«Wir wollen den Kopf nicht in den Sand stecken»
Ein globales Aushängeschild, frisch und elegant – so sieht Martin Gottlieb, leitender Redakteur der «International Herald Tribune» sein Blatt. Im Spiegel-Interview spricht der Zeitungsmann über die Krise, soliden Journalismus und die Herausforderungen des Internets.
Nostalgie und Familiensinn
Mit Dieter von Holtzbrinck und Alfred Neven DuMont steigen zwei alte Verleger noch einmal groß in das Zeitungsgeschäft ein. Vielleicht sind die Aussichten für die Printbranche ja gar nicht so schlecht.
Democracy’s Cheat Sheet?
Amerikanische Zeitungen wurden noch nie so sehr geliebt wie jetzt – in einer Zeit, wo sie zunehmend verschwinden. Jack Shafer zur Zeitungsdebatte in den USA.
Macht das Ding aus! Die Ära des Fernsehens ist vorbei.
Plötzlich war es nicht mehr da, das Fernsehen. Leise, still und heimlich verschwand es aus unserem Horizont: Wie das kam und warum Freundschaft das bessere Versprechen als Fernsehen ist – für alle!
«Blogger sind wie Pitbulls»
Die Revolution der neuen Medien führt zur Renaissance des geschriebenen Wortes, behauptet Arianna Huffington, Gründerin der Onlinezeitung The Huffington Post. Mit der Süddeutschen Zeitung spricht sie über Bürgerjournalismus und die Probleme der Zeitungsindustrie.
«Für Inhalte wird nichts bezahlt»
Am Dienstag ist der Netztheoretiker Geert Lovink beim Symposion «Creative Cities. Das Versprechen der kreativen Ökonomie» im Wiener RadioKulturhaus zu Gast. Lovink über die Schwierigkeiten gesprochen, im Internet mit Inhalten Geld zu verdienen.
«Das Internet ist nicht böse»
Bürgerjournalismus, Blogs, Twitter: Die Medienwelt verändert sich. Bei der re:publica in Berlin diskutieren ab Mittwoch Netzbewohner über die neue digitale Gesellschaft.
What will happen when your local TV Station & Newspaper are Gone?
Rob Paterson sucht in der Analogie zur Natur die Antwort auf das Zeitungssterben in den USA und hält es für möglich, dass viele kleine Blogs an die Stelle der sterbenden Zeitungen treten könnten.
Digitale Kulturindustrie: Marek Lieberbergs planloser Kreuzzug gegen das Internet
Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat einen Text geschrieben, der vor Generalisierungen und Vereinfachungen nur so strotzt. Kernthese: Das Internet enteigne die gesamte Kreativbranche. Lieberberg versucht so unter dem Banner «Entrechtung» eine kulturpolitische Allianz gegen das Internet zu bilden. Das Ergebnis sind plumpe Netz-Ressentiments.