«Jura ist nicht dazu da, antiquierte Geschäftsmodelle zu schützen»
Rechteverwerter mauern, die Politik agiert hilflos, Gerichte lassen sich austricksen. Ein modernes Urheberrecht aber braucht Dialog, sagt Rechtsprofessor Thomas Hoeren.
17 Behauptungen
Mir fehlt die Prägnanz, die Stichhatigkeit und die Brilianz, die man von einem „Manifest“ erwarten könnte. Es animiert die, die von den Qualitäten des internets eh schon überzeugt sind, zu mildem Nicken,
IT in den Wahlprogrammen nicht erwähnt
In keiner Partei findet sich eine Handvoll strategisch denkender Abgeordneter, die über die realwirtschaftliche Zukunft Deutschlands nachdenken.
Die Gefahren einer Demoskopen-Demokratie
Bei Brandts Ostpolitik fragte niemand, ob dies den Umfragewerten schaden werde. Alle fragten – wie altmodisch! -, ob Brandts Politik richtig oder falsch sei.
Das Ehrenmal der Bundeswehr: Vom Erinnerungs- zum Legitimationsdefizit
Das neue Ehrenmal im Bendlerblock fügt sich in eine Renaissance militärischer Traditionsformen, die als überholt galten. Eine öffentliche Auseinandersetzung über das Projekt wurde bewusst umgangen.
Hurra, wir haben ein Internet-Manifest
Inhaltlich gesehen ist dieses Manifest eine mehr oder weniger lose Ansammlung bekannter Forderungen der am Netz partizipierenden Gemeinschaft.
Feigheit vor der eigenen Truppe
Der Feldkommandeur bestimmt die Richtlinie der Politik – und niemand anders. Das ist das Desaströse an der Argumentation des Bundesverteidigungsministers.
Geschichte des Urheberrechts
Die Debatte um Open Access und Kulturflatrate ist nur der neueste Zyklus des Streits um das Urheberrecht.
Auf Wiederwählen 05
Merkel trifft glasklare Koalitionsaussagen – man muss ihren Wahlkampf nur richtig interpretieren können.