von Redaktion Carta, 21.7.10
Klaus Thomas Heck sieht auf Echo Online bei ARD und ZDF vor allem «telegene Gesichter in inhaltsarmen Worthülsen»:
Nirgendwo sonst hätte der Journalismus so viele personelle und finanzielle Kapazitäten dafür wie bei den gebührenfinanzierten Sendern. Doch die haben vor der Politik kapituliert. Minister und Staatssekretäre sitzen in den Rundfunkräten und bestimmen, wer mit welchem Parteibuch Karriere macht. Kritische Distanz ist einer wohlwollenden, bestenfalls neutralen Begleitung gewichen. Die wirklichen Skandale werden verdeckt von einer Wolke der Pseudokritik, die sich in Nebensächlichkeiten verbeißt.
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