von Redaktion Carta, 19.12.09
Für Andreas Rüesch spiegelt das Ergebnis von Kopenhagen die heutige Weltordnung «in doppelter Hinsicht» wider:
Erstens ist es nicht mehr die Welt des 20. Jahrhunderts, in der einzelne Staaten allein oder mit wenigen anderen die internationale Architektur festlegen konnten. … Zweitens besteht die Welt eben nicht aus der oft zitierten «internationalen Gemeinschaft», sondern aus einer Vielzahl einzelner Akteure, für die gemeinschaftliche Interessen weit hinter nationalstaatlichen oder parteipolitischen Überlegungen zurückstehen.
Quelle: NZZ