Gesellschaftliche Selbstverständigung jenseits der Filterblasen
Die zentrale Frage ist doch: Auf welche Informationen können wir uns einzeln und als Gesellschaft verlassen? Journalismus kann und sollte nicht endgültig definiert werden. Aber er muss auf Fakten setzen und verschiedene Perspektiven beleuchten, um den Cyber-Propagandisten nicht das Feld zu überlassen. […]
Geboren 1974 in Berlin. Studium der Kommunikationswissenschaft, Geographie, Politikwissenschaft und Anglistik an den Universitäten Münster und Mainz. 2003 Promotion an der WWU Münster mit einer Arbeit über die Funktion, Strukturen und Strategien der journalistischen Selbstthematisierung. 2003 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg, zuständig für das DFG-Projekt „Journalismus in Deutschland II“ (Leitung: Prof. Dr. Siegfried Weischenberg und Priv. Doz. Dr. Armin Scholl). 2006 bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Universität Münster, u.a. im DFG-Projekt "Journalismus und Wandel" (Leitung: Prof. Dr. Bernd Blöbaum). Seit 2011 akademische Rätin mit Aufgaben in der Geschäftsführung; Forschung und Lehre zum Wandel von Medienberufen, zur Entgrenzung des Journalismus, Medienjournalismus und Medienkritik, Sozialberichterstattung.