Sascha Pallenberg über Geld verdienen mit Blogs und den Spaß an der Arbeit
Sascha Pallenberg weiß, wie man mit Bloggen Geld verdient und erzählt freimütig darüber im Interview mit Philip Banse. Wird Carta deswegen die Ausrichtung ändern und sich zum Tech-Blog wandeln?
Medienlinks zum Wochenstart: Projekt Offene Daten zu Parteispenden
Dreiteilige Serie zu Parteispendendaten bei Zeit Online – Mindmap zum Leistungsschutzrecht – re:publica Reaktionen – flattr: Geld verdienen als Möglichkeit – Apple ist doch nicht kritikresistent – Was ist Creative Commons?
Video: re:publica 2010 singt «Bohemian Rhapsody»
«Eat this, FAZ»: Das unerwartete Finale der re:publica 2010 mit Johnny Haeusler.
#rp10: Ohne Netzneutralität ist alles nichts
Ob das Internet zu einem wirkungsvollen Werkzeug für Bürgerbeteiligung und Demokratie wird, oder ob wir es zurückentwickeln zur reglementierten Datenautobahn – die Netzneutralität ist die entscheidende Stellschraube. Bericht von der re:publica.
iPad-Hype: CNN erklärt, der norwegische Ministerpräsident regiere derzeit per iPad
Das iPad rettet den Journalismus – oder ist es umgekehrt?
Bürgerjournalismus? Aber ja doch!
Bleiben Massenmedien auch in Zukunft eine feste Referenzgröße, wie Thomas Strobl meint und damit zugleich dem Bürgerjournalismus die Zukunft abspricht? Medienhäuser werden das gerne hören, sollten sich aber nicht darauf verlassen: «Resonanzfähigkeit» ist im Internet wichtig und auf diese Dynamik haben Verlage kein Monopol.
Großbritannien: TV-Debatte mit Brown, Cameron, Clegg und 76 Regeln
Die «Spätentwickler» von der britischen Insel proben das TV-Duell. In nicht weniger als 76 Punkten sind die Regeln für die Sendung festgehalten, nicht einmal Zuschauerreaktionen dürfen eingeblendet werden. Die Debatte kann man im ITV-Stream über das Netz verfolgen.
Deutsche Blogger besetzen die FAZ
Drei volle Druckseiten für Afghanistan? Oder für die Wahl in Ungarn? Nein, drei volle Druckseiten für deutsche Blogger! Also für eine Nichtigkeit! Peter Kruse würde sagen: „Wie verrückt ist das denn?“