iRights-Symposium: Über Filme, die es gar nicht geben dürfte #svf

von , 16.8.10

iRights.info lädt gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek zum Symposium «Verbotene Filme» am 9. und 10. September 2010 in Berlin:

Ein Spielfilm verschwindet im Giftschrank, weil er – vermeintlich oder tatsächlich – gegen Gesetze verstößt. Eine Dokumentation wird erst gar nicht gedreht, weil das Justiziariat sagt, man könne die zu erwartenden Klagen nicht durchstehen. Zugleich: Filme, die nach geltendem Recht verboten sind, können weltweit angeschaut werden – drei Aspekte des selben Themas.

Das Symposium „Verbotene Filme“ wird sich damit auseinandersetzen, welche rechtlichen Beschränkungen von Filmen es gibt und wie sie sich auf die Produktion, Distribution und Rezeption auswirken.

Das zweitägige Symposium richtet sich nicht nur an Juristen, sondern an Filmemacher, Mashup-Interessierte, Filmwissenschaftler, Museums- und Archivmitarbeiter und Kinobetreiber – entsprechend der Idee von iRights.info, urheberrechtliche Themen und ihre Relevanz im Alltag juristischen Laien verständlich zu machen.

weiter zur vollständigen Ankündigung…

Aus dem Programm:

Verwaiste Werke – nicht nur ein Problem der Archive. Die Vorschläge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Peter Weber | Stellvertretender Justiziar, ZDF

Neue Wege, neue Filme – das Internet als Verbreitungsmedium von rechtlich problematischen Bewegtbildern
Dr. Till Kreutzer | Rechtsanwalt & Autor, iRights.info

Am Vorabend des Symposiums:
Mittwoch, 8. September | 20.00 Uhr
Im Reich der Sinne (J/F 1976) | Regie: Nagisa Oshima
Filmvorführung, Kino Arsenal

Hier geht es zum ausführlichen Programm.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Ergänzung: Der Twitter-Hashtag für das Symposium «Verbotene Filme» ist #svf

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