Direktwahl des EU-Kommissionspräsidenten: Mehr Schaden als Nutzen
Würden die EU-Bürger den Kommissionspräsidenten direkt wählen, wäre dessen Funktion als Korrektiv mitgliedsstaatlicher Politik beeinträchtigt. Zudem drohte eine Spaltung Europas entlang der Wohlstandsachse Nord-Süd. […]
Dr. Florian Rödl ist Forschungsgruppenleiter am Excellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Er studierte Jura in Frankfurt/Main und Berlin sowie Philosophie. Er arbeitete als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Berlin, promovierte am Europäischen Hochschulinstitut Florenz und war wissenschaftlicher Mitarbeiter Zentrum für Europäische Rechtspolitik Bremen.